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Kapitel 30

Author: N.O Darling
Ich folgte Luke in den ersten Raum und mir blieb der Mund offen stehen. Der Raum war riesig! Und das Bett war fast genau so groß wie mein ganzes altes Zimmer zu Hause. Dafür musste wohl extra Bettwäsche angefertigt worden sein, denn das war auf keinen Fall Standardgröße.

„Na, das ist offensichtlich dein Zimmer“, lachte Luke über meinen Gesichtsausdruck.

„Was? Darin kann ich doch nicht schlafen. Das ist viel zu riesig, ich würde mich darin verlaufen.“

„Zum Glück hast du ja genug Männer in de
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  • Gebrochen   Kapitel 30

    Ich folgte Luke in den ersten Raum und mir blieb der Mund offen stehen. Der Raum war riesig! Und das Bett war fast genau so groß wie mein ganzes altes Zimmer zu Hause. Dafür musste wohl extra Bettwäsche angefertigt worden sein, denn das war auf keinen Fall Standardgröße. „Na, das ist offensichtlich dein Zimmer“, lachte Luke über meinen Gesichtsausdruck. „Was? Darin kann ich doch nicht schlafen. Das ist viel zu riesig, ich würde mich darin verlaufen.“„Zum Glück hast du ja genug Männer in deiner Nähe, die dich finden können“, summte er und beugte sich vor, um mich zu küssen. Ich ließ ihn gewähren, bevor ich mich löste, um meine Erkundungstour fortzusetzen. Luke folgte mir, während ich den nächsten Raum betrachtete. Der Raum war nett. Viel schlichter und mit einem Doppelbett. „Ich will diese Zimmer, du kannst das andere haben“, sagte ich zu ihm. „Ich glaube nicht, dass das klappt“, lachte er. „Warum nicht?“„Weil, meine kleine Göttin“, er hielt inne, umfasste meine Hüften von

  • Gebrochen   Kapitel 29

    Herr Collins stand regungslos am Fußende meines alten Bettes, sein Kiefer war angespannt und seine Hände waren zu Fäusten geballt. „Deacon?“, fragte ich, noch etwas benommen und unschlüssig, ob ich noch träumte oder ob das alles Wirklichkeit war. Ich hob den Kopf und blickte auf die nackte Brust, die ich bisher als Kissen benutzt hatte. Luke atmete ruhig weiter und schlief friedlich. Da durchfuhr mich ein schrecklicher Gedanke. Ich war immer noch nackt. „Mist“, fluchte ich. Ich versuchte, Luke die Decke wegzuziehen, und weckte ihn dabei auf. „Was ist los?“, fragte er plötzlich und war hellwach. Dann entspannte er sich wieder, als er Herr Collins entdeckte. „Wie ich sehe, wurden wir gefunden“, brummte er. Meine Hand griff nach dem nächstbesten Kleidungsstück und ich streifte es mir schnell über. Der Größe nach zu urteilen, war dies nicht mein Oberteil, sondern Lukes, aber das war egal, denn es bedeckte mich sowieso mehr als mein eigenes.„Haben Sie noch nie etwas von Anklopfen gehö

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    Ich schwang meine Hüften im Takt der Musik, während ich begann, mich langsam auszuziehen. Lukes Augen leuchteten blau auf, als er mich gebannt beobachtete. „Sie tragen viel zu viele Klamotten, Herr Weston“, sagte ich, als ich nur noch in meiner schlichten schwarzen Unterwäsche vor ihm stand. Luke reagierte schnell. Er stand sofort auf, schmiss seine Schuhe weg und ließ seine Hose sowie seine Boxershorts auf den Boden fallen. Dann zog er seine Socken aus und machte sich an die Knöpfe seines Hemdes, wodurch sein durchtrainierter Oberkörper und sein straffer Bauch zum Vorschein kamen. Er war perfekt. Als er komplett nackt war, sah er mich erwartungsvoll an. Ich griff nach hinten, öffnete meinen BH und warf ihn quer durchs Zimmer. Dann zog ich meinen Slip herunter und ließ ihn ebenfalls zu Boden fallen, während ich auf ihn zuging. Seine Hände landeten auf meinen Hüften, und er sah zu mir herunter. „Du bist so schön“, flüsterte er, bevor er seine Lippen auf meine presste. Wir bewegten u

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    Ich knallte die Tür zu meinem Zimmer zu und warf mich aufs Bett. Ich vergrub mein Gesicht im Kissen und schrie meine ganze Frustration heraus. Warum musste ausgerechnet Mason einer meiner Seelenverwandten sein? Er hasste mich fast genauso sehr wie ich ihn. Und ich konnte nicht glauben, dass ich fast Mitleid mit ihm hatte! Ich hatte geglaubt, dass ich ihn vielleicht falsch eingeschätzt hatte. Dass hinter der harten Schale ein verängstigter und gebrochener Mann steckte. „Fick dich, Mason!“, schrie ich in mein Kissen. Ich ließ all meine Wut heraus. Ich hatte die Schnauze voll. Ich wollte nur nach Hause. „Josie, hör auf!“, hörte ich, als Hände mich packten und vom Bett hoben. Aber ich wehrte mich gegen den Griff. „Lass mich los! Ich will einfach nur nach Hause!“, schrie ich und dann überkam mich der Brechreiz. Ich taumelte aus den Armen, die mich zuvor festgehalten hatten, krümmte mich, hielt mich an den Bauch und würgte. „Pscht, alles ist gut, das geht gleich wieder vorbei“, beruh

  • Gebrochen   Kapitel 26

    Die Männer bewegten sich lautlos. Eine Gruppe von etwa zwölf Männern stand nebeneinander. Mein Herz raste wie wild. Jetzt ging es erst richtig los. Ich entdeckte Theo in der Reihe. Er lächelte mir beruhigend zu und bedeutete mir, tief durchzuatmen. Die Seherin schritt die Reihe der Männer entlang, blieb vor Theo stehen, legte ihm nickend die Hand auf die Schulter und ging weiter. Theo schenkte mir sein strahlendstes Lächeln und ich wusste, dass er am liebsten sofort zu mir gerannt wäre. Die Seherin blieb noch einmal stehen und wir schauten, wen sie als Nächstes ausgewählt hatte. Es war der Mann mit den kupferroten Haaren und dem schüchternen Lächeln. Ich glaubte, sein Name war Axel. Er starrte mich mit großen Augen an, und seine Wangen wurden rot. Ich glaubte, er stand unter Schock. Die Seherin ging wortlos weg, und ich folgte ihr. Theo und Axel schlossen sich hinter mir an, und wir gingen schweigend los, um den Rest meiner Seelenverwandten einzusammeln. Das war alles so seltsam. Sop

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    Ich wachte morgens fünf Minuten vor meinem Wecker auf. Ein Kribbeln machte sich in meinem Bauch breit, bei dem Gedanken an den heutigen Tag und was heute bedeutete. Ich übte ein paar Atemtechniken, die mir June zuvor beigebracht hatte, bevor ich eine Panikattacke bekam. „Ich schaffe das schon. Ab heute wird alles leichter“, sagte ich zu mir selbst. Ich blieb heute länger unter der Dusche, genoss die Ruhe und malte mir aus, wie mein Leben ab heute aussehen würde. Ich fragte mich, ob Luke mit mir morgens duschen würde und ob Theo mich jede Nacht in seinen Armen halten würde. Vielleicht würde ja auch Deacon… Nein! Ich verwarf diesen Gedanken sofort wieder. Heute gab ich mir etwas mehr Mühe mit meinem Aussehen als gestern. Wenn ich heute schon dazu gezwungen wurde, herauszufinden, wer meine Seelenverwandten waren, dann wollte ich wenigstens gut dabei aussehen. Das Klopfen an meiner Tür kam zu früh. Ich war noch nicht bereit. „Los, mach schon auf. Ich bin es nur“, rief Dot durch die Tür

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