Meine Frau Julia Goldstein lebte nach buddhistischen Regeln. Körperliche Begierde war für sie das größte Tabu.Sex war nur am sechzehnten Tag jedes Monats erlaubt.Zeitpunkt, Stellung, Tempo, sogar mein Gesichtsausdruck. Alles musste nach ihren Regeln laufen.Sobald ich über die Stränge schlug, brach sie sofort ab und ging gleichgültig weg.Fünf Jahre waren wir verheiratet. Auch wenn ich nicht ganz zufrieden war, gab ich immer wieder nach, weil ich sie liebte. Ich dachte immer, auch wenn eine Heilige kein Herz zeigte, liebte sie mich wenigstens.Erst als ich mit meinem Team zu einem Einsatz in ein brennendes Hotel gerufen wurde, begriff ich erst, wie sehr ich mich geirrt hatte.Als ich sie fand, schmiegte sie sich gerade unordentlich gekleidet in die Arme eines anderen Mannes. Zwischen ihnen saß ein kleines Kind.Ich hatte noch nie einen so sanften Gesichtsausdruck auf seinem Gesicht gesehen.Sie drückte sich fest an diesen Mann und beruhigte das Kind mit leiser Stimme, trotzdem zitte
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