ANMELDENJulian Castell entstammte einer alten, einflussreichen Elitefamilie. Mit seiner makellosen Haltung, seiner kühlen Eleganz und jener selbstverständlichen Noblesse, die niemand imitieren konnte, wirkte er wie ein unerreichbares Idol – ein wahrer Liebling der Götter, zu dem alle voller Bewunderung aufblickten. Vier Jahre lang waren Valerie Stern und Julian ein Paar. Jeder wusste, dass Valerie die Frau war, die sich unauslöschlich in sein Herz gebrannt hatte. Doch eine inszenierte „Affäre“ zerriss ihre Beziehung und ließ sie auf denkbar hässliche Weise auseinandergehen. Als Julian und Valerie sich fünf Jahre später wiedersahen, drückte Julian sie gegen die Wand. In seinen Augen loderte ein Hass, der alles zu vernichten schien. Julian sagte mit eisiger Stimme: „Wenn du schon aus meinem Leben verschwunden bist, dann verschwinde ganz. Lass dich nie wieder vor mir blicken!“ Valerie antwortete trocken und ohne zu zögern: „Gut.“ Julian hasste Valerie bis ins Mark – und verlor ihretwegen trotzdem immer wieder die Kontrolle. Als die Wahrheit schließlich ans Licht kam, drängte Julian Valerie mit geröteten Augen gegen die Tür. Mit heiserer Stimme sagte Julian: „Lass mich ein Leben lang dafür büßen. Heirate mich. Deine Schuld trage ich.“ #ZweiteChance #HighSocietyVsAnwältin #LiebeUndSchmerz #ErWillSieZurück #ErIstIhrVerfallen
Mehr anzeigenDer erste Tag in der neuen WG war unvermeidlich von einer gewissen Befangenheit geprägt.Valerie zog sich in ihr Zimmer zurück, las Akten und beobachtete immer wieder Lena im Haus gegenüber.Gegen Abend sah sie, wie Lena in Begleitung eines Mannes mittleren Alters nach Hause kam.Die beiden fielen im Wohnzimmer übereinander her und küssten sich innig, bevor sie hastig die Vorhänge zuzogen.Valerie starrte fassungslos auf das Fenster gegenüber.Mit wie vielen Männern hatte Lena eigentlich etwas laufen?Hatte diese Frau nicht die geringste Angst, dass Felix unerwartet nach Hause kommen könnte?Klopf, klopf.Das Geräusch an der Tür riss Valerie abrupt aus ihren Gedanken. Sie schob das Fernglas hastig in die Schublade, drehte sich zur Tür und fragte: „Ist was?“Von draußen drang Julians Stimme herein. „Ich habe zu viel gekocht. Willst du mitessen?“Valerie nahm ihr Handy in die Hand und sah auf die Uhr.Sie vergaß oft völlig die Zeit, wenn sie arbeitete. Erst jetzt merkte sie, dass es bere
Am Ende waren sogar die Unterschriften beider Parteien vorgesehen. Aus den ursprünglich simplen Hausregeln hatte Valerie eine schriftliche, verbindliche WG-Vereinbarung gemacht.Julian stellte die Wasserflasche ab, setzte sich aufs Sofa und las jede einzelne Bestimmung sorgfältig durch.Als er fertig war, nahm er den bereitgelegten Stift und unterschrieb an der vorgesehenen Stelle.Kurz darauf kam Valerie mit zwei großen Einkaufstaschen zurück.Als sie den Kopf hob, traf sie Julians tiefen, dunklen Blick. Für einen Moment war sie völlig benommen.Fünf Jahre lang hatte sie allein gelebt. Nun war plötzlich wieder ein Mann in ihrer Wohnung – und ausgerechnet ihr Ex-Freund.Natürlich fühlte sich das extrem ungewohnt an. Sie brauchte dringend Zeit, um sich daran zu gewöhnen.Valerie wich seinem Blick nervös aus, zog die Straßenschuhe aus und schlüpfte in ihre Hausschuhe. Dann fragte sie: „Hast du die Vereinbarung unterschrieben?“„Ja.“ Julian nahm sein Handy heraus, kam auf sie zu und zeigt
Als Hannah und Lukas das Apartment verließen, gingen sie Hand in Hand zum Aufzug.Sobald die Aufzugstüren geschlossen waren, zog Lukas seine Frau hastig in die Arme und flüsterte sanft: „Es tut mir furchtbar leid, Schatz.“Hannah schob ihn weg. „Lass mich in Ruhe. Wer jetzt keinen Scheidungsanwalt anruft, ist ein feiges Hündchen.“Lukas sah sie völlig aufrichtig an. „Wau, wau!“Hannah konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Im nächsten Moment wurde sie jedoch wieder bedrückt. Leise murmelte sie: „Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen Valerie gegenüber. Wir haben mit unserer Scheidungsnummer massiven Druck auf sie ausgeübt, bis sie gezwungenermaßen nachgegeben hat. Das war wirklich mies von uns.“Lukas hob unschuldig die Hände. „Was hätten wir denn sonst tun sollen? Wer hätte ahnen können, dass Valerie und Julian beide derart stur sind und absolut keinen einzigen Zentimeter nachgeben?“„Valerie braucht die Wohnung dringend wegen des Falls ihres Vaters. Die Frau, die Valerie für di
„Nein, ich ziehe dort nicht ein.“ Valerie schüttelte den Kopf. Es ging weder um die Wohnung an sich noch um den Preis.Sie wollte im Wohnpark Wolkenhof bleiben, weil sie von hier aus Felix' Mutter leichter beobachten und ihren Verdacht weiterverfolgen konnte. Schon vor einem halben Jahr versuchte sie, in diese Wohnanlage zu ziehen. Doch die Mieten waren hoch und freie Wohnungen selten, deshalb musste sie den Plan immer wieder verschieben.Nun stand Hannahs Wohnung endlich leer und wurde ihr sogar für die Hälfte der üblichen Miete angeboten. Valerie hatte nicht die geringste Absicht, diese Gelegenheit aufzugeben.Außerdem wohnte Clara direkt gegenüber von Julians anderer Wohnung. Wenn Valerie ihr dort ständig über den Weg lief, war der Ärger vorprogrammiert. Wie furchtbar nervtötend wäre das denn bitte?Julian nahm sein Handy heraus, öffnete den Chatverlauf und hielt Valerie das Display hin. Dann sagte er: „Du bist Anwältin. Du weißt besser als ich, dass Chatverläufe und Überweisungsbel











