SOPHDamians Handy piept wegen einer SMS, er nimmt es in die Hand und liest sie. „Sie fahren jetzt in die Tiefgarage. Gehen wir.“„Darf ich denn noch Zeit mit Selina verbringen?“, frage ich mit gerunzelter Stirn.„Fünf Minuten. Das Flugzeug hatte Verspätung, und wir müssen planmäßig los.“ Er zieht den Reißverschluss seiner Tasche zu. „Leni und Emil!“, ruft er.„Ja?“, ruft Emil zurück.Damian verzieht die Oberlippe. „Wenn ich euch rufe … schreit bitte nicht ‚Ja‘ zurück“, ruft er.„Ja, na ja … ich gucke fern. Was willst du, Papa?“ Damian tut so, als würde er die Luft erwürgen.Ich kichere; die Frechheit der Kinder fängt an, an seinen Nerven zu zerren. Der Reiz, ein frischgebackener Vater zu sein, lässt langsam nach.„Kommt sofort hierher!“, rufe ich strenger.„Ugh“, höre ich Emil stöhnen; er und Leni schleppen sich schließlich in unser Schlafzimmer.„Ihr zwei benehmt euch dieses Wochenende bitte für Selina“, sagt Damian.„Ja.“„Und geht ins Bett, wenn sie es euch sagt – keine ‚Wir-dürfe
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