3Von meinen Worten in die Ecke gedrängt, brachte Felix für einen Moment kein Wort heraus.Die Frau neben ihm fiel plötzlich vor mir auf die Knie und beugte sich immer wieder tief zu Boden.„Gnädige Frau, ich weiß wirklich, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich verkaufe notfalls alles, was ich besitze, und gehe bettelnd von Tür zu Tür, aber ich werde mein Kind nie wieder weggeben.“„Ich bitte Sie inständig, geben Sie mir mein Kind zurück, es ist doch mein Leben!“Ich sah sie ernst an. „Ich habe Ihr Kind wirklich nicht weggetragen. Könnte es sein, dass Sie sich geirrt oder mich mit jemand anderem verwechselt haben?“Die Frau widersprach sofort: „Unmöglich, ich erinnere mich ganz genau – das waren Sie. Sie trugen gestern ein blaues Kleid, ganz mit Rosen bestickt.“Felix bestätigte sofort: „Genau, Schatz, das war das Kleid, das du gestern getragen hast.“Von ihr und Felix angestachelt, schienen alle Umstehenden längst überzeugt, dass ich das Kind weggetragen hatte, und drängten mich all
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