Sophie„C-, C-, Cassius. D-, d-, danke, M-, Mondgöttin!“ Meine Zähne klapperten so heftig, dass mir der Kiefer wehtat und jedes Wort zur Qual wurde. Und doch wurde mir beim Anblick von ihm warm ums Herz, trotz der klirrenden Kälte. „B-, b-, bitte… h-, hilf mir!“„Oh, kleiner Spatz. Was hast du nur getan?“ Er schnalzte missbilligend mit der Zunge, während er die Zellentür hinter sich schloss.Sein Ton klang fast beschwingt, und in seinen Augen lag ein aufgeregtes Funkeln, das mir den Magen nervös zusammenziehen ließ. Der freundliche, fürsorgliche Cassius – der, der mir sonst immer dieses leichte Lächeln schenkte – war verschwunden. Mein Blick schoss durch den engen Raum, doch es gab keinen Ort, an dem ich mich verstecken konnte. Nur Beton, bittere Kälte und Leere.„N-, nichts“, stotterte ich und wich zurück, bis ich im äußersten Eck angekommen war. „I-ich schwöre!“„Das stimmt doch nicht, oder?“ Seine ruhigen Worte passten nicht zu der Gewalt, die direkt darunter brodelte und nur d
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