Meine Hände zitterten, doch ich zwang mich zur Ruhe und unterbrach meinen Mann: „Schatz, ich vermisse dich ein wenig. Können wir einen Videoanruf machen?“Ich versuchte mit aller Kraft, meine Stimme sanft klingen zu lassen, obwohl mein Inneres vor Anspannung bebte.Als Jochen meine Bewegung sah, huschte ein Anflug von Panik über seine Augen. Er hatte offensichtlich nicht damit gerechnet, dass ich so handeln würde. Ich dachte bei mir, dass er wohl kaum wollte, dass Ben Schmidt ihn in diesem Moment sah.„Jetzt gleich?“, fragte mein Mann zögerlich.„Ja, genau jetzt“, wiederholte ich bestimmt.Unsere Blicke trafen sich und ein lautloses Ringen begann.„Na gut, dann warte kurz.“Als die Antwort meines Mannes aus dem Telefon drang, wuchs mein Selbstvertrauen noch ein wenig mehr.Jochen ballte frustriert die Fäuste, während in ihm ein heftiger innerer Kampf tobte.Da er keine Anstalten machte zu gehen, drückte ich kurzerhand auf die Taste für den Videoanruf.Auf dem Bildschirm ersch
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