ZANDROWut war etwas, an das ich mich klammerte. Ich konnte sie nutzen. Ich kannte sie, und in der Wut lag Kraft, solange man die Kontrolle behielt.Das andere Gefühl in mir war neu. Beängstigend. Und es drohte, mich in die Knie zu zwingen. Ich war so verdammt verzweifelt, dass ich nicht wusste, ob ich noch funktionieren könnte, wenn ich es zuließ. Es drehte mir den Magen um, vermischte sich mit der Panik, und nicht einmal die Gewissheit, dass mein Junge jetzt sicher im festungsartigen Anwesen war, half. Extra-Alarmanlagen, mehr Wachen, mehr Waffen und natürlich ein neuer Sicherheitschef – all das nützte genau nichts.Nichts.Helma war verschwunden. Und es war meine verdammte Schuld.Sie war weg, aus dem Krankenhaus entführt worden, und der Einzige, an dem ich meine Wut auslassen konnte, war ich selbst. Ich kannte Luca. Er hätte für sie gestorben, um sie zu beschützen. Und das würde er vielleicht sogar noch.Ich griff nach der Wodkaflasche und nahm einen großen Schluck, während ich in
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