Die Stille spannte sich zwischen ihnen wie ein gespannter Draht, straff und bereit zu reißen. Marcus’ Blick wanderte über ihr Gesicht, ihren Hals, die Kurve ihrer Schultern, und Elara fühlte, als könnte er durch den dünnen Stoff ihrer Uniform sehen, durch ihre Haut, direkt in das zitternde Herz ihres Wesens.„Drei Monate“, sagte er, seine Stimme ein tiefes Grollen. „Drei Monate arbeitest du in meinem Haus, und ich habe deinen Duft in jedem Raum erwischt. Auf den frischen Laken. Auf den polierten Böden. Er hing in meinem Arbeitszimmer wie ein Versprechen, das ich noch nicht bereit war einzufordern.“Elaras Atem stockte. „Alpha, ich wollte nicht—“„Wolltest nicht was?“ Er trat näher, und jetzt lag kaum noch eine Handbreit zwischen ihnen. „Wolltest mich nicht mit dem Geruch von dir in den Wahnsinn treiben? Wolltest nicht, dass ich jede Nacht hart wie Stein durch meine eigenen Flure gehe und mich frage, hinter welcher Tür du schläfst?“Ihre Wangen brannten. Sie hatte es auf irgendeiner Eb
Última actualización : 2026-10-12 Leer más