Kapitel 2Miles löste sich von dem Kuss, seine Stirn noch immer an Graces gelehnt. Sein Atem ging stockend, aber nicht mehr vor Panik. „Es tut mir leid“, flüsterte er. „Ich wollte nicht … ich …“„Entschuldige dich nicht“, sagte Grace leise. Sie hielt ihn fest umschlungen, unfähig, ihn loszulassen. „Ich wollte das auch. Schon seit einer Weile.“In der völligen Dunkelheit schien jedes Geräusch lauter: das leise Rascheln ihrer Kleidung, ihr Atem, das ferne Summen des alten Gebäudes. Miles’ Hand lag sanft auf ihrer Wange, sein Daumen strich über ihre Haut, als wäre sie zerbrechlich.„Bist du sicher?“, fragte er mit leiser, vorsichtiger Stimme. „Ich will die Situation nicht ausnutzen. Wir sitzen hier fest und ich … ich bin heute Abend völlig durcheinander.“Grace lächelte, obwohl er es nicht sehen konnte. „Du bist nicht durcheinander. Du bist ein Mensch und ja, ich bin mir sicher.“ Sie beugte sich vor und küsste ihn erneut, diesmal langsamer, um ihm zu zeigen, wie ernst es ihr war.Miles s
Dernière mise à jour : 2026-08-15 Read More