
Die verschmähte Gefährtin des Lykanerkönigs
WerwolfAlphaBesitzergreifendZweite ChanceSchwangerschaft
Jahrelang nahm Olivias Gefährte die Witwe seines Bruders bei sich auf und behandelte ihren Welpen wie seinen eigenen. Ihrer Würde beraubt und ins Abseits gedrängt, wurde sie zu einem Gespenst in ihrem eigenen Zuhause. Verstoßen und gejagt, wird sie plötzlich von einem skrupellosen Alpha-Rivalen in die Enge getrieben, dessen Augen vor rohem Hunger dunkel sind. Xander, der furchterregende Werwolfkönig, bietet ihr nicht nur Zuflucht – er beansprucht ihre Seele und lässt sie im selben Augenblick seinen wundersamen Erben tragen. Nun heult ihr Ex-Gefährte in eifersüchtiger, verspäteter Wut. Drey erkennt seinen katastrophalen Fehler und ist bereit, Tausende abzuschlachten und sein eigenes Rudel zu zerstören, um sie zurück in sein Bett zu zerren. Doch seine Besessenheit kommt zu spät; sie hat bereits einen König gekostet.
Der brutale Kampf um ihr Herz ist damit noch nicht beendet. Ein tödlich verführerischer, abtrünniger Kommandant mit blutiger Vergangenheit und ein gefährlich magnetisches, uraltes Delta haben ihr Erwachen gewittert und umkreisen sie mit intensiven, berauschenden Begierden. Olivia gerät in ein Labyrinth aus finsteren Rudelintrigen, giftigem Verrat und einem erdrückenden Dreiecksverhältnis zwischen vier extrem besitzergreifenden Männern.
Während diese skrupellosen Anführer drohen, den Kontinent in Schutt und Asche zu legen, nur um sie zu besitzen, wird ein verheerendes, tief verborgenes Geheimnis ihrer eigenen Blutlinie endlich enthüllt. Was geschieht, als sie entdeckt, dass der in ihr heranwachsende Lykaner-Erbe der Schlüssel zu einer Prophezeiung ist – und das erste geforderte Blutopfer der Mann ist, den sie wirklich liebt?
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Chapter: EinhundertsechsundvierzigAus Olivias Sicht„Nein“, sagte ich.„Mama …“„Auf keinen Fall.“„Mama, bitte.“ Elara wandte sich vom Fenster ab. Ihr Gesicht war blass, doch sie hob entschlossen das Kinn. „Sie werden mir nichts tun, während wir miteinander sprechen. Sie sagten, sie hätten Zeit bis morgen. Sie wollen, dass ich eine Entscheidung treffe.“„Du bist sechs Jahre alt.“„Ich bin sechs und dreiviertel.“ Sie versuchte zu lächeln. „Und ich bin die Hüterin. Die Wächter haben Angst vor Türen. Ich bin die Einzige hier, die weiß, wie sich eine Tür von innen anfühlt.“Ich sah Cameron an. Sein Kiefer war angespannt, und durch unsere Verbindung spürte ich, wie seine Angst auf mich übertrug. Doch darunter nahm ich noch etwas anderes wahr. Er dachte angestrengt nach.„Lira“, sagte er. „Gibt es dazu eine Regel? Ein Gesetz, an das sich die Wächter halten müssen?“Lira, die sich an den Bettpfosten lehnte, nickte langsam. „Wächter dürfen die Bitte einer Hüterin um ein Gespräch nicht ablehnen. Es ist die älteste Regel, die
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-23
Chapter: EinhundertfünfundvierzigCamerons SichtweiseDer Himmel färbte sich von den Rändern her weiß.Es sah nicht nach Wolken oder Schnee aus. Es wirkte, als würde ein Tuch straff über die Welt gezogen. Die Farben wichen aus den Hügeln, dann aus den Bäumen, schließlich aus den toten Vögeln auf dem Boden. Selbst Pebbles silberner Körper verlor seinen Glanz und wurde bleich wie Milch.„Alle hinein“, sagte ich. „Sofort.“„In die Hütte?“, fragte Harlan. „Sie hat nur eine Tür und keinen Ausgang nach hinten.“„Ich weiß. Geht trotzdem.“Ich verschwieg, was ich eigentlich dachte: Draußen im Freien konnte uns nichts retten – und drinnen vielleicht auch nicht. Doch ein Dach über dem Kopf fühlte sich besser an als gar keines.Wir trugen Lira hinein und legten sie auf das schmale Bett. Olivia hüllte sie in Decken. Mirelle zündete jede Kerze an, die sie finden konnte. Elara stand am Fenster, die Hand gegen die Scheibe gepresst; ihr silbernes Mal leuchtete schwach auf.„Sie kommen herab“, flüsterte sie.Ich trat zur Tür und sah h
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-22
Chapter: EinhundertvierundvierzigAus Olivias SichtWir brachen im Morgengrauen auf – und wir ritten nicht auf Pferden.„Zu Pferd würde es sechs Tage dauern“, sagte Cameron und studierte die Karte. „Das Gelände im Osten ist unwegsam. Wir wären zu spät dran.“*„Ich könnte euch tragen“*, sagte Pebble.Wir alle drehten uns um und starrten ihn an. Der Riese saß an der Nordmauer, wie ein Hügel, der aus der Landschaft herausragte. In seiner Armbeuge schlief noch immer ein Kind; er hielt sich vollkommen regungslos, um sie nicht zu wecken.*„Ich bin ziemlich schnell“*, sagte er schüchtern. *„Wenn ich nicht gerade aufpassen muss, dass ich nichts zerquetsche.“*„Du würdest uns tragen?“, fragte Cameron.*„Elara hat mir einen Namen gegeben“*, sagte Pebble. *„Ich würde euch bis ans Ende der Welt tragen.“*Elara klatschte in die Hände. „Darf ich auf seinem Kopf sitzen?“„Nein“, sagten Cameron und ich gleichzeitig.„Auf seiner Schulter?“„...Na gut“, sagte ich. „Auf seiner Schulter. Aber mit einem Seil um die Taille.“---Diesen Rit
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21
Chapter: EinhundertdreiundvierzigCamerons SichtweiseEs gefiel mir nicht. Überhaupt nicht.Meine Tochter stand auf einer rissigen Mauer, klein wie ein Spatz, die Hand auf dem Stein. Ein Riese aus schwarzem Wasser ragte über ihr auf. Jeder Wolf auf der Mauer hielt den Atem an.Doch im letzten Jahr hatte ich etwas gelernt. Elara verlangte nicht von mir, dass ich ihr erlaubte, unvorsichtig zu sein. Sie bat mich, ihr zu vertrauen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.„Rylan“, sagte ich leise. „Stell dich hinter sie. Wenn es sich bewegt, zieh sie zurück.“„Ja, Alpha.“„Sera, halte deinen Bogen bereit.“„Immer“, antwortete Sera.Ich kletterte zu meiner Tochter hinauf und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Sie sah mich nicht an. Sie blickte zu dem Riesen hinauf, und der Riese blickte auf sie herab.---„Ich kann dir keine Mutter geben“, sagte Elara sanft. „Sie ist fort. Es tut mir leid.“*„Ich weiß“*, sagte der Riese. Seine hundert Stimmen zitterten. *„Ich habe gespürt, wie sie ging.“*„Aber ich kann dir etwas andere
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-20
Chapter: EinhundertzweiundvierzigAus Olivias SichtIch habe nicht geschlafen. Niemand hat geschlafen.Wir saßen auf dem Boden des Burgfrieds, bis das erste graue Licht durch die schmalen Schlitze sickerte. Der schwarze Kreis war nun dunkel. Er war nur noch ein großer, rissiger Stein, so still wie ein Grabstein. Niemand wollte ihn ansehen.Elara lag auf meinem Schoß, den Kopf auf meinem Arm. Sie war wach, aber so erschöpft, dass ihr immer wieder die Augen zufielen. Cameron saß neben uns, eine Hand auf ihrem Rücken, und starrte auf den Stein.„Cameron?“, sagte ich leise.„Ja?“„Erinnerst du dich an die alte Frau?“Er runzelte die Stirn. „Welche alte Frau?“„Die, die die Tür aufgehalten hat. Die, die Hesper hindurchgeführt hat.“Er dachte lange nach. Ich konnte sehen, wie er in seinem Gedächtnis kramte – so wie jemand, der seine Taschen nach einem Schlüssel absucht. Schließlich schüttelte er den Kopf, und sein Gesicht verzog sich schmerzlich.„Da war jemand“, flüsterte er. „Ich weiß, dass da jemand war. Ich kann ihre Ge
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-19
Chapter: EinhunderteinundvierzigCamerons SichtweiseNoch nie in meinem Leben habe ich mich so schnell bewegt.Einen Moment lang kniete ich noch auf dem kalten Stein. Im nächsten befand ich mich auf der anderen Seite der Burg, die Arme fest um die Taille meiner Tochter geschlungen. Ich konnte mich nicht daran erinnern, den Raum durchquert zu haben. Ich wusste nur, dass Hesper sie am Handgelenk hielt – und ich würde sie ganz sicher nicht loslassen.„PAPA!“, rief Elara.„Ich hab dich!“, schrie ich zurück. „Ich hab dich, kleiner Wolf!“Hesper zog an der einen Seite, ich an der anderen. Elara hing zwischen uns wie ein Seil bei einem Tauziehspiel; ihre kleinen Füße rutschten über den Boden. Ihr silbernes Mal leuchtete auf, wurde schwächer und flammte dann erneut auf.„Lass sie los!“, brüllte ich.„Sie ist der Schlüssel!“, schrie Hesper. Ihr Zopf hatte sich gelöst, ihre Augen wirkten wild. „Sie ist der einzige Schlüssel! Ich habe vierzig Jahre lang darauf hingearbeitet – ich werde ihn jetzt nicht verlieren!“„Sie ist ein K
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-18