
DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS
Freya Meyer steht mit dem Rücken zur Wand. Von ihrer toxischen Familie vor die Tür gesetzt und mit ihren letzten Euros in der Tasche bleibt ihr nur eine Möglichkeit: ein Praktikum bei der renommierten Unternehmensgruppe L&D. Doch sie ahnt, dass sie sich damit direkt in die Höhle des Löwen begibt. Denn der Geschäftsführer ist Liam von Dornstetten – der umwerfend attraktive, unerträglich arrogante Milliardär, den sie ausgerechnet bei ihrer ersten Begegnung im Aufzug beleidigt hat. Während Freya hofft, unauffällig in den unteren Etagen arbeiten zu können, verfolgt Liam längst ganz andere Pläne.
Liam hütet ein tödliches Geheimnis: Er ist der Alpha eines mächtigen Werwolfrudels. In dem Augenblick, als sich ihre Blicke begegneten, erkannte sein innerer Wolf die erschütternde Wahrheit – Freya ist seine vorherbestimmte Gefährtin. Doch sie ist ein Mensch. Zerbrechlich. Eine Schwäche, die er sich als Alpha nicht leisten kann. Entschlossen, das Schicksalsband zu unterdrücken, versetzt er sie kurzerhand direkt vor sein Büro und macht sie zur Assistentin seiner Chefsekretärin – immer in seiner Nähe, ohne sie wirklich an sich heranzulassen.
Gefangen in der luxuriösen Welt der Vorstandsetage versteht Freya ihren verschlossenen, unberechenbaren Chef immer weniger. In einem Moment überschüttet er sie mit Geld, im nächsten mustert er sie mit einem Blick, der ebenso gefährlich wie besitzergreifend ist. Doch als eine internationale Geschäftsreise nach Paris in einen tödlichen Hinterhalt rivalisierender Werwolfrudel gerät, kommt die Wahrheit ans Licht.
Am Rande des Todes erwacht in Freya eine uralte Macht. Messerscharfe Klauen brechen hervor und enthüllen ein Geheimnis, das selbst Liam nicht vorhergesehen hat.
Kann ein gewöhnlicher Mensch in der gnadenlosen Welt der Werwölfe überleben, oder wird die obsessive Besessenheit eines Alpha sie vollständig verschlingen?
Read
Chapter: Kapitel Zweiundvierzig: GeschäftsreiseFreya und Lena saßen noch immer eng aneinandergekuschelt auf dem anthrazitfarbenen Samtsofa im Wohnzimmer. Die angespannte, hochriskante Atmosphäre des Anwesens war längst der vertrauten, entspannten Behaglichkeit gewichen, die nur zwischen besten Freundinnen herrschte.Lena nahm einen langsamen, bedächtigen Schluck aus ihrer Porzellantasse. Dabei huschte ihr Blick zur großen, gewölbten Tür, um sicherzugehen, dass sie wirklich ungestört waren. Erst als sie zufrieden war, dass niemand in der Nähe herumlungerte, stellte sie die zarte Tasse auf den dunklen Mahagoni-Untersetzer und beugte sich zu Freya hinüber. Ihr Gesichtsausdruck verwandelte sich in einen intensiven, verschwörerischen Blick.„Also, raus damit“, flüsterte Lena. Ihre dunklen Augen funkelten vor kaum zu bändigender Neugier. „Denn ich kenne dich, Freya. Du kannst mir den ganzen Tag diese perfekt formulierte Geschichte erzählen, dass du dich bei der Arbeit verletzt hast und dein großzügiger Boss dich in seiner privaten Resid
Last Updated: 2026-08-27
Chapter: Kapitel Einundvierzig: Sie ist meine GefährtinFreya zögerte keine Sekunde. Sie schlang die Arme um Lena und drückte ihre beste Freundin fest an sich, während ihr ein atemloses, ungläubiges Lachen über die Lippen kam. Lena erwiderte die Umarmung ebenso innig, vergrub das Gesicht in Freyas dunklem Haar und ließ einen leisen, tränenreichen Seufzer der Erleichterung hören.Für ein paar kostbare Sekunden löste sich die Welt aus mächtigen Konzernbossen, geheimnisvollen Sicherheitszonen und jahrhundertealten Geheimnissen vollkommen auf. Mitten in Liams makellos eingerichtetem, millionenschwerem Wohnzimmer waren sie einfach nur zwei junge Frauen, die sich gegenseitig durch die schwierigsten Kapitel ihres Lebens getragen hatten.„Du bist völlig verrückt“, keuchte Lena und löste sich gerade weit genug von Freya, um sie an den Oberarmen zu packen. Mit besorgter Intensität musterte sie ihr Gesicht. „Hast du überhaupt eine Ahnung, wie viel Angst ich um dich hatte? Du warst einfach verschwunden! Keine Nachrichten, keine Anrufe, nichts!“Freya
Last Updated: 2026-08-27
Chapter: Kapitel Vierzig: LenaFreya stürmte so schnell aus der Master-Suite, dass ihre nackten Füße die kühle Berührung der polierten Dielen unter ihnen kaum wahrnahmen.Noch immer konnte sie kaum glauben, dass Liam ihr tatsächlich ausdrücklich erlaubt hatte, sich frei im Penthouse zu bewegen. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, eilte sie die breite, geschwungene Treppe hinunter. Bei ihrer wilden Flucht rutschte ihr Satin-Häubchen vom Kopf und blieb achtlos auf einer der Stufen zurück, während ihr dunkles, offenes Haar locker über ihre Schultern und den übergroßen grauen Pullover fiel.Unten angekommen, blieb Freya kurz stehen, um zu Atem zu kommen. Ihre dunklen Rehaugen weiteten sich vor ehrlichem Staunen, als sie die untere Etage des Anwesens zum ersten Mal wirklich wahrnahm – ohne den Nebel der Gehirnerschütterung und ohne den Schatten der Angst, der bisher über ihr gelegen hatte.Die untere Ebene des Penthouse war ein absolutes architektonisches Meisterwerk.Hohe, zweigeschossige Glaswände boten einen atembe
Last Updated: 2026-08-26
Chapter: Kapitel Neununddreißig: Mein Gehalt„Wann kann ich wieder im Büro anfangen?“, fragte Freya und rutschte ein wenig unter der schweren Bettdecke hin und her. Sie sah zu ihm auf. Ihre dunklen, rehbraunen Augen waren weit aufgerissen, eine Mischung aus praktischer Sorge und wachsender Ungeduld lag darin.Liam blickte auf sie hinunter. Ein kleines, kaum wahrnehmbares Lächeln spielte um seine Lippen.„In absehbarer Zeit nicht, Freya.“Freyas Augen weiteten sich. Ein plötzlicher Anflug von Ärger huschte über ihr Gesicht. Sie richtete sich auf, wobei ihre seidene Schlafhaube leicht verrutschte.„In absehbarer Zeit nicht? Liam, ich brauche das Geld! Ich bin eine einfache Junior-Praktikantin und muss mit einem ziemlich knappen Budget auskommen. Ich kann es mir nicht leisten, auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben zu sein, nur weil ich mir eine Beule am Kopf eingefangen habe.“Liam hob amüsiert eine Augenbraue.„Wer sagt denn, dass du nicht bezahlt wirst?“Er verschränkte die Arme vor der Brust. Seine breiten Schultern schirmten mü
Last Updated: 2026-08-25
Chapter: Kapitel Achtunddreißig: RehaugenLiam saß auf der Kante der weichen Matratze, während sich die schwere Stille der Master-Suite zwischen ihnen spannte wie ein straff gezogenes Drahtseil. Seine dunklen Augen ruhten weiterhin auf Freya und musterten jedes noch so kleine Detail ihres Erscheinungsbildes.Sie wirkte klein inmitten des riesigen Bettes, eingehüllt in den übergroßen grauen Pullover, den Madame Letoa ihr gegeben hatte. Ihr dunkles Haar war ordentlich unter einer seidig glänzenden Satin-Schlafhaube verborgen. Von ihrer übergroßen Schlafkleidung bis hin zu der leichten Röte auf ihrer Haut lag eine sanfte, unverfälschte Unschuld in ihrem Auftreten, die in Liams kalte, gnadenlose Welt überhaupt nicht hineinzupassen schien.Sein Blick blieb an ihren Lippen hängen. Sie waren weich und leicht geöffnet, während sie ihn ansah, und lösten in seiner Brust eine scharfe, ungewollte Welle der Sehnsucht aus.Er wollte nichts lieber, als sich zu ihr hinunterzubeugen, diese Lippen mit seinen eigenen einzufangen und völlig in i
Last Updated: 2026-08-24
Chapter: Kapitel Siebenunddreißig: Willkommen zurück, Liam„Und zurück ins Bett mit dir, meine unruhige Praktikantin“, wies Oliver sie an. Seine Stimme klang betont fröhlich, während er Freya entschlossen zurück in die Master-Suite dirigierte.Er ließ ihr gar keine Gelegenheit zu protestieren. Stattdessen nahm er das silberne Tablett vom Nachttisch, stellte es direkt auf ihren Schoß und deutete mit einem autoritären Finger auf das frisch zubereitete Essen, das Madame Letoa nach oben geschickt hatte.„Essen“, befahl Oliver mit einer übertrieben theatralischen Geste, obwohl sein sonst so unbeschwerter Charme an den Rändern deutlich abgeblättert wirkte.„Wenn Liam zurückkommt und sieht, dass ich dich durch die Flure habe laufen und verhungern lassen, wird er mich nicht einfach nur feuern. Er wird mich im Tresorraum der Geschäftsleitung einsperren, zusammen mit den vierteljährlichen Steuerprüfungen. Also iss deine Suppe, Freya.“Freya seufzte leise und zog die seidene Decke wieder über ihre Beine.„Oliver, ich sage dir, ich habe mir das nicht ein
Last Updated: 2026-08-23