
Verheiratet mit meinem Feind Mafia-Don
Ihm wurde eine Braut versprochen. Er bekam eine Geisel.
Elias Moore hat sein Leben als der vergessene Zwilling verbracht – der Ersatz, den niemand beachtet. Aber als seine Schwester vor ihrer arrangierten Ehe mit Veridias gefürchtetstem Mafia-Don davonläuft, wird Elias gezwungen, ihren Platz einzunehmen, um seine sterbende Großmutter zu retten.
Ian Moretti erwartete die Frau, die er als Junge geliebt hatte.
Stattdessen bekommt er Elias – einen trotzigen Mann mit denselben vertrauten Augen und einem Herzen, das sich weigert zu brechen.
Ian sollte die Täuschung aufdecken.
Stattdessen heiratet er ihn.
Was als Gefangenschaft beginnt, wird bald zu einer Besessenheit, die keiner der Männer kontrollieren kann. Elias sieht den verwundeten Mann hinter Ians monströsem Ruf, während Ian entdeckt, dass die Person, auf die er zwanzig Jahre gewartet hat, nie die Frau war, an die er sich erinnerte.
Aber als die Wahrheit über Elias‘ Identität ans Licht kommt, wird ihre Ehe zur Waffe in einem Krieg zwischen mächtigen Familien.
Er sollte Ians Geisel sein.
Stattdessen wurde er der einzige Mann, der fähig war, sein Herz zu besitzen.
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Chapter: KAPITEL EINUNDDREISSIG: WAS WÄRE, WENN?POV: Elias Moore—Zwei Monate waren vergangen.Zwei Monate damit, Elena aus den Schatten zu beobachten. Zwei Monate damit, ihre Bewegungen zu verfolgen, ihre Anrufe nachzuvollziehen, ihre Verbindungen zu kartieren. Zwei Monate des Wartens auf einen Fehler.Sie war vorsichtig. Klüger, als ich ihr zugetraut hatte. Sie traf sich mit Irene an geheimen Orten – verlassene Lagerhäuser, private Clubs, einmal sogar ein Friedhof um Mitternacht. Sie flüsterten in Ecken, die Köpfe zusammengeneigt, die Augen nach Beobachtern suchend.Aber wir waren immer da.Eve hatte ihre Telefone angezapft. Malcolm war ihnen zu jedem Treffen gefolgt. Und ich – ich hatte jedes Gespräch angehört, jeden geflüsterten Plan, jedes verräterische Wort.Sie bauten etwas. Ein Bündnis. Ein Netzwerk. Einen Weg, das Moretti-Imperium von innen zu zerstören.Und langsam, Stück für Stück, begannen wir das Muster zu erkennen.Elena und Irene arbeiteten nicht allein.Sie hatten jemanden. Jemanden Mächtigen. Jemanden, der das Mor
Last Updated: 2026-10-23
Chapter: KAPITEL DREISSIG: DIE SCHEITERNDE SCHLANGEPOV: Elena Moore—Ich hatte einen Plan.Ich hatte immer einen Plan.Als ich in den Spire zurückkehrte, sagte ich mir, es würde anders werden. Ich würde klüger sein. Vorsichtiger. Ich würde die Risse im Fundament finden und sie ausnutzen.Aber jeder Trick, den ich versuchte, schlug fehl.Jeder Einzelne.Beim ersten Versuch. Ich versuchte, das Personal für mich zu gewinnen.Sie waren Elias treu – ich konnte es in ihren Augen sehen, in der Art, wie sie sich vor ihm verbeugten, in der Art, wie sie lächelten, wenn er einen Raum betrat. Aber sie waren Diener. Sie konnten gekauft werden. Sie konnten manipuliert werden.Ich näherte mich zuerst Signora Lucia.Sie war das Oberhaupt des Haushalts. Diejenige, die die Küchen und die Dienstmädchen kontrollierte. Wenn ich sie für mich gewinnen konnte, würden die anderen folgen.„Signora", sagte ich mit süßer Stimme. „Ich wollte Ihnen für alles danken, was Sie für meinen Bruder getan haben. Er spricht sehr gut von Ihnen."Sie sah mich an. Ihre Augen
Last Updated: 2026-10-19
Chapter: KAPITEL NEUNUNDZWANZIG: ELIAS MOORE: DIE DONNAPOV: Elias Moore—Der Raum war still.Jedes Auge war auf mich gerichtet. Die Ältesten. Die Captains. Die Vollstrecker. Elena, immer noch stehend, ihr Gesicht eine Maske aus Wut, und Irene, ihr Grinsen erstarrt.Ich stand am Kopf des Tisches, meine Hände auf dem polierten Holz. Der Anzug passte perfekt, das Haar zurückgebunden und die Maske war endlich weg.Ich war Elias, und ich hatte es satt, mich zu verstecken.Ältester Aaron erhob sich von seinem Platz. Er war alt – uralt, wie es schien –, mit einem Gesicht aus Stein gemeißelt und Augen, die zu viel gesehen hatten. Er war einer der alten Garde. Einer derjenigen, die sich Ians Aufstieg widersetzt hatten.Er sah mich mit Verachtung an.„Hat sich diese Familie zu einem Witz entwickelt?", begann er, seine Stimme zitterte vor Alter und Arroganz. „Wir haben beschlossen, aufzustehen und mit unseren Argumenten zu beginnen, weil wir das nicht akzeptieren. Zu wissen, dass –"Er hielt inne, als seine Augen sich auf mich verengten.„Die Moore
Last Updated: 2026-10-15
Chapter: KAPITEL ACHTUNDZWANZIG: DIE DONNAPOV: Ian Moretti—Ich ging in dieser Nacht zu seinem Zimmer.Ich hatte den Tag damit verbracht, die richtigen Worte zu finden. Die richtige Entschuldigung. Die richtige Geste, die ihn dazu bringen würde, mich wieder anzusehen.Aber als ich an seine Tür klopfte, kam keine Antwort.Ich klopfte erneut.„Elias. Bitte. Ich will nur reden."Stille.„Ich weiß, ich habe es vermasselt. Ich weiß, ich habe dich verletzt. Aber bitte – gib mir nur fünf Minuten."Die Tür öffnete sich.Er stand da, sein Gesicht leer. Seine Augen waren hohl.„Was?"„Ich wollte mich entschuldigen. Für alles. Dass ich dich auf der Gala zurückgelassen habe. Dass ich Elena hierher gebracht habe. Dass ich nicht –"„Es tut dir leid." Seine Stimme war flach. „Es tut dir immer leid."„Ich meine es ernst."„Ich weiß, dass du es tust." Er lehnte sich gegen den Türrahmen. „Aber Es tut mir leid repariert nichts. Es tut mir leid löscht nicht die Tatsache aus, dass du sie gewählt hast. Wieder. Es tut mir leid lässt mich nicht wen
Last Updated: 2026-10-13
Chapter: KAPITEL SIEBENUNDZWANZIG: DER GEIST GEGEN DIE EHEFRAUPOV: Ian Moretti—Ein Monat war vergangen.Dreißig Tage. Siebenhundertzwanzig Stunden. Dreiundvierzigtausendzweihundert Minuten.Ich zählte jede einzelne, während ich zwischen drei unmöglichen Aufgaben hin- und hergerissen war: Irenes nächsten Zug herauszufinden, Elias' Vergebung zu suchen und Elenas Versorgung.Und leider versagte ich bei allen drei.Ich besuchte Elena jeden Tag. Saß an ihrem Bett. Hielt ihre Hand.Aber ich fühlte nicht, was ich früher gefühlt hatte.Wenn ich sie ansah, sah ich nicht das Mädchen aus dem Garten. Ich sah eine Fremde. Einen Geist. Eine Erinnerung, die ihre Macht verloren hatte.Denn die Person, die ich wollte – die Person, nach der ich mich sehnte –, war in meinem eigenen Haus und weigerte sich, mich zu sehen.Ich hatte Männer, die Irene beobachteten.Jede Bewegung. Jeden Anruf. Jedes Treffen. Irene war klug – zu klug –, aber sie war nicht unsichtbar. Sie traf sich mit den Ältesten, den Vances. Sie traf sich mit jedem, der einen Groll gegen den Namen M
Last Updated: 2026-10-09
Chapter: KAPITEL SECHSUNDZWANZIG: DER SCHLAG DER SCHLANGEPOV: Ian Moretti—Ich stand eine Stunde vor Elias' Tür.Er öffnete sie nicht. Er sprach nicht. Er atmete nicht einmal laut genug, dass ich es hören konnte.Ich presste meine Handfläche gegen das Holz.„Ich werde warten", flüsterte ich. „So lange es auch dauert. Ich werde warten."Stille.Ich ging weg.—Am nächsten Morgen sickerte Licht durch die Vorhänge.Ich hatte nicht geschlafen.Ich saß in meinem Arbeitszimmer im Haupthaus, starrte an die Wand und spielte jeden Moment der letzten Nacht in der Überwachungskamera ab.Die Art, wie Elias mich ansah, als ich Elena auffing. Die Art, wie sein Gesicht zerbröckelte und die Art, wie er in der Menge verschwand.Ich hatte gewählt und ich hatte falsch gewählt.Ich wusste es, fühlte es, aber ich wusste nicht, wie ich es reparieren sollte.Ein Klopfen an der Tür.„Herein."Enzo trat ein. Sein Gesicht war düster.„Wir haben ein Problem."„Noch eines?"„Irene Caldwell. Sie hat Anrufe gemacht. Leute getroffen. Etwas aufgebaut."„Was aufgebaut?"„
Last Updated: 2026-10-07

Zurückeroberte Herzen: Der Aufstieg der Schattenkaiserin
Sie erwachte als Schurkin. Sie wird als ihre Erlösung sterben.
Levi Kang starb voller Wut und völlig allein – und erwachte als Kaiserin eines zerfallenden Imperiums. Als die Frau, die sie einst verachtete. Als die Tyrannin, die vier mächtige Männer zugrunde richtete und sie zu ihren vergoldeten Gefangenen machte.
Nun trägt sie die Krone der Grausamkeit, während sie insgeheim versucht, die Korruption ihres Reiches von innen heraus zu zerstören. Sie kann ihre plötzliche Wandlung nicht erklären. Sie darf keine Schwäche zeigen. Also lässt sie vier Männer sie hassen, während sie darum kämpft, sie am Leben zu halten.
Doch das Gift in ihren Adern breitet sich immer weiter aus. Eine Prinzessin mit eisblauen Augen trachtet nach ihrem Thron. Ein Kommandant, dessen Zorn wie Feuer brennt, dürstet nach Rache. Und ihre vier Gemahle – einst Feinde, nun etwas weitaus Gefährlicheres – beginnen, hinter ihre Maske zu blicken.
In einer Welt voller politischer Intrigen, Ungerechtigkeit und menschlicher Grausamkeit muss eine Frau eine Entscheidung treffen:
Wird sie zu dem Monster, das alle in ihr sehen wollen, oder erhebt sie sich als Schatten, dessen Kommen niemand vorhergesehen hat?
Die Schurkin war nicht das Monster. Sie war der Schutzschild.
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Chapter: Kapitel Sechzehn: Die Rückkehr der HeldenDie Tore von Aureliana schwangen auf.Die Stadt hatte sich tagelang vorbereitet. Banner hingen aus jedem Fenster. Blumen säumten jede Straße. Die Menschen drängten sich auf der Hauptstraße, ihre Gesichter hell vor Aufregung und Stolz.Die Nachricht hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet.Die Nordfront war gesichert. Die Barbaren waren unterworfen. Der Krieg war gewonnen.Und an der Spitze der Armee standen zwei Namen, die nun durch das Reich hallten.General Aldric Voss.Und Salish Varron.Der Held und das Wunderkind.Die Menschen jubelten, als die Armee durch die Tore marschierte. Soldaten in glänzender Rüstung. Pferde mit geflochtenen Mähnen. Banner, die im Wind knatterten.Und an der Spitze von allem, zwei Gestalten zu Pferd.
Last Updated: 2026-10-24
Chapter: Kapitel Fünfzehn: Der Nördliche SturmDer Thronsaal war kalt.Das Morgenlicht fiel durch die hohen Fenster und warf lange Schatten über den Marmorboden. Die Luft war schwer vor Spannung. Die Adligen waren entlassen. Die Diener waren fortgeschickt.Nur die Kaiserin, ihre Gemahle und ihre Tochter waren anwesend.Levi saß auf ihrem Thron. Ihre dunklen Augen waren auf Aldric fixiert. Ihr Gesicht war kalt. Ihre Stimme war flach.„Die Nordfront ist jetzt verwundbar, wegen deines Separatfriedens. Mein Reich ist bedroht", sagte sie. „Die Barbaren formieren sich neu. Sie werden innerhalb des Monats zuschlagen."Aldric trat vor. Seine grauen Augen waren dunkel. Sein Kiefer war angespannt.„Eure Majestät", sagte er. „Ich entschuldige mich für das, was geschehen ist, aber ich habe seit Jahren keine Armee mehr geführt, bin in diesem Palast eingesperrt und mein
Last Updated: 2026-10-23
Chapter: Kapitel Vierzehn: Der Preis der KühnheitDie Spione kamen im Morgengrauen.Sie schlüpften durch die Palasttore wie Schatten, ihre Gesichter blass, ihre Augen weit. Sie waren die ganze Nacht geritten, um die Nachricht zu bringen.Die Armee der Kaiserin unter der Führung von Kommandantin Ragvith marschierte auf Aureliana zu.Kommandantin Preeya Ragvith hatte die Nordfront verlassen, die Barbaren sich neu formieren lassen, anstatt sie zu vernichten, und ihre Armee nach Süden gewandt.Sie kam nach Hause.—Levi erhielt die Nachricht in ihren privaten Gemächern.Sie war in einfache schwarze Trainingskleidung gekleidet, ihr Haar zu einem strengen Zopf zurückgebunden. Sie war gerade vom Trainingshof zurückgekehrt, wo Salish drei Soldaten im Nahkampf besiegt hatte.Sie war stolz.Aber jetzt war s
Last Updated: 2026-10-22
Chapter: Kapitel Dreizehn Teil 2: SAMMELNDE STÜRMEWeit weg vom Trainingshof, in der kalten Dunkelheit des Kerkers, wartete Reine.Sie war seit Wochen im Kerker des Südlichen Palastes. Die Zellen waren feucht und kalt. Die Luft war schwer vom Geruch von Schimmel und Verfall. Das Essen war kaum genießbar.Aber Reine war nicht gebrochen.Sie war geduldig, berechnend, wartend.Sie hatte einen Weg gefunden, sich nach draußen zu wenden.Die Wachen waren korrupt. Sie waren immer korrupt gewesen, und Reine hatte immer gewusst, wie man Korruption zu seinem Vorteil nutzt.Sie hatte sie bestochen, manipuliert und zu ihren Boten gemacht.Und jetzt wanderten ihre Worte über die Kerkerwände hinaus.Sie erreichte Preeya.—Preeya saß in ihrem Kriegszelt und starrte auf den Brief in ihren Händen.
Last Updated: 2026-10-21
Chapter: Kapitel Dreizehn: Die Armee der SchattenDie Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Reich.Die Kaiserin bildete eine Armee aus.Nicht nur Soldaten. Nicht nur Wachen. Jeder, der stark sein wollte, würdig, zu dienen.Sie trainierte sie selbst, trieb sie an ihre Grenzen, brach sie und formte sie neu.Und sie wussten nicht, ob sie sie dafür liebten oder noch mehr hassten.—Der Trainingshof war zu einem Schlachtfeld geworden.Jeden Morgen versammelten sich die Soldaten vor der Morgendämmerung. Sie rannten, kletterten, kämpften, bluteten und trieben sich über ihre Grenzen hinaus, angetrieben vom kalten Blick der Kaiserin und dem Beispiel eines fünfzehnjährigen Mädchens, das sich weigerte zu zerbrechen.Salish war zu einem Symbol geworden.Ein Symbol der Stärke, der Widerstandskraft,
Last Updated: 2026-10-21
Chapter: Kapitel Zwölf: Das Schmieden von StahlDas erste Licht kroch über Aureliana wie eine Wunde.Die Sonne ging rot und zornig auf und blutete über den Horizont, als wäre der Himmel selbst aufgeschnitten worden. Das Palastgelände war still, bis auf die fernen Schreie der Vögel und das Schlurfen der Diener, die ihre täglichen Routinen begannen.Aber auf dem östlichen Trainingshof existierte keine Stille.Levi stand in der Mitte des Hofes, die Arme verschränkt, ihre dunklen Augen auf die kleine Gestalt vor ihr fixiert. Sie trug einfache Trainingskleidung—Lederhosen, eine eng anliegende Tunika, Stiefel, die bis zu den Knien geschnürt waren. Ihr langes schwarzes Haar war zu einem strengen Zopf zurückgebunden.Salish stand ihr gegenüber.Das Mädchen zitterte. Ihr Gesicht war blass. Ihre Hände zitterten.Sie war gerannt, was sich wie Stun
Last Updated: 2026-10-20