INICIAR SESIÓNWas, wenn das grausamste Monster der Menschheit der Einzige ist, der dich retten kann? In den toxischen Slums von Sektor 4, weit unterhalb der funkelnden Glaskuppeln der elitären Stadt, gibt es nur eine Regel: Bleib unauffällig. Jada ist eine Meisterin des Überlebens. Aus dem Schrott der Oberschicht baut sie alles, was sie braucht, um in dieser gnadenlosen Welt zu existieren. Doch bei einer brutalen Razzia des herrschenden Konsortiums schlägt ihr Identitätsscanner plötzlich blutrot Alarm. Das Urteil lautet nicht Gefängnis oder Tod. Es lautet: Sektor Omega. Sektor Omega ist ein Mythos aus geflüsterten Albträumen. Es ist das tiefste Untergrundlabor des Konsortiums, in dem die Obrigkeit genetisch mutierte Supersoldaten züchtet. Jada wird als „Beruhigungs-Gefährtin“ für das gefährlichste Experiment von allen in eine stockdunkle Zelle geworfen: Subjekt Null. Er nennt sich Kael und ist der Apex. Eine unaufhaltsame Bestie, geschaffen für den Krieg in der toxischen Außenwelt, ein Albtraum aus Muskeln, Klauen und rasender Wut. Jede Frau, die vor Jada in diese Zelle geschickt wurde, hat sie nicht lebend verlassen. Doch als das Monster aus dem Schatten angreift und sich auf sie stürzt, hält es plötzlich inne. Die Bestie wittert etwas. Kael erkennt in der rebellischen Schrottsammlerin keine Beute – er erkennt seine Schicksalsgefährtin. Mit einem einzigen rauen „Meins“ ändert sich Jadas Schicksal für immer. Aus dem sicheren Tod wird eine brandgefährliche Allianz. Kael schwört, seine Gefährtin mit seinem Leben zu beschützen, während Jada den Mann hinter dem Monster entdeckt. Um dem grausamen Konsortium zu entkommen, müssen sie gemeinsam eine blutige Rebellion entfachen, die die dystopische Welt unter der Kuppel für immer erschüttern wird. Denn ein Apex teilt nicht. Und Kael wird die gesamte Stadt in Asche legen, bevor er zulässt, dass sie ihm seine Gefährtin wieder wegnehmen. Tropes: Sci-Fi Dystopie, Werewolf Romance, Fated Mates, Touch Her and You Die.
Ver másDer Gestank nach Schwefel und verbranntem Öl gehörte zu Sektor 4 wie das ständige, leise Summen der gigantischen Plasmakuppel über uns.
Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und zog die Klemme an der modifizierten Energiezelle fest. Für die Elite in den oberen Ebenen war das hier alles nur Schrott. Wertloser Müll, der durch die Schächte nach unten in die Slums fiel. Aber für mich war es das Leben. Vorsichtig justierte ich das rostige Lüftungsrohr, das ich an das leere Gehäuse eines alten Enforcer-Droiden geschweißt hatte. Gefüllt mit selbst hergestellter Aktivkohle war daraus ein erstklassiger Wasserfilter geworden. Ein leises Zischen ertönte, dann fiel ein einzelner, kostbarer Tropfen kristallklares Wasser in den Auffangbehälter. Er tropfte genau auf die Erde meiner versteckten Beete, die ich in ausrangierten Raketenhülsen angelegt hatte. Ein kleines, funktionierendes Ökosystem mitten in der giftigen Hölle. Mein eigener kleiner Triumph über das Konsortium. „Perfekt“, murmelte ich und strich liebevoll über die grünen Blätter der Pflanze. Dann heulten die Sirenen auf. Das Geräusch schnitt durch Mark und Bein. Es war kein normaler Alarm. Es war das schrille, durchdringende Kreischen, das eine Razzia der Purifiers ankündigte – der militärischen Eliteeinheit des Konsortiums. Mein Herzschlag hämmerte gegen meine Rippen. Sie waren in meinem Block. Ich fackelte nicht lange. Ich griff nach meinem Rucksack, warf meine wichtigsten Werkzeuge hinein und schnappte mir meinen Elektroschocker – eine weitere Eigenkreation aus einem kaputten Plasmagewehr und Autobatterien. Als ich die schwere Stahltür meines Unterschlupfs aufstieß, roch ich bereits den Ozongehalt in der Luft. Die Gänge leuchteten im grellen Rot der Notfallbeleuchtung. Schreie hallten durch das Metalllabyrinth der Slums. Ich rannte. Links. Rechts. Durch einen schmalen Lüftungsschacht, den nur ich kannte. Ich kannte jeden rostigen Winkel dieser Ebene. Ich war fast am Rand von Sektor 4, fast in der Dunkelzone, als sich plötzlich eine massive Gestalt in schwarzer Hightech-Rüstung aus dem Schatten löste. Ein Purifier. Noch bevor ich meinen Schocker heben konnte, traf mich der harte Schaft seines Gewehrs in die Magengrube. Die Luft entwich meinen Lungen. Ich brach keuchend auf den kalten Gitterboden zusammen. Ein schwerer Stiefel trat auf mein Handgelenk, zwang mich, die Waffe loszulassen. „Rebellin gesichert“, dröhnte die mechanische Stimme des Soldaten durch seinen Helm. Zwei weitere Wachen tauchten auf. Einer packte mich grob an den Haaren und zog meinen Kopf nach hinten. Ich spuckte Blut auf seine glänzende Rüstung, aber er lachte nur leise. Er zog ein flaches, metallisches Gerät aus seinem Gürtel – den ID-Scanner. Sie würden mich registrieren, mich wegen Diebstahls und illegalem Anbau verurteilen und in die Minen schicken. Ein Todesurteil auf Raten. Der kalte Sensor wurde hart gegen meinen Nacken gepresst, genau dort, wo mein implantierter Chip saß. Das Gerät piepte. Doch es war nicht das grüne Bestätigungssignal. Der Scanner stieß einen grellen, pulsierenden Warnton aus. Das Display flackerte blutrot. Der Soldat, der mich hielt, erstarrte. Die Atmosphäre im Gang veränderte sich schlagartig. Die Überheblichkeit der Wachen wich purer, nackter Panik. „Was… was ist das?“, stammelte der Purifier, der den Scanner hielt. Seine Hand zitterte so stark, dass er das Gerät fast fallen ließ. „Lies es vor!“, blaffte der andere, doch seine Stimme überschlug sich fast. „Identität: Jada. Status: Slum-Bewohnerin. Aber… hier ist eine Override-Direktive direkt vom Oberkommando.“ Der Soldat schluckte hörbar. Er sah auf mich herab, als wäre ich ein Geist. „Genetische Kompatibilität für Sektor Omega bestätigt. Stufe: Absolut.“ Sektor Omega. Der Name allein war ein Mythos, eine Geistergeschichte, die wir uns nachts in den Slums erzählten. Ein Ort tief unter der Erde, von dem niemand je zurückkehrte. Der Ort, an dem die Monster gemacht wurden. „Sichern Sie sie“, flüsterte der Kommandant, während er langsam einen Schritt vor mir zurückwich, als würde ich plötzlich explodieren. „Betäuben Sie sie. Bringt sie sofort nach unten… zum Apex.“ Ich wollte schreien, wollte kämpfen, doch ein Zischen ertönte, als eine Injektionsnadel in meinen Hals fuhr. Die Welt verschwamm in Dunkelheit, und das letzte, was ich hörte, war das angstvolle Flüstern meiner Entführer.Glühende Schlacke tropfte von der Decke und zischte bedrohlich, als sie auf den nassen Beton traf. Das Loch im Gewölbe der Zisterne wurde mit jeder Sekunde größer. Die Hitze des Plasma-Schneidbrenners war so extrem, dass die Luft im Raum zu flimmern begann. „Sie werden uns einkesseln“, grollte Kael. Seine Krallen fuhren mit einem leisen Klicken aus, seine Muskeln spannten sich an, bereit, sich auf den ersten Purifier zu stürzen, der durch die Decke brechen würde. „Nein“, rief ich über den ohrenbetäubenden Lärm hinweg und packte seinen massiven Unterarm. „Wir können sie nicht alle bekämpfen. Wir nehmen den Fluttunnel!“ „Der Kanal?“ Kaels leuchtend grüne Augen fixierten mich. Sogar in Sektor Omega kannte man die Gerüchte über die untersten Ebenen. Das Wasser dort war hochgradig kontaminiert, ein tödlicher Mix aus industriellen Abwässern und Kühlflüssigkeit. „Vertrau mir“, sagte ich. Ich riss meine Werkzeugtasche auf und zog zwei provisorische Atemmasken heraus. Ich hatte sie in näch
Das Blut in meinen Adern gefror. Der ID-Chip. Jeder Bürger unter der Kuppel bekam ihn bei der Geburt direkt in die Nackenwurzel implantiert. In den Slums hieß es, er sei nur für die Rationenverteilung. Eine Lüge. Es war ein Peilsender, direkt mit dem zentralen Raster des Konsortiums verbunden. Ein dumpfes Grollen drang von der Decke der Zisterne zu uns herab. Es klang, als würden schwere Maschinen direkt über unseren Köpfen in Stellung gebracht. „Sie scannen die tieferen Ebenen“, knurrte Kael. Seine Iris zog sich zu dünnen Schlitzen zusammen, während er unablässig an die Betondecke starrte. „Sie haben das Signal eingegrenzt.“ Ich verlor keine Sekunde. In Sektor 4 lernt man eine eiserne Regel: Wenn dich etwas umbringt, schneidest du es ab. Ich stürzte zu meiner Werkzeugkiste, die unter den Paletten verborgen war, und riss den Deckel auf. Zwischen rostigen Muttern und Kabeln zog ich meine improvisierte medizinische Ausrüstung hervor – eine Flasche hochprozentigen, selbstgebrannten
Die Dunkelheit des Wartungsschachts verschluckte mich. Ich rutschte durch die enge, rostige Röhre, der Geruch nach altem Schmierfett und stehendem Wasser füllte meine Lungen. Über mir hörte ich das dumpfe Wummern der Plasmakanonen, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Knirschen, als Kael den Zugang hinter uns mit purer Gewalt zusammendrückte, um die Verfolger auszusperren. Sekunden später landete er mit einem schweren, metallischen Scheppern direkt neben mir im knöcheltiefen Wasser des Abwasserkanals. Es war stockfinster. Die Art von Dunkelheit, die schwer auf den Schultern lastet. „Kael?“, flüsterte ich atemlos. Eine heiße, schwielige Hand fand im Dunkeln sofort meinen Arm. Sein Griff war sanft, aber unverrückbar. „Ich bin hier.“ Seine Stimme klang erschöpft, ein raues Kratzen in der Stille. Der Kampf und die extrem schnelle Heilung der Plasma-Wunden hatten unglaublich viel Energie gekostet. „Wir dürfen nicht hierbleiben“, sagte ich leise. „Wenn sie den Schacht aufschweißen, sitze
Sechzig Sekunden. Das System tickte unbarmherzig herunter. Ich starrte auf die ausgestreckte Hand des Apex. Seine Handfläche war riesig, gezeichnet von Schwielen und den Narben unzähliger Kämpfe. Aber in seinen Augen brannte kein Wahnsinn mehr. Da war nur dieser eine, absolut fokussierte Wille: mich hier rauszuholen. Ich zögerte nicht länger. Ich legte meine Hand in seine. Ein elektrisirendes Knistern schoss meinen Arm empor, als sich unsere Haut berührte. Es war kein Schmerz, sondern eine Welle von intensiver, heißer Energie, die meinen erschöpften Körper flutete. Kael schloss die Finger um meine Hand – fest genug, um mich zu halten, aber erstaunlich vorsichtig – und zog mich mit einer einzigen, mühelosen Bewegung auf die Füße. „Halt dich an mir fest“, raunte er. Bevor ich antworten konnte, schlang er seinen freien Arm um meine Taille und hob mich hoch, als würde ich nichts wiegen. Ich schlang die Arme um seinen Nacken, presste mein Gesicht an seine warme Schulter und atmete sein





