LOGINWas, wenn das grausamste Monster der Menschheit der Einzige ist, der dich retten kann? In den toxischen Slums von Sektor 4, weit unterhalb der funkelnden Glaskuppeln der elitären Stadt, gibt es nur eine Regel: Bleib unauffällig und bleib am leben. Jada ist eine Meisterin des Überlebens. Aus dem Schrott der Oberschicht baut sie alles, was sie braucht, um in dieser gnadenlosen Welt zu existieren. Doch bei einer brutalen Razzia des herrschenden Konsortiums schlägt ihr Identitätsscanner plötzlich blutrot Alarm. Das Urteil lautet nicht Gefängnis oder Tod. Es lautet: Sektor Omega. Sektor Omega ist ein Mythos aus geflüsterten Albträumen. Es ist das tiefste Untergrundlabor des Konsortiums, in dem die Obrigkeit genetisch mutierte Supersoldaten züchtet. Jada wird als „Beruhigungs-Gefährtin“ für das gefährlichste Experiment von allen in eine stockdunkle Zelle geworfen: Subjekt Null. Er nennt sich Kael und ist der Apex. Eine unaufhaltsame Bestie, geschaffen für den Krieg in der toxischen Außenwelt, ein Albtraum aus Muskeln, Klauen und rasender Wut. Jede Frau, die vor Jada in diese Zelle geschickt wurde, hat sie nicht lebend verlassen. Doch als das Monster aus dem Schatten angreift und sich auf sie stürzt, hält es plötzlich inne. Die Bestie wittert etwas. Kael erkennt in der rebellischen Schrottsammlerin keine Beute – er erkennt seine Schicksalsgefährtin. Mit einem einzigen rauen „Meins“ ändert sich Jadas Schicksal für immer. Aus dem sicheren Tod wird eine brandgefährliche Allianz. Kael schwört, seine Gefährtin mit seinem Leben zu beschützen, während Jada den Mann hinter dem Monster entdeckt. Um dem grausamen Konsortium zu entkommen, müssen sie gemeinsam eine blutige Rebellion entfachen, die die dystopische Welt unter der Kuppel für immer erschüttern wird. Denn ein Apex teilt nicht. Und Kael wird die gesamte Stadt in Asche legen, bevor er zulässt, dass sie ihm seine Gefährtin wieder wegnehmen. Tropes: Sci-Fi Dystopie, Werewolf Romance, Fated Mates, Touch Her and You Die.
View MoreDrei Wochen später roch die Unterstadt nicht mehr nur nach altem Kupfer und Verzweiflung. Es gab eine neue Note in der feuchten Luft: den Geruch von frischem Holz und heißem Schweiß. Die Überlebenden aus Sektor Sieben und die Ausgestoßenen der Tiefe hatten begonnen, zusammenzuarbeiten. Wo einst Misstrauen herrschte, wurden nun gemeinsam Barrikaden repariert und Wasseraufbereitungsanlagen der alten Konsortiums-Technik in Betrieb genommen. Raven Carter saß an einem zerkratzten Eisentisch im hintersten Eck der Taverne Zum Rostigen Anker. Sein rechter Arm lag in einer dichten, schützenden Schlinge. Die Haut darunter war von feinen, sternenförmigen Narben überzogen – ein bleibendes Souvenir des Azilla-Handschuhs, das bei jedem Wetterwechsel leise pochte. Er spürte, wie die gewohnte Dissonanz des Tals verschwunden war. Das Lied der Welt, Eloras goldenes Bewusstsein, summte wieder in einem ruhigen, ungestörten Takt. Die Tür der Taverne schwang auf und Vesper trat ein.
Der alte Turmplatz war nicht mehr wiederzuerkennen. Die Ruinen waren überzogen mit schwarzen, pulsierenden Adern, die sich tief in den Boden gruben, wie die Wurzeln eines Krebsgeschwürs. In der Mitte stand die Alpha-Königin. Sie hatte beide Hände tief in den Fels unter dem zerstörten Fundament gerammt. Rote Energiewellen pulsierten in konzentrischen Kreisen von ihr weg, während sie versuchte, das schlafende, goldene Bewusstsein von Elora aus dem Kern zu reißen. Raven trat auf den Platz. Sein Schritt war lautlos, doch die Präsenz von Projekt Azilla an seinem rechten Arm war für die Königin nicht zu übersehen. Die violette Antimaterie Membran sang ein leises, vernichtendes Lied. Die Königin riss die Hände aus dem Stein. Der Boden bebte. Sie drehte sich langsam zu ihm um, und das Lächeln auf ihrem monströsen Gesicht war voll von gnadenloser Arroganz. „Der Sucher“, schnurrte sie, und ihre Stimme ließ den Regen um sie herum verdampfen. „Du trägst das Spielzeug der
Vesper traf auf die vorderste Linie der Hybriden wie ein Kometeneinschlag. Sie bremste ihren Lauf nicht ab, sondern warf sich mit der gesamten kinetischen Masse ihres Körpers und ihres Titanarms in die dicht gedrängte Masse aus Fleisch und rotem Licht. Knochen knackten, Panzerungen barsten. Die ersten drei Bestien wurden förmlich durch die Luft geschleudert und rissen weitere ihrer Artgenossen mit sich zu Boden. Doch die Schockwirkung währte nur kurz. Die Hybriden, angetrieben vom unerbittlichen Willen der Alpha-Königin, formierten sich blitzschnell neu. Ein Dutzend Kreaturen sprang gleichzeitig auf sie zu, die Kiefer weit aufgerissen, die Krallen gebleckt. Vesper tanzte. Es war ein blutiger, brutaler Tanz, geboren in den Schatten der Unterstadt und perfektioniert durch den unbedingten Willen zu überleben. Ihre Klinge blitzte im grauen Morgenlicht auf, durchschnitt Kehlen und durchstieß hydraulische Gelenke. Ihr Titanarm fungierte als undurchdringlicher Schild un
Der Rückweg durch Aegis-Null war kein Kampf. Die verbleibenden Verteidigungsdrohnen wichen zurück, sobald sie die Signatur von Projekt Azilla registrierten. Die Maschine, die einst das Ende der Welt bedeuten sollte, war nun das einzige, was zwischen Novus Aetheria und dem Untergang stand. Als sich das gewaltige Außenschott der Anlage wieder öffnete, schlug ihnen der Sturm der Todeszone entgegen. Der Crawler stand noch immer dort, bedeckt von schwarzem Staub, bereit für die Rückkehr. Auf der Fahrt zurück in das Tal sprach keiner der beiden viel. Raven konzentrierte sich darauf, die Energie in seinem rechten Arm im Gleichgewicht zu halten. Jedes Mal, wenn sein Puls in die Höhe schoss, spürte er, wie die Antimaterie-Membran hungrig an den Rändern seines Bewusstseins kratzte. Es war ein ständiger Kampf um Kontrolle. Als sie den Rand des Tals erreichten, hatte der Regen aufgehört, doch ein dicker, unnatürlicher Nebel lag über den Wäldern. Es roch nach verbranntem Ho
Das erste Tentakel traf uns mit der Wucht eines entgleisten Güterzuges. Die Stahllunge wurde heftig zur Seite gerissen. Ein markerschütterndes, metallisches Kreischen hallte durch das geflutete Cockpit, als der gigantische, pechschwarze Muskelstrang sich um unsere Steuerbordflanke wickelte. Die ma
Die Landung der Zephyr war ein Albtraum. Ouroboros sah von oben aus wie ein aufgerissener Kadaver. Die Hochhäuser waren zu Skeletten aus geschmolzenem Stahl verformt, ihre Glasfronten in den Staub der Jahrhunderte gestürzt. Die gesamte Stadt schien in einem ständigen, violetten Leuchten zu glühen
Mein Schädel pochte im Takt eines rostigen Presslufthammers.Als ich blinzelte, brannte sich ein unnatürlich grelles, steriles Weiß in meine Netzhaut. Der vertraute, tröstliche Gestank nach Schmieröl, Erde und Schweiß aus den Slums war verschwunden. Stattdessen roch die Luft hier nach Ozon, scharfen
Der Himmel über Sektor 4 hatte die Farbe von altem Blut und rostigem Eisen. Zumindest das, was wir als Himmel bezeichneten. In Wahrheit war es nur die Unterseite der gigantischen Plasmakuppel, die uns von der toxischen Einöde der Außenwelt trennte – und gleichzeitig als massiver Glassarg für die Slu


















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