تسجيل الدخولIch stieg ein.Nicht, weil ich eine Antwort hatte, sondern weil die andere Wahl schlimmer war. Wenn Adrian Vale an die Haustür klopfte, würde Damien ihn sehen – genauso wie Bella. Das ganze Haus würde wissen, dass ich mit dem einen Mann in dieser Stadt gewesen war, dessen Name mich ruinieren konnte.Die Tür schloss sich. Das Auto war still. Es roch nach Leder und seinem Kölnischwasser. Derselbe Duft wie letzte Nacht.Zuerst sah er mich nicht an. Er fuhr einfach los.Wir fuhren nur ein paar Straßen weiter. Nicht weit genug, um zu verschwinden, aber weit genug, dass die Lichter der Villa hinter uns lagen.Er parkte unter einem Baum und schaltete den Motor aus.Dann hielt er mir meinen Ausweis hin.Ich nahm ihn. Meine Finger streiften seine, und sofort spürte ich, wie mein Herz rasend schlug. Ich zog die Hand schnell zurück.„Da“, sagte ich. „Ich habe ihn. Bring mich jetzt zurück.“Er starrte einen Moment, bevor er sprach.„Ist das alles, wofür du gekommen bist?“„Ja.“„Warum zittern dan
Ich starrte auf die letzte Nachricht, bis meine Finger taub wurden.Ich habe immer noch deine Unterwäsche, Sophia.Es gab nur eine Person, die das schicken konnte.Adrian Vale.Ich sperrte das Handy und legte es mit dem Display nach unten aufs Bett. Es half überhaupt nicht. Die Worte blieben in meinem Kopf.Das Handy vibrierte erneut.Ignoriere mich nicht.Ich wollte gerade zurückschreiben, als ich Schritte im Flur hörte.„Sophia.“ Damiens Stimme. „Runter. Jetzt.“Ich stopfte das Handy in meine Tasche, richtete mein Kleid und öffnete die Tür.Er ging bereits zur Treppe, als müsste er nicht prüfen, ob ich ihm folgte.Das Esszimmer fühlte sich plötzlich viel zu eng an. Bella saß rechts von Damien, auf dem Stuhl, der früher meiner gewesen war. Sie hatte ein weißes Kleid angezogen. Ihre Wange war noch ein wenig rot, aber sie sah zufrieden aus.Gegenüber von ihr stand ein dritter Teller.Der war für mich.„Setz dich“, sagte Damien.Ich setzte mich.Eine Hausangestellte brachte Suppe. Zuers
Ich blieb länger im Flur stehen, als ich sollte, und versuchte zu verarbeiten, was gerade passiert war.Damiens Schritte verklangen oben. Das Haus wurde wieder still, aber es fühlte sich nicht leer an. Es fühlte sich an, als warte es auf den nächsten Schlag.Ich zog mein Kleid ordentlich herunter und ging ins Badezimmer im Erdgeschoss. Ich schloss ab, drehte den Hahn auf und wusch mich mit zitternden Händen. Das Wasser war kalt. Meine Oberschenkel waren klebrig. Mein Nacken brannte immer noch, wo Damien mein Haar gezogen hatte.Ich sah mich im Spiegel an.Mascara unter den Augen. Spuren auf der Haut. Eine Frau, die das Bett des einen Mannes verlassen und direkt in die Bestrafung des anderen gelaufen war.Ich wusch mir das Gesicht und ging die Treppe hinauf.Die Tür zum Hauptschlafzimmer stand bereits offen.Bella war drinnen.Zwei Kisten standen auf dem Bett. Meine Kleidung lag in einem Haufen auf dem Boden, als hätte jemand sie beiseite gefegt. Sie hing ein cremefarbenes Kleid in mei
Damien stand auf der letzten Stufe und sah mich an, als wäre ich Dreck.„Du hast eine Menge zu erklären.“Ich schloss die Tür hinter mir. Meine Tasche fühlte sich schwer in der Hand an. Mein Kleid war zerknittert. Meine Haare ein Chaos. Ich spürte Adrian noch auf meiner Haut und hasste, dass Damien das alles sehen konnte.„Ich habe dir gesagt, dass ich Luft brauchte“, sagte ich.„Luft??“ fragte er sarkastisch, während er langsam die restlichen Stufen herunterkam. „Du brauchtest die ganze Nacht Luft? Du brauchtest so dringend Luft, dass du dein Telefon nicht richtig beantworten konntest?“Ich blieb an der Tür stehen. „Ich war aufgebracht.“„Nein, Sophia. Du warst bei jemandem.“Meine Kehle zog sich zusammen. „Ich war nur in einer Bar.“„Und dann?“„Und dann habe ich getrunken, mehr nicht.“ Ich antwortete und versuchte verzweifelt, mein Gesicht ruhig zu halten.Er blieb vor mir stehen. Nah genug, dass ich sein Kölnischwasser riechen und die Wut hinter seinem ruhigen Gesicht sehen konnte
Ich saß am Rand des Bettes, das Laken eng um mich gewickelt.Morgenlicht drang durch die dünnen Vorhänge. Mein Kopf schmerzte und mein Körper fühlte sich wund an. Der Raum roch immer noch nach Sex und seinem Kölnischwasser. Alles von der letzten Nacht fühlte sich jetzt, da der Alkohol weg war, viel zu real an.Adrian lag noch im Bett hinter mir. Seit dem Ende des Anrufs hatte er nicht viel gesagt. Er beobachtete mich nur mit diesem ruhigen, undurchschaubaren Ausdruck, als warte er ab, was ich tun würde.Ich konnte ihn nicht richtig ansehen.Die letzte Nacht fühlte sich an, als gehöre sie jemand anderem. Die Drinks. Die Art, wie er mich berührt hatte. Die Art, wie ich es zugelassen hatte. Die Art, wie ich gekommen war, während mein Mann am Telefon war. Und sein Name.„Adrian Vale… warte – ADRIAN VALE!!“Ich presste beide Hände gegen mein Gesicht und ließ einen zittrigen Atemzug entweichen, als ich mich erinnerte, wer er war.Was zum Teufel habe ich getan?Ich stand langsam auf, hielt i
Mein Herz blieb stehen, als ich den Namen auf dem Display sah.Damien.Ich starrte eine Sekunde darauf, noch halb im Schlaf, der Körper wund an Stellen, die ich lange nicht mehr gespürt hatte. Der Raum war so dunkel, dass ich kaum etwas sehen konnte. Adrians Arm lag noch schwer über meiner Taille. Sein Atem ging langsam und gleichmäßig gegen meinen Rücken.Das Handy summte weiter.Ich setzte mich vorsichtig auf, versuchte ihn nicht zu wecken, und nahm mit leiser Stimme ab.„Hallo?“„Wo zum Teufel bist du?“, Damiens Stimme war scharf. „Es ist nach Mitternacht, Sophia. Du verschwindest nicht einfach so nach dem, was passiert ist.“Ich schluckte. Meine Kehle fühlte sich trocken an.„Ich brauchte Luft“, sagte ich leise. „Ich bin spazieren gegangen.“„Spazieren? Stundenlang?“ Er lachte kalt. „Lüg mich nicht an. Wo bist du gerade?“Ich öffnete den Mund zum Antworten, aber eine warme Hand glitt meinen Bauch hinauf.Adrian war schon wach??Ich erstarrte.Seine Hand wanderte höher und umschlos







