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Fünf Jahre Ehe – Sophie gab alles, ohne je etwas zu verlangen. Sie kümmerte sich um das Kind, war eine vorbildliche Schwiegertochter und ließ Erik all seinen Freiheiten. Doch ihre selbstlose Hingabe wurde damit belohnt, dass ihr Mann sich eine Geliebte hielt – ihr ein Auto schenkte, eine Wohnung kaufte, ihr einen Job besorgte, und verwöhnte sie nach Strich und Faden. Um das Herz ihres untreuen Mannes zurückzugewinnen, beschloss Sophie, noch einmal schwanger zu werden – diesmal mit einem Sohn. Sie dachte, wenn Erik bereit war, noch ein Kind mit ihr zu haben, würde er sie als seine rechtmäßige Ehefrau anerkennen. Doch die Wahrheit war: Erik fürchtete nur die Risiken einer Schwangerschaft für seine Geliebte und benutzte Sophie als Gebärmaschine. Sie dachte, selbst wenn sie ihren Mann verlor, hätte sie noch ihre Tochter. Doch die Rose, die sie mit eigenen Händen großgezogen hatte, war längst zur Vertrauten einer anderen geworden. Schließlich erlosch jede Hoffnung in Sophie. Sie trieb das zweite Kind ab und wollte nur noch die Scheidung – weder Mann noch Tochter sollten noch zu ihr gehören. Doch als das Trennungsjahr begann, stand plötzlich der Ehemann, der nie nach Hause gewollt hatte, vor ihr im Wohnzimmer: „Hatten wir nicht vereinbart, dass du mir ein zweites Kind schenkst?“

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