INICIAR SESIÓN**Währenddessen im Blackwood-Rudel.**Marcellos Perspektive:Drei Tage.Es waren genau drei Tage vergangen, seit Mona das Haus verlassen hatte, und noch immer gab es keine Spur von ihr. Ich hatte Monas Mutter von ihrem Verschwinden erzählt – gesagt, es sei nach einem kleinen Streit passiert – und sie hatte mir versichert, sie habe Mona ins Gewissen geredet und sie würde so bald wie möglich zurückkommen.Aber so, wie es aussah, kam Mona nicht zurück. Nicht so bald jedenfalls.Ich lief in meinem Büro auf und ab, meine Finger rieben und gruben sich nervös in meine Schläfen, während ich überlegte, was ich als Nächstes tun sollte. Offensichtlich hatte es nichts gebracht, dass Monas Mutter mit ihr gesprochen hatte, und Mona ignorierte weiter alle meine Nachrichten. Mir musste etwas einfallen, und zwar schnell.Gerade als meine Gedanken weiter durch meinen Kopf rasten –Klopf. Klopf.Das scharfe Pochen an meiner Tür durchschnitt mein Grübeln. Mein Kopf ruckte sofort in Richtung des Geräuschs
Monas Perspektive:„Das hier wolltest du doch, oder?"Sebastians Stimme durchbrach meine Gedanken, während ich direkt vor Kades Zimmer stand, der gedämpfte Streit zwischen Kade und Keisha noch immer durch die Tür drang.Ich drehte mich nicht zu ihm um. Zumindest noch nicht.Ich starb noch immer vor Scham, nachdem er gesehen hatte, wie ich mir eine Kerze einführte – mich selbst befriedigte – quer über den Hof hinweg, aus seinem Zimmer. Also starrte ich einfach weiter die Tür an und tat so, als hätte ich ihn nicht gehört.Aber er sprach erneut.„Was auch immer du glaubst zu tun, es wird nicht funktionieren, Mona", fuhr er fort. „Ich habe dich letzte Nacht gesehen."Ich schluckte. Schwer.Meine Wangen glühten so sehr vor Verlegenheit, dass ich mir nur wünschte, der Boden würde mich verschlucken.„Also, Mona", fuhr er fort. „Wenn du glaubst, du könntest mich eifersüchtig machen, indem du dich an meinen Sohn heranwirfst, dann denk noch mal nach."Es waren seine letzten Worte, die mich endl
Monas Perspektive:Er war es.Sebastian.Er blieb abrupt stehen, sobald er uns sah, sein Blick huschte von mir und Keisha zu den Koffern auf dem Boden vor meinem angeblich neuen Zimmer. Er starrte eine Weile darauf, völlige Verwirrung breitete sich auf seinem Gesicht aus, während sich seine Brauen zusammenzogen. Nach einem kurzen Moment kehrte sein Blick zu uns zurück.Ich spürte die Panik in Keishas Atem, kurz bevor sie sprach –„O-Onkel?", sagte Keisha, trat näher an ihn heran und zwang ein Lachen hervor, das schmerzlich nervös klang. „W-was … was machst du hier?"„Erwarten wir etwa Verwandtschaft?", fragte er, ihre Frage ignorierend, die Brauen noch immer zusammengezogen. „… von der ich nichts weiß?"„Nun …", zog Keisha das Wort in die Länge und verknotete nervös ihre Finger.Gerade als sie eine richtige Antwort formulieren wollte, knarrte die Tür neben dem leeren Zimmer, in das ich einziehen sollte, auf und schnitt ihr das Wort ab. In diesem Augenblick schnellten alle unsere Blick
Monas Perspektive:In dem Moment, als mir klar wurde, dass Sebastian meinen nackten Körper anstarrte – dass er mich gesehen hatte –, riss ich die Vorhänge zu.Meine Hände zitterten, als ich den Stoff fest umklammerte, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich es in meinen Ohren pochen hörte.Fuck. Was sollte ich jetzt tun?Langsam löste ich meinen Griff um die Vorhänge und wich vom Fenster zurück. Die Kerze glitt aus meinen zitternden Fingern und fiel klappernd zu Boden.Ich fuhr mir mit den Händen von der Stirn in die Haare und krallte mich fest hinein, beinahe riss ich sie mir an den Wurzeln aus, während mich die Reue überspülte.Dumm. Dumm. Dumm.Warum hatte ich das tun müssen? Warum konnte ich mein verdammtes Verlangen nicht unter Kontrolle halten? Was hatte ich mir dabei gedacht, mich für ihn zu befriedigen, mit weit offenen Fenstern?Ich schlug mir noch immer reuevoll gegen die Stirn, als ich mich bückte, um mein Handtuch aufzuheben, und es um meinen nackten, eben noch erregten Kör
Sebastians Perspektive:Fuck.Hatte sie von mir und Mona erfahren?Wenn sie das wusste, war das schlecht. Wirklich schlecht.„Herausgefunden?", fragte ich und versuchte, die Panik zu verbergen, die sich in meine Stimme schlich.„Ja, Onkel. Ich weiß bereits alles." Keisha nahm langsam meine Hände von ihren Schultern und hielt sie in ihren eigenen. „Kade hat es mir erzählt."„Kade?" Schock lag in meiner Stimme, während sich meine Brauen zusammenzogen.Was konnte Kade bitte über mich und Mona wissen?„Ja, Onkel." Sie fuhr fort. „Kade hat mir von den jüngsten Angriffen im Rudel erzählt. Er sagte, du hättest ihn sogar gebeten, den Chefwächter zu holen? Heute Abend?"„Oh." Ich stieß einen Atemzug der Erleichterung aus, als die Worte ihren Mund verließen.Mein heftig pochendes Herz beruhigte sich, als meine Panik abebbte. Es ging nicht um mich und Mona.Es ging um etwas weit Bedeutenderes. Etwas, das eigentlich ein Geheimnis bleiben sollte.Seit einigen Wochen, kurz bevor Keisha ihre Verlobu
Sebastians Perspektive:Meine Gereiztheit und Verachtung begannen in dem Moment, als ich sah, wie Kades Arme sich um Monas Taille legten, während sie den Speisesaal betraten.Sie kamen herein, Mona kichernd über welchen Unsinn auch immer er ihr ständig ins Ohr flüsterte. Ihr Lachen war so aufmerksamkeitsheischend, dass sich, als sie den stillen Raum betraten, in dem der Rest von uns bereits saß, jeder Blick auf sie richtete.Ich sah zu, wie alle Begrüßungen austauschten, während sie sich ihren Weg zu den freien Stühlen bahnten.Alle Augen waren auf sie gerichtet, als Kade ihr den Stuhl herauszog. Das Lächeln auf ihren beiden Gesichtern begann endlich zu verblassen, als Mona sich setzte. Gerade als ich dachte, ihre Albernheiten seien vorbei, beugte er sich erneut zu ihrem Ohr und flüsterte etwas anderes, und wieder brach Mona in ein weiteres Kichern aus.Was zum Teufel erzählte er ihr da überhaupt? Ich wusste genau, dass Kade nicht so witzig war.Mein Blut begann zu kochen, als sie übe







