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Scharf heiß
Scharf heiß
Autor: Déesse

Kapitel 1: Das Treffen 

Autor: Déesse
last update Última atualização: 2026-02-06 03:14:39

Elara

Das Papier gleitet zwischen meinen Fingern, dick wie Samt, erfüllt von einem Parfüm, das mir in den Kopf steigt, einer Mischung aus schwarzer Rose und etwas Dunklerem, fast Animalischem. Die goldenen Buchstaben leuchten im flackernden Licht meiner Kerze, als würden sie mich hypnotisieren. Die Akademie wartet auf Sie. Wagen Sie es, die Schwelle zu überschreiten. Keine Unterschrift. Kein Siegel. Nur diese Worte, gezeichnet mit Tinte, die so schwarz ist, dass sie das Licht um sich herum zu absorbieren scheint.

Ich sitze mit aneinandergepressten Schenkeln auf der Bettkante und spüre bereits, wie sich dort die feuchte Hitze aufbaut. Was ist das für ein Ort? Meine freie Hand wandert über mein Bein und streicht über die Seide meines Morgenmantels, zu hell, zu durchsichtig. Ich bin mir nicht einmal bewusst, dass ich meine Schenkel geöffnet habe, aber meine Finger gleiten bereits unter den Stoff und suchen nach Erleichterung durch Kontakt, jeglichen Kontakt, gegen dieses dumpfe Pulsieren zwischen meinen Beinen.

„Du verlierst den Verstand, Elara“, murmelte ich heiser.

Aber ich kann diesen Brief nicht aus den Augen lassen. Sie wittert Gefahr. Die Art von Gefahr, die einen dazu bringt, in der Öffentlichkeit die Schenkel zu quetschen, die Lust macht, gegen die Wand geschleudert zu werden, egal, wer zuschaut. Die Art von Gefahr, die Ihnen verspricht, dass Sie nie wieder derselbe sein werden, wenn Sie es wagen, sie zu berühren.

Ich stehe plötzlich auf, den Brief in meiner Hand, und gehe in meinem Zimmer umher. Der Boden knarrt unter meinen nackten Füßen, jeder Schritt hallt wie ein Countdown. Dorthin zu gehen wäre Wahnsinn. Und doch bringt mich der Gedanke, nicht zu gehen, zum Schreien. Ich kann mir bereits die Wände dieser Akademie vorstellen, dunkel und glänzend vor Wachs, das gedämpfte Gemurmel hinter verschlossenen Türen, die in den Schatten verschlungenen Körper ... Meine Brustwarzen verhärten sich unter dem dünnen Stoff meines Nachthemdes, zwei schmerzhafte Stellen, die danach schreien, gekniffen und gebissen zu werden, bis ich stöhne.

- Verdammt.

Ich falle mit zitternden Fingern vor meinem Schminktisch auf die Knie, als ich die unterste Schublade öffne. Dort, unter den Parfümflaschen und staubigen Schmuckkästchen, suche ich: einen kleinen zungenförmigen Vibrator, weich und kalt. Ich klicke darauf, das dumpfe Geräusch von Vibrationen erfüllt den Raum. Ohne zu zögern hebe ich mein Kleid hoch und spreize mit zwei Fingern meine bereits geschwollenen, bereits durchnässten Lippen. Der glatte Kunststoff gleitet gegen meinen Kitzler und ein rohes, verzweifeltes Stöhnen entfährt mir.

– Oh, verdammt...

Ich beuge meinen Rücken, eine Hand umklammert die Kante des Waschtischs, während die andere das Spielzeug in engen Kreisen dreht und fest, zu fest drückt, als ob ich mich für diese Schwäche bestrafen könnte. Aber je mehr es mir weh tat, desto mehr reagierte mein Körper, er krümmte sich und bettelte. Meine Hüften heben sich vom Boden ab und suchen nach etwas Größerem, Dickerem als diesem Stück Plastik. Ich stelle mir Hände auf mir vor, vielleicht seine Hände. Für sie. Finger, die mich gnadenlos spreizen, eine Zunge, die mich leckt, bis ich schreie, ein Schwanz, der mich fickt, bis ich meinen eigenen Namen nicht mehr kenne.

—Elara…

Ich zucke zusammen, meine Finger sind erstarrt. Es ist nicht meine Stimme. Es ist niemand. Vielleicht nur der Wind gegen die Fenster. Oder…

Oder vielleicht habe ich schon gewechselt.

Ich ziehe den Vibrator heraus und werfe ihn auf das Bett, als würde er mich verbrennen. Meine Muschi pocht, leer, hungrig, und ich drücke meine Schenkel zusammen, stöhnend, und die Finger zittern vor Frustration. Nein. So nicht. Nicht allein.

Der Brief liegt immer noch da, liegt auf dem Frisiertisch und verspottet mich.

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