LOGINAfter my wife, Estelle Parks, gave birth, I hired a live-in nanny to take care of her and the baby. I never expected that paying top dollar would bring home someone who acted like she owned the place. I had to cook every meal after work and mop the floors before bed. She even helped herself to the pricey bone broth I had bought for Estelle. I got so fed up that I wanted to fire her, but Estelle just shrugged it off. "As long as she takes care of the baby, what does it matter if she rests or eats a little? It's not like we're struggling." And yet, Estelle had always hated people who took advantage of others.
View MoreDer Festsaal des Rudels war heute Abend heller erleuchtet als sonst, mit Kerzen auf jedem Tisch und frischen Tannenzweigen an den Wänden, die nach Winter rochen. Adrian hatte darauf bestanden, dass wir zu diesem Treffen gemeinsam erscheinen. Als seine Luna, hatte er gesagt, gehöre ich an seine Seite.
Ich stand also neben ihm, meine Hand locker in seiner, während die Ältesten des Rudels an uns vorbeizogen, um ihm die Hand zu schütteln und mir zuzunicken. Nach außen sah es aus wie das, was es sein sollte. Der Alpha und seine Frau, verbunden, stark, ein Bild von Einheit.
Ich hatte gelernt, mich mit diesem Bild zufriedenzugeben.
„Du siehst müde aus“, sagte Adrian, ohne mich anzusehen. Sein Blick war bereits auf die Tür gerichtet, auf die Neuankömmlinge, die gerade eintraten.
„Mir geht es gut“, antwortete ich, obwohl ich in der vergangenen Nacht kaum geschlafen hatte, weil Noah wieder Alpträume gehabt hatte und ich bis drei Uhr morgens neben seinem Bett gesessen war.
Adrian hätte das wissen können, wenn er gefragt hätte. Er fragte nicht.
Dann veränderte sich etwas in seiner Haltung. Ich spürte es, bevor ich es sah, dieses leise Straffen der Schultern, das er immer hatte, wenn etwas seine volle Aufmerksamkeit verlangte. Ich folgte seinem Blick zur Tür.
Mila.
Sie trug ein dunkelgrünes Kleid und hatte ihr Haar offen, so wie Adrian es angeblich am liebsten mochte, eine Information, die ich vor zwei Jahren zufällig von seiner Schwester erfahren hatte und die ich seitdem nicht mehr loswurde. Neben Mila ging ihr Bruder, aber Adrians Blick blieb nur bei ihr hängen.
„Entschuldige mich kurz“, sagte er und ließ meine Hand los, bevor ich überhaupt antworten konnte.
Ich beobachtete, wie er durch den Saal ging, wie er sich vor Mila leicht verneigte, eine Geste, die er bei mir seit Jahren nicht mehr gemacht hatte. Sie lachte über etwas, das er sagte, und er lächelte zurück, dieses Lächeln, das seine Augen erreichte und das ich in drei Jahren Ehe vielleicht ein Dutzend Mal gesehen hatte und das mir nie gegolten hatte.
Neben mir tauchte Elena auf, eine der wenigen Frauen im Rudel, die ich als Freundin bezeichnen würde. Sie folgte meinem Blick und presste kurz die Lippen zusammen.
„Komm, lass uns zu den Getränken gehen“, sagte sie leise.
„Mir geht es gut“, sagte ich zum zweiten Mal an diesem Abend, und zum zweiten Mal glaubte ich es selbst nicht ganz.
Ich sah zu, wie Noah, Adrians Sohn aus seiner ersten Beziehung, quer durch den Saal lief, direkt auf Mila zu. Er war fünf, klein für sein Alter, mit den gleichen dunklen Augen wie sein Vater. Ich hatte ihn drei Jahre lang gebadet, ihm Geschichten vorgelesen, seine Fieber in durchwachten Nächten überwacht. Ich kannte seine Lieblingsfarbe, seine Angst vor dem Donner, den Namen des Stofftiers, ohne das er nicht einschlafen konnte.
„Mila!“, rief er und warf sich fast in ihre Arme.
Sie hob ihn hoch, drehte sich einmal mit ihm im Kreis, und er lachte dieses helle, ungehemmte Kinderlachen, das ich mir in den letzten Monaten so sehr gewünscht hatte, von ihm zu hören, wenn ich mit ihm spielte. Adrian sah den beiden zu, und in seinem Gesicht lag ein Ausdruck von Wärme, der mir fremd war.
Ich stand mit meinem Glas Wein in der Hand und dachte an all die Male, in denen ich Noah zur Schule gebracht hatte, weil Adrian in Ratssitzungen saß. An dem Mal, als Noah sich den Arm gebrochen hatte und ich diejenige gewesen war, die die ganze Nacht im Krankenhaus neben ihm gesessen hatte, während Adrian erst am nächsten Morgen kam, weil eine Grenzverletzung seine Aufmerksamkeit gebraucht hatte.
Ich hatte nie erwartet, dass Noah mich lieben würde wie eine leibliche Mutter. Aber ich hatte gehofft, dass die drei Jahre etwas bedeuteten.
„Liana.”
Ich drehte mich um. Adrians Mutter, Beatrice, stand hinter mir, ihr Gesichtsausdruck eine Mischung aus Mitleid und Ungeduld, die ich zu gut kannte.
„Du solltest lächeln“, sagte sie leise. „Die Leute schauen.”
„Ich lächle doch“, sagte ich, und tatsächlich hatte sich mein Gesicht die ganze Zeit über in einer Art höflichem Ausdruck gehalten, der mit den Jahren zur zweiten Natur geworden war.
„Nicht genug“, antwortete sie und ging weiter, ohne auf eine Erwiderung zu warten.
Ich stellte das Glas ab. Meine Hände fühlten sich plötzlich zu leer an, um etwas zu halten.
Adrian kam eine Weile später zurück zu mir, Mila noch immer in Sichtweite, im Gespräch mit einer Gruppe Rudelmitglieder, Noah an ihrer Hand.
„Er mag sie sehr“, sagte Adrian, und in seiner Stimme lag etwas, das fast wie Stolz klang.
„Das sehe ich“, sagte ich.
„Sie war schon immer gut mit Kindern.” Er sagte es beiläufig, während er nach einem Glas Wasser griff, als hätte der Satz kein Gewicht.
Ich wartete auf etwas. Eine Erklärung, eine Entschuldigung dafür, dass er mich mitten im Gespräch verlassen hatte, irgendetwas, das mir das Gefühl gab, dass er registrierte, wie ich hier stand, allein, während er sich einer anderen Frau zuwandte, sobald sie den Raum betrat.
Nichts kam.
„Adrian“, sagte ich, und meine Stimme klang ruhiger, als ich mich fühlte. „Kannst du wenigstens versuchen, es nicht so offensichtlich zu machen?”
Er sah mich an, als hätte ich etwas Unverständliches gesagt.
„Was offensichtlich zu machen?”
„Dass es dir wichtiger ist, mit ihr zu reden, als mit mir hier zu stehen.”
Etwas in seinem Gesicht wurde hart. „Du übertreibst.”
„Tue ich das?”
„Mila ist eine alte Freundin. Wir haben eine gemeinsame Geschichte. Das musst du nicht jedes Mal zu etwas machen.” Seine Stimme war ruhig, fast gelangweilt, als würden wir dieses Gespräch nicht zum ersten Mal führen. „Du bist meine Frau, Liana. Das weiß jeder hier im Saal.”
„Weiß es das?“, fragte ich, bevor ich mich zurückhalten konnte.
Er starrte mich einen Moment lang an, und für eine Sekunde dachte ich, ich hätte etwas erreicht, einen Riss in dieser Wand, die zwischen uns stand. Dann schüttelte er nur den Kopf, mit diesem leicht amüsierten Ausdruck, den er aufsetzte, wenn er mich für unvernünftig hielt.
„Mach dir keine Szene, bitte“, sagte er leise, aber bestimmt genug, dass es keine Bitte war. „Nicht heute Abend.”
Er ging wieder zurück zur Gruppe, in der Mila stand, und legte eine Hand auf Noahs Kopf und sagte etwas, das die beiden zum Lachen brachte.
Ich blieb allein an dem Tisch stehen, mit dem leeren Weinglas und dem Wissen, dass jeder im Saal genau gesehen hatte, was gerade passiert war. Nicht laut, nicht dramatisch. Nur ein Mann, der sich von seiner Frau abwandte, um zu jemand anderem zu gehen, so beiläufig, dass es fast wie eine Selbstverständlichkeit wirkte.
Und das war vielleicht das Schlimmste daran. Dass es für ihn völlig normal war.
Ich dachte an die drei Jahre zurück, an all die Abende, an denen ich auf ihn gewartet hatte, an all die Male, in denen ich mir gesagt hatte, dass es besser werden würde, dass Zeit und Geduld etwas verändern könnten. Ich hatte sein Zuhause geführt, seinen Sohn geliebt, so gut ich konnte, an seiner Seite gestanden, wenn das Rudel in Gefahr war.
Ich hatte drei Jahre lang darauf gewartet, dass er mich so ansieht wie er sie ansah.
Als ich an diesem Abend nach Hause fuhr, allein, weil Adrian noch geblieben war, um sich zu verabschieden, wusste ich, dass ich nicht mehr warten würde.
Ich würde die Scheidung einreichen.
Estelle had lost a lot of weight. Her cheeks were hollow, and the corners of her eyes were red and inflamed, like she had cried herself raw.I kept my eyes on the documents in front of me and didn't look up."Go ahead. Tell me what you want. If it's about not divorcing, don't bother. I won't agree. We can settle it in court."She didn't answer.When I finally glanced up, I saw tears running down her face.That quiet, fragile look pulled me back to when we first met. Her mother had passed early, and her father was always busy with work. She used to carry herself with a kind of quiet insecurity.It took time, but with me beside her, she slowly opened up and grew more confident.Back then, I wanted to protect her and take care of her for the rest of my life, to be the one she could always rely on.But that was all in the past.Now, looking at her like this only made something inside me twist with irritation. I picked up the phone and called my assistant."If you're done, leave.
A clear handprint bloomed across Hank's cheek."I want a divorce."Rosalind said only those words, each one heavy with despair.She gave me a brief look of thanks, then turned and left with the boy.That was when I noticed something I had missed before.The child had a congenital condition. He couldn't communicate, and even his reactions were slower than normal.I couldn't imagine how she had managed to raise him alone all these years.Suddenly, it made sense why Hank had taken so much money, yet his family still lived in poverty. It had all gone toward the child's treatment.Even so, none of that justified what they had done to me.Hank shoved the baby into Estelle's arms and moved to chase after Rosalind.Estelle grabbed him tightly. "Hank, don't go! Explain this to me. What the hell is going on? You have a wife and a kid? You lied to me! I gave up everything for you!"Hank looked annoyed. "You saw it yourself. What's there to explain? We're done."Estelle panicked; she g
Through the security camera, I heard Estelle muttering under her breath, "What's wrong with the lock? I need to get inside and change. Vincent's getting out today. If he sees this, I'll be in trouble."Hank looked like he still hadn't had enough. He leaned in close, pressing himself against Estelle."What are you scared of? If he questions how you're dressed, just use it to start a fight and bring up divorce. That works perfectly."Lillian shot him a look. "We're not there yet. Keep it together."Of course. Why would they stop before squeezing every last thing out of me?After a bit of fumbling with the keypad, the alarm suddenly went off. A few neighbors stepped out again, drawn by the noise."You're back, Estelle. Must be nice, going on a trip and having so many helpers around."Estelle smiled lightly. "Vincent arranged all of that. I guess he's trying to make up for what he did. I didn't even want to deal with him, but it's been so long since I went anywhere, so I figured I m
The man continued, "Once Vincent walks away with nothing, the four of us can finally be together for good."Lillian, who had been frowning, broke into a smile."This whole thing has already worn him down. When the time comes, we'll push a little harder and force the divorce through. Once he's labeled the one at fault, he won't have any claim to the money. By then, our little one can take a new last name. Belle, your daddy's name is Hank Moore, so how about we call you Belle Moore?"They all laughed.I sat at the next table, cold all over as I listened to every word.There was no sadness left in me; only a deep, crawling chill.The woman I loved most, the one I trusted more than anyone, the one I shared my bed with… She had been the one plotting against me all along.And then, it hit me.Everything they had done these past few days had been to draw me in.They let me see the sleeping pills on purpose and dropped half-finished hints about some "special" relationship on purpose.
The next morning…When I first got together with Estelle, I was just a department manager. I pushed myself nonstop, climbing all the way to a director role so I could give her a better life.Now that we had Belle, slowing down wasn't even an option.I was halfway to the office when I realized I h
I didn't get off work until ten at night. By the time I dragged myself home, my whole body felt like it was made of lead.The second I opened the door, a wave of stench hit me so hard that it made me flinch.I instinctively looked around for the source and found a pile of trash bags right by the e
Estelle continued, "I never thought you were this kind of person. Even when you accused Lillian of feeding the baby sleeping pills just because you didn't like her, I didn't say a word."Now, you go and pull something like this. Is this your way of forcing her to leave?"I honestly didn't think yo
I uploaded the documents to my assistant and stayed home, pacing, waiting for Estelle to come back.Two hours passed, but she still wasn't answering me. Whatever anger she had, she was holding onto it.The office kept calling, pushing me to return. I had no choice but to go back. Thankfully, my as






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