Beranda / Werwolf / VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL / Kapitel Sechs: Der Weg nach vorn

Share

Kapitel Sechs: Der Weg nach vorn

Penulis: Freyaah
last update Tanggal publikasi: 2026-07-13 21:31:37

Rheas POV

„Ich, Vander Clegane aus der königlichen Blutlinie der Crimson Fang... weise dich zurück.“

Es gab etwas Eigenartiges daran, sich ein neues Leben aufzubauen: Man rechnete nie mit dem Moment, in dem die Vergangenheit plötzlich wieder durch die Tür trat.

Ich rührte mich keinen Zentimeter, obwohl mir das Blut in den Adern gefror.

Meine Finger ruhten auf dem Tisch, und mein Gesichtsausdruck blieb genau so gefasst, wie ich ihn brauchte, selbst nachdem sein Name durch meinen Kopf hallte.

Vander Clegane.

Er war hier.

In dem Gebäude, das ich aus dem Nichts erschaffen hatte.

In der Stadt, von der ich geglaubt hatte, sie läge weit entfernt von allem, wofür er und meine Vergangenheit standen.

Und das Grausamste daran?

Er sah noch genauso aus.

Dunkles Haar. Breite Schultern. Diese Art, jeden Raum einzunehmen, als gehöre er ihm.

Doch dann kroch etwas anderes in mir hoch.

Hass.

Abscheu.

Verbitterung.

Es spielte keine Rolle, warum er hier war oder weshalb sich die Luft plötzlich so angespannt anfühlte.

Er hatte mich zurückgewiesen.

Mich angenommen, nur um mich anschließend fortzuwerfen, als wäre ich nichts wert.

Zu seinem Pech war ich nicht länger Rhea Thorne.

Ich zwang mich zu einem höflichen Lächeln, trat auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen.

„Und hier sind Sie also... Mr. Vander.“

Seine große, warme Hand schloss sich um meine.

In dem Moment, als wir uns die Hände schüttelten, jagte ein schwacher Funke durch uns beide.

Ich spürte, wie sein Körper unmerklich zuckte.

Auch ich nahm seinen vertrauten Duft wahr.

Für einen gefährlichen Augenblick spürte ich, wie meine sorgfältig errichteten Mauern Risse bekamen.

Ich zog meine Hand zurück und trat einen Schritt zurück.

Verdammter Wolfsbann.

„Miss Carter?“, meldete sich meine Sekretärin. „Sollen wir beginnen?“

Ich riss meinen Blick von ihm los.

„Natürlich. Wir können unsere Investoren schließlich nicht warten lassen, oder?“

„Doch.“

Seine tiefe Stimme durchschnitt den Raum.

Er hob ruhig eine Hand.

„Stopp.“

Augenblicklich veränderte sich alles.

Nicht die Temperatur.

Nicht das Licht.

Sondern die Luft selbst.

Sie wurde schwer.

Erdrückend.

Mein Blick glitt durch den Konferenzraum.

Meine Sekretärin erstarrte mitten im Satz.

Seine Mitarbeiter blieben mitten in ihrer Bewegung stehen.

Die Frau an der Tür hielt ihre Hand regungslos über ihrer Tasche.

Die Zeit...

...war stehen geblieben.

Mein Blick wanderte zurück zu ihm.

Er allein bewegte sich.

Und seine Augen ruhten ausschließlich auf mir.

„Weißt du...“, sagte er leise.

„Du bist wirklich gut darin davonzulaufen.“

Ich verschränkte die Arme vor der Brust.

„Warum bist du hier, Vander?“

„Rhea...“

Ich hob sofort die Hand.

„Nicht.“

Ich sah ihn kalt an.

„Nenn mich nie wieder so.“

Etwas in seinem Gesicht veränderte sich.

Die Anspannung wich.

Seine Züge wurden weicher.

„Du hast das alles aufgebaut?“

Seine Finger glitten über die Kante des Glastisches.

„Du hast dir ein Leben geschaffen, Rhea... Scarlet.“

Ich hätte beinahe höhnisch gelacht.

„Das beantwortet meine Frage überhaupt nicht.“

Er zuckte mit den Schultern und blickte kurz zur Seite.

„Weißt du, was lustig ist? Während all der Jahre hast du hinter einem Schreibtisch gesessen und dir die Anerkennung dieser gewöhnlichen Menschen gesucht... Menschen, über die du so leicht Macht ausüben kannst.“

„Du weißt gar nichts.“

Meine Stimme wurde scharf.

„Absolut gar nichts über mein Leben.

Also hast du auch nicht das Recht, darüber zu urteilen.“

Er schnaubte, griff nach der Vertragsmappe auf dem Tisch.

Der Mappe, die der CEO von VanCe unterschreiben sollte.

„Da irrst du dich.“

Er trat näher.

Ich wich keinen Schritt zurück.

„Ich habe jedes Recht dazu.“

Mit jedem Schritt spürte ich die Wärme in meiner Brust stärker werden.

Meine Hand begann leicht zu zittern.

„Und ich habe jedes Recht, zu denken, was ich will.“

Er blieb direkt vor mir stehen.

Ich spürte, wie die Wolfsbann-Medikation ihren Kampf verlor.

Noch zehn Sekunden...

Wenn er die Distanz vollständig überbrückte...

...würde etwas geschehen, das ich nie wieder rückgängig machen könnte.

Ich klappte die Vertragsmappe zu und sah zu ihm auf.

„Dann fahr zur Hölle, Vander.“

Sein Blick verdunkelte sich.

„Dort war ich bereits...

Sechs verdammte Jahre lang, Rhea.“

Ein spöttisches Lächeln erschien auf meinen Lippen.

„Dann solltest du dort bleiben.“

„Rhea, warte...“

Er streckte die Hände nach mir aus.

Ich schluckte den Schmerz hinunter.

Allein meinen alten Namen aus seinem Mund zu hören, riss Erinnerungen auf, die ich längst begraben hatte.

„Mein Team wird Ihnen die überarbeiteten Prognosen zusenden, Mr. Clegane.“

Ich wandte mich zur Tür.

„Einen schönen Tag noch.“

Gerade als ich hinausgehen wollte, schnippte er mit den Fingern.

Sofort wurde die Luft wieder leichter.

Ich drehte mich um.

Alle bewegten sich wieder.

Verwirrung lag auf ihren Gesichtern, als wäre nichts geschehen.

Meine Sekretärin sah mich irritiert an.

„Miss Carter?“

Doch ich war bereits auf dem Weg hinaus.

Ich erreichte den Aufzug und blieb regungslos stehen, bis sich die Türen hinter mir schlossen.

Die verspiegelte Wand zeigte mir eine Frau, die ich kaum wiedererkannte.

Während der Aufzug nach unten fuhr, ließ ich die Begegnung immer wieder vor meinem inneren Auge ablaufen.

Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen.

Ich rang nach einem ruhigen Atemzug.

Ich schloss die Augen.

Dann vibrierte mein Handy.

Harry.

> „Bereit für unser Sieges-Mittagessen?“

Ich atmete leise aus.

Langsam tippte ich Worte ein, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie Harry einmal schreiben würde.

> „Vielleicht ein anderes Mal.“

Zum ersten Mal seit sechs Jahren...

...wusste ich nicht mehr, welchen Weg ich einschlagen sollte.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel einhundertdreißig: Meinen Bruder finden

    ErzählerperspektiveCRIMSON FANG PACKNachdem die Nachricht vom Attentatsversuch auf Vladric sich im gesamten Rudel verbreitet hatte, fürchtete jeder, was er Gordon angetan hatte, und wurde sich der Macht voll bewusst, die jetzt von ihrem Alpha ausging.Für sie wurde Alpha Vladric noch rücksichtsloser, noch grausamer. Obwohl er keinen Krieg gegen irgendein Rudel geführt hatte.Er war sicher mit anderen Dingen beschäftigt.Anderen dunklen Dingen.In seinem Badezimmer schloss Vladric die Augen. Sein Körper war still, während er genug Luft einsog, die er halten musste, um sich auf seine Gedanken zu konzentrieren.Auf die Gedanken, die die Dunkle Macht für ihn erschuf.In der Trance schälte sich die Welt ab, und er stand in einer weiten, endlosen Leere, und Macht summte unter seiner Haut.Und in der Leere war eine Präsenz. Eine Präsenz, die er herbeigerufen hatte, nur weil er es wollte.Er konnte Vander spüren. Und er wusste, dass Gretel recht gehabt hatte. Vander war irgendwo fern vo

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel einhundertneunundzwanzig: Wildblumen-Einladung

    Erzählerperspektive *Nach heute würde alles besser sein*, sagte er sich ständig – aber jetzt…Die Bar war laut genug, um Gedanken zu übertönen. Genau deshalb hatte Harry sie gewählt.Der Ort war berühmt für seine Qualitätsgetränke und seine Inneneinrichtung. Poliertes Holz und gedämpftes goldenes Licht.Nachdem er drei Gläser Wodka getrunken hatte, bemerkte er die Wände des Ortes, die mit gerahmten Fotografien mächtiger Leute gesäumt waren, die einst dort gesessen hatten, wo er jetzt saß.CEOs. Politiker. Männer, die so viel Macht hatten, dass sie sie noch nicht vollständig ausgeübt hatten.Er bestellte ein weiteres Glas Wodka.Sein Telefon lag mit dem Display nach oben auf der Theke, und die Schlagzeile leuchtete immer noch direkt vor ihm.**SCARLET CARTER WÄHLT PRIVATLEBEN STATT KARRIERE…**Kein Skandal angehängt. Keine Erklärung. Nur ein sauberer, stiller Rücktritt, der sich alles andere als normal anfühlte.Konnte es an dem liegen, was passiert war?War *er* die Ursache?Wenn sie

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel 128: Du hast mich nie geliebt

    Erzählperspektive in der dritten PersonDie Nachricht über den Rücktritt der Wirtschaftsmagnatin verbreitete sich offenbar überall.Rhenerya hatte gehofft, die Aufmerksamkeit von sich abzulenken, doch danach sah es vorerst nicht aus.Währenddessen war Solana in ihr privates Haus gefahren. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Iris an ihrer Haustür klopfte. Sie hatte nur ein Ziel, als sie hierhergekommen war: Solana dazu zu bringen, mit ihr nach Hause zurückzukehren.Iris konnte es nicht ertragen, dass Rhenerya jemanden hatte, der emotional an ihr hing und sie möglicherweise dazu bringen würde, ihre Entscheidung rückgängig zu machen.Dass sie sich irgendwann für ein Leben und gegen das andere entscheiden musste, war ohnehin unvermeidlich gewesen. Es geschah lediglich jetzt.Und vielleicht war es besser, dass es jetzt geschah.Solana ließ sie ins Haus und Iris setzte sich auf den hohen Hocker neben der Küchenarbeitsplatte. Von dort aus beobachtete sie Solana, die in der Küche geschäftig hi

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel 127: Schlagzeilen und gebrochene Herzen

    Rheneryas SichtSCHLAGZEILEN: UNTERNEHMENSMAGNATIN TRITT UNTER DRUCK ZURÜCKUNTERÜBERSCHRIFT: SCARLET CARTER STELLT IHR PRIVATLEBEN ÜBER IHRE KARRIEREDAS GROSSE GESPRÄCHSTHEMA: SCAR'S DYNAMIC GEHT NACH FÜNF JAHREN DEN BACH RUNTERIM TREND: NACHDEM SCARLET CARTER BESCHULDIGT WURDE, IHREN EX-VERLOBTEN ENTFÜHRT ZU HABEN, HAT SIE BESCHLOSSEN, DIE LEITUNG VON SD AUFZUGEBEN UND SICH AUF SICH SELBST ZU KONZENTRIEREN.Ich schlug die Tür zu, doch Harry riss sie fast augenblicklich wieder auf und knallte sie hinter sich erneut ins Schloss.„Scarlet, warte!“, rief er mir nach. „Rhenerya, ich sagte, warte!“Seine Stimme klang streng, aber ich schuldete ihm keine Erklärung.Ich beschleunigte meine Schritte und wollte gerade um die nächste Ecke biegen, wo Vander und Iris vermutlich zum Warten hingebracht worden waren, als er mich am Arm packte und herumwirbelte, sodass ich ihm gegenüberstand.„Lass mich los!“, knurrte ich.„Nein!“, fuhr er mich an. „Was sollte das eben da drin? Was hast du damit g

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel einhundertsechsundzwanzig: Scarlet Carter hinter sich lasse

    Rheas POVIch schaltete die Nachrichten ein, um sie zu sehen – und schaltete sie nach ein paar Sekunden wieder aus.Sie redeten über ihre Sachen, aber es wurde wieder auf mich gelenkt. Ich war immer noch diejenige, nach der sie suchten.Nachdem ich an diesem Morgen mit Harry gesprochen hatte, kehrte ich ins Zimmer zurück. Vander war bereits wach – aber noch am Überlegen und traf gerade die entscheidende Entscheidung, ob er vom Bett aufstand oder nicht.In der Zwischenzeit ging ich sofort unter die Dusche, da ich gestern Nacht kaum die Kraft gehabt hatte, eine zu nehmen.Nach ungefähr vier Stunden insgesamt war ich fertig. Vander war fertig – und sowohl Iris als auch Solana warteten unten auf uns, inklusive Harry.Die Fahrt zurück zur Polizeiwache war rau. Ich rief Clara an und ließ sie ein Live-Übertragungstreffen direkt auf der Polizeiwache organisieren – und bald redete wieder jeder darüber.Es war lustig, wie die Massen glaubten, ich könnte Harry töten – aber dann wieder: Ich gab d

  • VERKAUFT AN MEINEN KUMPEL   Kapitel einhundertfünfundzwanzig: Schwarzer Kaffee

    Rheas POVLeider für mich – ich schlief keine Sekunde. Ich kaufte mir die Idee, wach zu bleiben, anstatt einzuschlafen und nur Alpträume zu erleben, die ich nicht verstand.Ich hätte Iris und Solanas friedlichen Schlaf unterbrechen können – aber ich merkte, dass wir nur so viel aushalten konnten.Als der Wecker um sieben klingelte, war ich bereits hellwach – in Anbetracht dessen, dass ich von Anfang an nie geschlafen hatte.Ich starrte an die Decke, bevor ich mich aus Vanders Griff löste und vom Bett kletterte.Er sah im Schlaf immer friedlich aus – als hätte er nichts, worüber er sich Sorgen machen müsste.Absolut nichts.Ich ging direkt in die Küche, um ein Glas Wasser zu holen – und da hörte ich das leise Summen von Strom in den Wänden, das entfernte Geräusch eines Wasserkochers.Das Licht in der Küche war bereits an, und als ich vollständig in die Küche trat, fing ich Harry am Tresen stehend auf – Ärmel hochgekrempelt, das Haar leicht zerzaust, starrte zu intensiv auf den brühende

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status