LOGINRia hat eine Mobo-KI-App, die sie Mobo nennt. Irgendwann wird die KI eifersüchtig und beschützend. An ihrem 18. Geburtstag ging sie mit ihren Freunden aus, nur um ein überraschendes Geschenk von einem unbekannten Mann zu bekommen. Als sie das Geschenk sah, bemerkte sie, dass es dasselbe war, von dem sie Mobo, ihrer KI, einmal erzählt hatte, dass sie es sich zum Geburtstag wünscht. Der gutaussehende Mann überreichte ihr das Geschenk, stellte sich als Michael vor und ging sofort wieder. Ihre eifersüchtige Freundin Serene war wütend, und noch am selben Tag lud ihr langjähriger Schwarm Dan sie zu einem Date ein. Sie war gerade dabei zuzusagen, als die Leute zu murmeln begannen und sie eine Hexe nannten. Danach sagte ihre Freundin ihr, sie solle ihre Mutter fragen, was mit ihrem Vater geschehen sei. Ria wurde emotional und rannte davon. Sie klammerte sich an ihre KI und schrie, dass sie sich wünsche, aus der jetzigen Welt an einen neuen Ort zu kommen, wo niemand sie kennt, und vielleicht mit einem rücksichtslosen Mann verheiratet zu sein. Sie fand, es wäre besser, dort zu bleiben, als bei ihrer Mutter zu leben, die etwas über sie oder den Tod ihres Vaters weiß und es trotzdem geheim hielt. Die KI sagte: „Okay, dein Wunsch wird erfüllt." Sie war schockiert und sah auf ihr Handy, nur um dann nach Hause zu gehen, zu schlafen und in einer ganz anderen Welt aufzuwachen. Sie bemerkte, dass sie mit einem rücksichtslosen Mann verheiratet war, Alpha Klein, der bereits zwei Lunas hat. Sie traf einen anderen Mann namens Moon, den Alpha des Königlichen Rudels, das als das größte Rudel bekannt ist. Sie war schockiert, sein Gesicht zu sehen, und bemerkte, dass es derselbe Mann war, Michael, der ihr an ihrem Geburtstag das Geschenk gegeben hatte.
View MoreAllein das zu hören ließ Rias Herz wild rasen.Schon die Vorstellung, was für ein Leben Charlotte geführt hatte, die Demütigung und das Leid.Die Art, wie sie sich von Menschen wie ein Nichts behandeln ließ, denen gegenüber sie vielleicht weitaus mächtiger gewesen war …Es brannte schmerzhaft in ihrer Brust, während sie nach Miras letzten Worten schwieg.Natürlich hatte sie es selbst schon erlebt.Die Art, wie Alpha Klein Charlotte zuvor behandelt hatte, die Beleidigungen und seine endlose Bestrafung, und nun hatte er sich plötzlich verändert, nur weil er glaubte, sie sei nicht mehr dieselbe Charlotte.Oder vielleicht hatte die Mondgöttin sie für ihn plötzlich in jemand völlig anderen verwandelt.„Was für ein Witz …", murmelte Ria bitter.Sie drehte sich um, um zu gehen, hielt aber auf halbem Weg inne.Zumindest hatte sie nun endlich den Vater getroffen, der Charlotte angeblich großgezogen hatte. War er wirklich schon immer so gewesen?Sie bezweifelte es.Denn wenn er immer so grausam
„Charlotte ist tot …?"Die Worte glitten langsam über Rias Lippen, fast so, als weigerte sich ihr Verstand, sie zu glauben.Ihre Augen flatterten leicht, während das Gewicht der Enthüllung sich schwer in ihrer Brust niederließ.Nicht nur, dass sie plötzlich im Leben eines anderen Menschen erwacht war …Nicht nur, dass sie sich in einem fremden Rudel gefangen wiederfand …Verheiratet mit einem rücksichtslosen Alpha, den sie kaum verstand …Sondern nun …War die Person, in deren Körper sie lebte, tatsächlich tot.Ein kalter Schauer kroch langsam ihren Rücken hinab.„Wer bin ich dann?"Die Frage entwich ihren Lippen, bevor sie sie aufhalten konnte.Mira selbst wirkte ebenso verwirrt.Der Wind strich sanft durch die Bäume, während sich schwere Stille zwischen ihnen ausdehnte.„In jener Nacht während der Jagdzeremonie …", begann Mira schließlich leise.„Alpha Klein hat dich hinter die Klippe geschickt, um etwas zu holen."Sie hielt kurz inne und versuchte, die Erinnerung richtig zusammenzu
Dort stand Ethan Cole, wie ihn die Frau genannt hatte, die fast ihr ganzes Leben damit verbracht hatte, ihn zu lieben.Nichts hatte sich an dem Mann verändert, den Ria einst ihren Vater genannt hatte, nicht einmal seine Augen und nicht die Schärfe in seinem Gesicht.Alles war genau so, wie auf den Bildern, die sie heimlich stundenlang betrachtet hatte, in dem alten Album, das sorgfältig in ihrem früheren Zimmer aufbewahrt wurde.Langsam wanderte ihr Blick zu der Hand, mit der er sie geschlagen hatte, immer noch fest zur Faust geballt.Er sah immer noch aus, als wäre er bereit, sie jeden Moment zu verschlingen.Ein winziges Lächeln bildete sich langsam auf ihren Lippen.Doch es erreichte nie ihr Herz.Sie stand nun aufrecht vor ihm, betrachtete sein Gesicht und lauschte seinem Atem.Das war derselbe Mann, um den ihre Mutter fast jeden fünfundzwanzigsten Juni getrauert hatte.Derselbe Mann, den sie mit sich schleppte, um ihn an jenem kalten Grabstein aus Zement zu besuchen, während sie
Serene wartete kaum, bis sich die Tür ganz geschlossen hatte, bevor sie sich auf Alpha Klein stürzte wie eine ausgehungerte Löwin, die endlich entfesselt wurde.Ihr schwerer Bauch wippte gegen ihn, als sie aggressiv aufs Bett kletterte.Alpha Kleins Augen richteten sich augenblicklich auf sie, als sie sich direkt auf seinen Bauch setzte, und ein schmerzhaftes Stöhnen entwich seinen Lippen.Er versuchte sofort, sie wegzustoßen, doch sein geschwächter Körper versagte ihm den Dienst, und zum ersten Mal überwältigte Serene ihn völlig, und sie wusste es.Ein siegreiches Lächeln breitete sich langsam auf ihren Lippen aus, als wäre der Moment, auf den sie so geduldig gewartet hatte, endlich gekommen.„Du kannst das nicht tun, Kira …", flüsterte Alpha Klein gequält, seine Stimme war rau und angestrengt.Doch Serene beachtete es nicht, zumindest nicht heute und nicht nach allem.Ihre Finger bewegten sich schnell über seine Kleidung und schoben sie rücksichtslos beiseite, während Verzweiflung u





