Wanted By The Mafia Lord; Attracted to the Bad Boy Nextdoor

Wanted By The Mafia Lord; Attracted to the Bad Boy Nextdoor

last updateLast Updated : 2025-04-23
By:  FlickyOngoing
Language: English
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All her life, Octavia had endured one form of abuse to another. From a father who hated her guts and blamed her for the death of his wife, to the mob boss who was supposed to be her knight in shining armor. Octavia is ready to cross love off her list when life throws her the mysterious Giovanni heir. A bad boy who would do anything to get in her pants, piss her off and still manage to be charming about it. What happens when love falls into the forbidden mix? When life tosses her into a web of secrets and betrayal, will she be able to hold on to this bad boy or lose him in her quest to hurt those who caused her pain?

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Chapter 1

Chapter 1

Paiges Sicht

Sechs Jahre zuvor

Ich konnte meine Tränen nicht länger zurückhalten, als mir klar wurde, dass ausgerechnet der einzige Junge, den ich je in mein Leben gelassen hatte, derjenige sein würde, der mich zerstörte.

„Du kannst doch nicht einfach alles leugnen, nicht nach allem, was wir zusammen durchgemacht haben“, schluchzte ich und versuchte, gegen die Wahrheit anzukämpfen, die mir direkt ins Gesicht starrte.

Sein gelangweilter Blick glitt langsam von seinem Standpunkt aus zu mir. In seinen Augen lag eine Dunkelheit, die ich noch nie zuvor gesehen hatte.

„Dann sieh mir dabei zu, Paige. Und nur damit das klar ist: Wir haben überhaupt nichts zusammen durchgemacht. Aber es hat Spaß gemacht, mit dir zu spielen“, schoss er zurück.

Bei seinen Worten fühlte ich, wie mein Herz in tausend winzige Stücke zerbrach.

„Wir müssen etwas wegen dieses Babys unternehmen. Wegen unseres Babys“, schrie ich und ließ die Tränen ungehindert über mein Gesicht laufen.

„Dein Baby, nicht unseres“, erwiderte er kalt und ließ sich auf das Sofa hinter sich fallen, als würde die Tragweite unserer Situation ihn überhaupt nicht belasten.

„Du erwartest doch nicht wirklich von mir, dass ich unser Kind töte, oder?“, fragte ich, obwohl ich seine Antwort bereits fürchtete.

Er hatte es bereits angesprochen. Warum hoffte ich also überhaupt noch darauf, dass er seine Meinung ändern würde? Er hätte es niemals erwähnt, wenn er nicht ernsthaft darüber nachgedacht hätte.

„Was du mit deinem Kind machst, geht mich nichts an“, entgegnete er, und seine Worte trafen mich wie ein Schock.

„Du kannst nicht leugnen, dass du mit mir geschlafen hast. Und tief in deinem Inneren weißt du, dass dieses Baby von dir ist. Warum machst du das also, Jace? Warum?“, weinte ich verzweifelt.

„Sieh mal, ich gebe zu, dass ich mit dir geschlafen habe, aber ich habe dich definitiv nicht geschwängert. Warum gehst du nicht zu deinen zahlreichen anderen Freunden und fragst sie, wer von ihnen sein Zeug in dir hinterlassen hat? Vielleicht übernimmt einer von ihnen ja die Verantwortung“, sagte er in gelangweiltem Ton.

Das musste ein Traum sein, oder?

„Was soll das heißen? Du weißt genau, dass ich außer dir keinen anderen Freund habe. Wovon redest du überhaupt?“, fragte ich und konnte meinen Schock über seine Worte nicht verbergen.

„Oh, erspar mir bitte dieses ganze Drama. Wenn du mit dem Theater fertig bist, kannst du gehen und die Tür hinter dir schließen“, wimmelte er mich ab, während er auf das Badezimmer zuging und mich mit tränennassem Gesicht und gebrochenem Herzen zurückließ.

„Nur damit du Bescheid weißt: Wenn dich jemand fragt, wer für das Kind verantwortlich ist, das du in dir trägst, und du es wagst, meinen Namen zu nennen, werde ich schwören, dass ich dich nie gekannt habe. Und glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich dir das Leben zur Hölle machen werde“, drohte er, bevor er im Badezimmer verschwand und die Tür laut hinter sich zuschlug.

Ich blieb allein meinem Schicksal überlassen zurück und ließ meine leisen Schluchzer zu einem hemmungslosen Weinen anschwellen.

Ich hätte auf Mom hören sollen.

Noch nie zuvor hatte ich mich so sehr davor gefürchtet, nach Hause zu gehen wie in diesem Moment.

Ich konnte meiner Mutter so nicht gegenübertreten, nicht nach dem Versprechen, das ich ihr gegeben hatte. Sie sollte durch mich nicht noch einmal das durchleben müssen, was mein Vater ihr angetan hatte.

„Mom, ich bin zu Hause!“, rief ich wie gewohnt, während ich hoffte, dass sie nicht da war.

Sie durfte mich nicht so sehen. Sie würde sofort merken, dass etwas nicht stimmte, ohne dass ich auch nur ein Wort sagen musste.

Zu meiner großen Erleichterung antwortete mir nur die Stille. Das sollte mir genug Zeit geben, mir einen Plan auszudenken.

Ich hätte wissen müssen, dass es nur in Tränen enden würde, wenn ich Jace in mein Leben ließ – und damit, dass ich mit sechzehn schwanger war.

In zwei Monaten begann das College, und ich konnte unmöglich schwanger dorthin gehen. Sie würden meine Zulassung garantiert zurückziehen. Aber ich konnte mein Kind auch nicht töten.

Das würde ich mir niemals verzeihen.

Auf dem Boden meines Zimmers sitzend und mit unaufhörlich über mein Gesicht laufenden Tränen starrte ich auf das Foto, das Mom und ich erst wenige Tage zuvor bei meiner Abschlussfeier aufgenommen hatten.

Sie war so glücklich darüber gewesen, dass ich endlich aufs College gehen würde, genau wie ich es mir immer erträumt hatte. Ihre kleine Prinzessin wurde endlich erwachsen.

An diesem Tag hatte sie so viel geweint, dass ich dachte, etwas wäre passiert. Doch sie versicherte mir, dass alles in Ordnung sei. Sie sei einfach nur glücklich über alles, was wir erreicht hatten, und darüber, dass die Abwesenheit meines Vaters mich nicht in einen verbitterten, traurigen Menschen verwandelt hatte.

Sie war immer für mich da gewesen und hatte zwei Jobs gleichzeitig gearbeitet, damit es mir im Leben an nichts fehlte.

Sie durfte nichts von diesem Baby erfahren.

Es würde sie zerstören, und das konnte ich ihr nicht antun.

Mit diesem Gedanken und einem schweren Herzen traf ich eine Entscheidung, die mein Leben verändern würde.

Ich nahm einen Karton und eine kleine Tasche und packte alles ein, was ich mitnehmen konnte.

Ich würde nicht zulassen, dass meine Mutter dasselbe Schicksal erleidet, das sie vor sechzehn Jahren erlitten hatte, als mein Vater sie verlassen hatte.

Und da das College in zwei Monaten begann, würde ich die Schwangerschaft ohnehin nicht mehr lange verbergen können. Also war es besser, zu gehen.

Ich warf einen letzten Blick durch mein Zimmer und verabschiedete mich still von meinem sicheren Rückzugsort.

Mom hatte immer gesagt, ich könne alles verändern, wenn ich irgendwann das Gefühl hätte, dass es mir nicht mehr gefiel. Sie wollte immer, dass ich mich wohlfühlte – und das tat ich auch.

Aber ich konnte mich jetzt nicht mehr darin verlieren.

Ich hatte schließlich ein Baby, um das ich mich kümmern musste.

Ich betrat das Zimmer meiner Mutter und atmete ein letztes Mal ihren vertrauten Duft ein, ließ mich von dem Gefühl der Geborgenheit umhüllen.

Ich legte einen Zettel auf ihr ordentlich gemachtes Bett und versuchte, meinen Mut zusammenzunehmen.

Ich würde ganz allein hinaus in die Welt gehen.

„Es tut mir leid, Mom, aber das ist das Beste. Ich liebe dich heute, morgen und für immer. Bitte pass für mich auf dich auf. Ich werde eines Tages zurückkommen, wenn ich sicher bin, dass ich dir wieder gegenübertreten kann. Du wirst immer in meinem Herzen sein, und ich hoffe, dass du mir eines Tages vergeben kannst.“

Ich zog mir einen Kapuzenpullover über, um mein Gesicht zu verbergen, und machte mich ohne ein bestimmtes Ziel auf den Weg.

Als ich den Bahnhof erreichte, stieg ich in einen Zug Richtung Süden – hinein in eine ungewisse Zukunft.

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reviews

Evie
Evie
what a beautiful cover
2024-11-30 21:09:29
1
1
Abayomi Adekola
Abayomi Adekola
Very nice I love it
2025-03-20 04:28:11
1
0
tammy nance
tammy nance
last 3 chapters seem to be from a different book..
2025-02-08 05:27:11
0
1
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