LOGINEr ist mein Stiefbruder. Mein Beschützer. Der neue König eines blutgetränkten Imperiums. Und der einzige Mann, von dem ich jemals wollte, dass er mich zerstört. Seit drei Jahren besitzt Sebastian die stillen, schmerzenden Räume in mir. Seit er in unser Zuhause kam, hat sich etwas Dunkles und Unumkehrbares zwischen uns entwickelt. Dann kamen die Rivalen. Sie töteten unsere Eltern und hinterließen uns einen Thron aus Blut, Leichen und Geheimnissen. Jetzt trägt Sebastian die Krone – schwer und blutrot – und ich bin das Einzige, das er sich noch erlaubt zu beschützen. Für die Welt bin ich seine Schwester: tabu, unberührbar und eine Erinnerung an das Leben, das uns genommen wurde. Doch zwischen uns brennt etwas, das wir beide nicht länger leugnen können. Ich sehe, wie seine Kontrolle bröckelt. Wie sein Blick zu lange auf mir verweilt. Wie seine Stimme sich verändert, wenn er mir befiehlt, Abstand zu halten. Er kämpft gegen den Hunger in sich, doch jede Nacht wird dieser Kampf stärker. Draußen warten unsere Feinde. Drinnen lauert die weitaus gefährlichere Bedrohung – nur wenige Türen von mir entfernt. Er muss sich zwischen seinem Imperium und dem Verlangen nach mir entscheiden. Doch ich bin fertig damit zu warten. Ich werde ihn zum Handeln zwingen, selbst wenn dafür alles brennen muss, was uns geblieben ist. Denn manche Lieben sind nicht dazu bestimmt, sanft zu sein. Manche sind dazu bestimmt, uns zugrunde zu richten.
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„Genau da, Daddy, genau da. Bitte hör nicht auf. "Härter, härter, schneller, Baby, oh ja, genau da.“ „Bettel, Baby, bettel Daddy, dass er dich kommen lässt.“ Bitte, bitte lass mich kommen, ich kann es nicht mehr zurückhalten. Ich kribbelte überall. Bitte, Daddy. „Sag mir, wem du gehörst, Baby.“ Es bist du, Sebastian, ich gehöre dir. „Ich will, dass du mir zeigst, dass du mir und nur mir gehörst. Gutes Mädchen, jetzt darfst du kommen, Baby, komm auf meinem Schwanz.“ „Ich werde dich so oft kommen lassen, wie du willst. Ich will deine süßen Säfte auf meinem Schwanz spüren, Baby. Ich werde dir alles Vergnügen geben, das du willst.“ „Ich werde dich so hart kommen lassen. Ich werde dich so gut fühlen lassen. Ich werde dich meinen Namen schreien und um mehr betteln lassen. Ich werde dich süchtig nach mir machen, Baby. Dass du nicht aufhören kannst, an mich zu denken und mich zu brauchen.“ Oh oh, ich komme, Daddy! Buzz buzz buzz Mit einem Ruck setze ich mich auf und merke, dass mein Wecker klingelt. Ich reibe mir die Augen und fühle mich etwas desorientiert. Ich schaue mich um und suche nach ihm. Als ich realisiere, dass ich allein in meinem Bett bin, wird mir klar, dass alles nur ein Traum war. Ein wunderschöner, erotischer Traum meines Stiefbruders Sebastian. Wieder mal. Nicht nur mein Bruder, sondern auch ein Mafiaboss. Was stimmt nicht mit mir? Warum fantasiere ich immer wieder über meinen Stiefbruder? Er ist gefährlich und tötet Menschen für seinen Lebensunterhalt. Ich bin nicht dumm, ich weiß, was er tut. Ja, er ist heiß und sexy und lässt jeden Mädchenkopf sich nach ihm umdrehen, aber er ist mein Stiefbruder. Ich sollte überhaupt nicht so über ihn fühlen. Alles begann vor drei Jahren, als sich unsere Wege kreuzten und den Verlauf unseres Lebens für immer veränderten. Es waren seine auffälligen grünlich-grauen Augen, die mich zuerst gefesselt haben, zusammen mit seiner beeindruckenden Größe von 1,83 Metern – besonders, weil er damals erst 17 war. Ich war erst 14, und in meinen Augen wurde er mein erster echter Schwarm. Er war sehr beschützerisch mir gegenüber und ließ mich überall mitkommen. Ich war seine kleine Stiefschwester und er wollte mich die ganze Zeit bei sich haben. Das störte mich nicht, ich fand es süß. Je mehr wir zusammen waren, desto mehr fing ich an, über ihn zu fantasieren. Unsere Familien verwoben sich, als meine Mutter seinen Vater heiratete, und ihr Glück war magisch. Sie verehrten einander. Dann, vor einem Jahr, veränderte sich unser Leben. Ich vermute, dass Sebastian in seiner beschützerischen Art sein Bestes tat, um mich vor den dunkleren Realitäten um uns herum zu bewahren. Doch ich war nicht völlig ahnungslos. Ich hörte flüsternde Gespräche, wenn niemand dachte, dass ich zuhörte. Das Leben unserer Eltern wurde jäh beendet, als ihr Auto nach einem Abendessen explodierte – eine verheerende Tat, geplant von einer rivalisierenden Gang. Sie waren unzufrieden damit, wie mein Vater die Dinge handelte, und suchten Rache. Das ist alles, was ich weiß. Ich halte an der Hoffnung fest, dass ich eines Tages die volle Wahrheit herausfinden werde. Ich vermisse sie zutiefst, und ich erkenne, dass Sebastian seitdem alles tut, um sich um mich zu kümmern. Als ich mich endlich entscheide, aufzustehen, spüre ich etwas. Dann klickt es, nachdem ich etwas Nasses auf meinen Laken fühle. Ich will aufstehen und merke, dass meine Oberschenkel klebrig sind, sehr klebrig. Oh mein Gott, ich hatte einen Orgasmus im Schlaf. Wegen meines Bruders. Ich renne ins Badezimmer, drehe die Dusche auf und ziehe mich aus. Die Sache ist: Ich schäme mich überhaupt nicht. Ich verstehe, dass es falsch ist und dass er nicht dasselbe für mich empfindet – er kann nicht, er würde nicht. Ich bin niemand, nur seine kleine Stiefschwester. Während ich dusche, mache ich Musik an und fange an, das Lied mitzusingen, das kommt. I swear I won’t tease you Won’t tell you no lie Just look in my eyes Now that we’re friends Every man’s got his patience And here where my ends I want you sex I want you I want your sex I want your sex Ich fange an, heiß und erregt zu werden, und ich weiß, dass es nicht nur am Lied liegt. Ich denke an meinen frechen Traum und kann nicht verhindern, was als Nächstes kommt. Meine Hand wandert über meine runden, großen Brüste, ich fange an, sie zu streicheln und zu reizen, bis sie hart werden. Dann gleite ich weiter nach unten, bis ich genau das finde, wonach ich suche. Ich schiebe meine Finger in meine rosa Falten und reibe mich, bis ich den Druck spüre, der sich aufbaut. Ich bewege die Finger etwas schneller, der Druck steigt weiter, und ich weiß, dass ich gleich komme. Dann höre ich es. „Baby Girl, bist du da drin?“ Oh mein Gott, das ist Sebastian, und hier stehe ich und fantasiere schon wieder über ihn. Ich erschrecke so sehr, dass ich hochzucke und mein Shampoo von der Ablage stoße, was einen lauten Krach verursacht. „Shelly, Shelly, ist alles okay?“ Ich höre Sebastians besorgte Stimme. Im nächsten Moment knallt die Tür auf und er reißt den Duschvorhang auf. Ich kreische und versuche, mich so gut es geht mit den Händen zu bedecken. Mein Gesicht wird knallrot vor Verlegenheit. Ich riskiere es und schaue zu meinem Bruder hoch. Seine Augen sind dunkel vor Lust und er steht wie erstarrt da – das Einzige, was sich bewegt, sind seine Augen. Und er mustert mich. Das kann nicht sein, ich muss mir das einbilden. Er räuspert sich. „Es tut mir leid, Shelly, ich dachte, du hättest dir wehgetan“, sagt er, während er ein Handtuch greift – mit einem lauten Knall – und es reicht. Ich schnappe es mir hastig und wickle es so fest wie möglich um mich. „Schon okay, Seb, es tut mir leid, dass ich dich erschreckt habe, aber bitte geh raus, damit ich mich umziehen kann.“ Ich merke, dass seine Augen immer noch dunkel sind, aber er nickt, dreht sich um, geht aus dem Badezimmer und schließt die Tür.Shellys POV Heute ist ein bedeutender Meilenstein für mich, denn ich kehre zum ersten Mal wieder in die Schule zurück, nachdem ich entführt worden bin und Sebastian angeschossen wurde. Die traumatischen Ereignisse haben einiges in meinem Leben durcheinandergebracht. Die letzten Wochen waren eine Achterbahn der Gefühle, und Sebastian davon zu überzeugen, dass ich wieder zur Schule gehen darf, war alles andere als einfach. Er war strikt dagegen und fest davon überzeugt, dass es am sichersten wäre, wenn ich weiterhin am Online-Unterricht teilnehmen würde, so wie ich es während meiner Genesung getan hatte. Doch trotz seiner Bedenken war mein Wunsch, wieder persönlich am Unterricht teilzunehmen, einfach stärker. Die Wahrheit war, dass ich mich nach einem Stück Normalität und dem Gefühl sehnte, wieder dazuzugehören, das mit dem Besuch der Schule einherging. Die Energie in den Klassenzimmern, auf den Fluren und selbst bei den beiläufigen Gespräc
Sebastians POVHeute beginnt eine wichtige und lebensverändernde Reise für die Frauen, die wir vor ungefähr einem Monat mutig gerettet haben. Während die Sonne an diesem klaren, frischen Morgen aufgeht, versammeln wir uns auf einem weitläufigen, offenen Feld hinter dem sicheren Zufluchtsort, den wir inzwischen unser Zuhause nennen.Das Feld ist von dichten, üppigen Wäldern umgeben, die von einem weitverzweigten Netz aus Pfaden durchzogen sind. Sie eignen sich hervorragend zum Laufen und zum Aufbau von Ausdauer. Bisher haben wir dieses Gebiet hauptsächlich für das anspruchsvolle Training der Männer unserer Gruppe genutzt.Da wir jedoch wissen, dass die kürzlich geretteten Frauen besondere Bedürfnisse hinsichtlich ihrer Sicherheit und ihres Wohlbefindens haben, haben wir beschlossen, ihnen diesen ruhigen und dennoch geschützten Ort ausschließlich für ihre Trainingseinheiten zur Verfügung zu stellen. Die Männer haben wir problemlos in ein anderes sicheres Geb
Shellys POVAls Sabrina und ich nach Hause kommen, beginnt die Sonne bereits hinter dem Horizont zu verschwinden und taucht den Himmel in wunderschöne Orange- und Rosatöne. Es ist ungefähr Essenszeit, und im Haus herrscht eine beinahe ungewöhnliche Stille, als würde es den Atem anhalten und auf die Aktivitäten des Abends warten.„Hey, Sab“, sage ich mit leichtem Ton, in dem jedoch eine Spur Vorfreude mitschwingt. „Was hältst du davon, heute Abend mit mir in der Küche zu kochen? Ich dachte, wir könnten den Jungs ein schönes Abendessen zaubern. Es wäre außerdem schön, den Dienstmädchen heute Abend freizugeben. Ich finde, sie haben sich eine Pause mehr als verdient.“Sabrinas Gesicht hellt sich begeistert auf.„Ja, Shelly, ich finde, das ist eine fantastische Idee! Was hast du dir denn als Menü vorgestellt?“Ein verspieltes Grinsen breitet sich auf meinem Gesicht aus.„Ich dachte an Chicken Parmigiana mit Spaghetti. Du weißt schon, etwas Leckeres, aber trotzdem Einfaches. Und natürlich d
Shellys POVEs ist jetzt einen Monat her, seit Sebastian angeschossen wurde, und endlich ist er wieder ganz der Alte. Dieser vergangene Monat war eine einzige Achterbahnfahrt – voller Emotionen, Ereignisse und Momente, die uns alles abverlangt haben.Von Michal und den mutigsten Männern unserer Gruppe, die all diese Frauen und Kinder gerettet haben, bis hin zu Sebastians Kampf und seiner unglaublichen Entschlossenheit während seiner langen Genesung – jeder einzelne Moment war intensiv und voller ungefilterter Emotionen.Als die Frauen und Kinder zum ersten Mal zu unserer Gruppe kamen, waren sie sowohl körperlich als auch emotional in einem schrecklichen Zustand. Ihre von Angst gezeichneten Augen erzählten von unvorstellbaren Schrecken. Manche Narben waren sichtbar, andere verborgen, doch alle trugen die Spuren dessen, was ihnen widerfahren war. Eine tiefe, erschreckende Stille lag über ihnen und ließ unsere Herzen schwer werden.Sie waren zwischen wenigen Tagen alten Babys und Erwachs











