Niklas sah Julia an und schüttelte den Kopf. „Unmöglich! Das Kind kann unmöglich von Lukas sein! Das Kind ist von mir!“ Julias Hände, die an ihren Seiten hingen, ballten sich zu Fäusten. Sie biss die Zähne so fest zusammen, dass es fast ihr Zahnfleisch verletzte. Warum hatte Niklas so heftig reagiert, als sie sagte, Claras Kind sei von Lukas? Warum war er sich so sicher, dass das Kind seines war? „Niklas“, sagte Julia, „warum reagierst du so? Ich erinnere mich, dass du keine Kinder magst. Oder ... Hoffst du etwa, dass Claras Kind dein eigenes ist? Willst du wirklich, dass Clara das Kind zur Welt bringt?“ In Niklas’ schmalen Augenwinkeln schimmerte ein roter Schimmer. Er wusste es selbst nicht. Er fühlte es einfach: das Kind, das Clara in sich trug, musste seines sein. Er wünschte sich, dass sie sein Kind trug. Julia zog etwas aus ihrer Tasche hervor. „Niklas, das hier ist Claras Schwangerschaftsbericht. Hier steht genau, wann – sie ist seit zwei Wochen und drei Tagen
Magbasa pa