ログインDer reichste Mann in Havenburg, Niklas Hoffmann, lag drei Jahre lang im Koma. Seine Ehefrau, Clara Weber, hatte ihn in dieser Zeit aufopferungsvoll gepflegt. Doch als er endlich erwachte, fand Clara auf seinem Handy eine zweideutige Nachricht. Seine erste Liebe war zurückgekehrt. Seine Freunde, die sie nie ernst genommen hatten, spotteten: „Der schöne Schwan ist zurück Zeit, das hässliche Entlein loszuwerden.“ Erst da wurde Clara klar, dass Niklas sie nie geliebt hatte. Sie war nichts weiter als ein erbärmlicher Witz in seinem Leben. Eines Abends erhielt Niklas dann das Scheidungsdokument von Frau Hoffmann. Der angegebene Trennungsgrund: „Der Ehemann ist körperlich nicht in der Lage.“ Mit finsterem Blick stürmte Niklas los. Doch dann sah er Clara – einst unscheinbar, jetzt in einem langen Kleid, mit eleganter, lässiger Haltung im Schein glitzernder Lichter – verwandelt in eine angesehene Medizinerin. Als sie ihn kommen sah, lächelte sie anmutig und sagte: „Herr Hoffmann, sind Sie hier zur Untersuchung in der Andrologie?“
もっと見るDie Blicke aller Gäste richteten sich sofort auf die Schatullen.„Herr Schmidt, sind das Ihre Geschenke für Herrn Neumann?“„Was ist da drin?“„Herr Schmidt, machen Sie die Schatullen doch auf, damit wir auch einen Blick hineinwerfen können!“Felix öffnete persönlich die erste Schatulle aus dunklem Edelholz. Das Innere war mit schneeweißem Samt ausgekleidet. In der Mitte lag eine Kette aus Südseeperlen.Jede einzelne Perle war vollkommen rund und makellos und schimmerte in einem sanften, kühlen Glanz. In den Verschluss war ein hochwertiger Rubin in Taubenblutrot eingefasst, der im hellen Licht des Festsaals funkelte. Schon auf den ersten Blick war zu erkennen, dass es sich um ein äußerst seltenes Schmuckstück handelte.„Vor einiger Zeit war ich wegen eines Projekts im Ausland und habe diese Südseeperlenkette zufällig bei einer Auktion ersteigert. Weltweit gibt es nur dieses eine Exemplar.“Die Gäste staunten.Anschließend öffnete Felix die zweite Schatulle. Darin lag ein kunstv
Richard hatte nicht nur Maren scharf zurechtgewiesen, sondern nun auch Dirk bestraft. Damit war seine Haltung mehr als deutlich. Auch den Anwesenden war klar, dass die Familie Neumann künftig zweifellos in Victorias Hände übergehen würde.Richard drehte sich zu Felix um. In seinem Blick lag eine Spur von Bedauern.„Felix, heute hat sich in unserer Familie eine solche Farce abgespielt, und dabei wurden auch noch du und Victoria mit hineingezogen. Ihr beide musstet deswegen einiges ertragen.“Felix nickte leicht. Sein Gesichtsausdruck entspannte sich, und die Kälte, die ihn umgeben hatte, wich größtenteils.„Großvater, das ist nicht deine Schuld. Ich weiß, dass die Familie Neumann mit der ganzen Sache nichts zu tun hat. Du hast die Angelegenheit gerecht geregelt und Victoria und mir zu unserem Recht verholfen. Das weiß ich zu schätzen.“Dann wies Felix den neben ihm stehenden Daniel ruhig an: „Notieren Sie das. Alles Weitere wird nach dem üblichen Verfahren geregelt. Wegen vorsätzli
Am anderen Ende der Leitung war Maren einen Moment lang sprachlos. Richard hatte sie tatsächlich in einem so scharfen Ton zurechtgewiesen und vor allen bloßgestellt.Ihr Schluchzen verstummte abrupt. Hastig versuchte sie, sich zu rechtfertigen: „Herr Neumann, ich verstehe nicht, was Sie damit meinen. Ich wollte wirklich nur helfen.“„Helfen?“ Richard lachte kalt auf. „Du hast Dirk das beschnittene Foto gegeben und ihn ausdrücklich angewiesen, es heute bei meinem Geburtstagsbankett hervorzuholen, wenn die angesehensten Leute der ganzen Stadt versammelt sind. Und das nennst du Hilfe?“Die Gäste standen bislang schweigend abseits. Da sie etwas weiter entfernt standen, konnten sie den Inhalt des Telefonats zunächst nicht genau verstehen. Doch Richard senkte seine Stimme nun nicht mehr. Jedes seiner Worte war deutlich zu hören.Im Saal wurde es augenblicklich still.Die Blicke der Anwesenden wanderten unauffällig zu Dirk. Inzwischen hatten alle begriffen, dass Maren am anderen Ende der
Dirks Herz zog sich zusammen. Richard wollte tatsächlich selbst mit Maren sprechen.Maren hatte all die Jahre versucht, Richards Anerkennung zu gewinnen. Unter normalen Umständen hätte Dirk sich gefreut, wenn Richard bereit gewesen wäre, mit ihr zu sprechen.Doch unter diesen Umständen war offensichtlich, dass Richard sie zur Rede stellen wollte.„Papa, lass mich lieber rangehen!“Richards trüber, aber scharfer Blick richtete sich auf Dirk.„Ich habe gesagt, dass ich rangehe!“Seine knappen Worte duldeten keinen Widerspruch.Dirk wagte nicht mehr, sich ihm zu widersetzen.Richard nahm den Anruf an.Sogleich erklang Marens sanfte Stimme aus dem Telefon.„Hallo, Dirk. Wie sieht es dort aus?“Maren und Vanessa warteten zu diesem Zeitpunkt noch in dem Luxuswagen vor dem Gebäude. Sie warteten dort auf das große Schauspiel.Mit dem Foto von Felix wollten sie Victoria endgültig zu Fall bringen.Vanessa sagte aufgeregt: „Mama, Papa ist rangegangen. Hör genau hin, was er sagt! Hoff


















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