Se connecterDer reichste Mann in Havenburg, Niklas Hoffmann, lag drei Jahre lang im Koma. Seine Ehefrau, Clara Weber, hatte ihn in dieser Zeit aufopferungsvoll gepflegt. Doch als er endlich erwachte, fand Clara auf seinem Handy eine zweideutige Nachricht. Seine erste Liebe war zurückgekehrt. Seine Freunde, die sie nie ernst genommen hatten, spotteten: „Der schöne Schwan ist zurück Zeit, das hässliche Entlein loszuwerden.“ Erst da wurde Clara klar, dass Niklas sie nie geliebt hatte. Sie war nichts weiter als ein erbärmlicher Witz in seinem Leben. Eines Abends erhielt Niklas dann das Scheidungsdokument von Frau Hoffmann. Der angegebene Trennungsgrund: „Der Ehemann ist körperlich nicht in der Lage.“ Mit finsterem Blick stürmte Niklas los. Doch dann sah er Clara – einst unscheinbar, jetzt in einem langen Kleid, mit eleganter, lässiger Haltung im Schein glitzernder Lichter – verwandelt in eine angesehene Medizinerin. Als sie ihn kommen sah, lächelte sie anmutig und sagte: „Herr Hoffmann, sind Sie hier zur Untersuchung in der Andrologie?“
Voir plusAm anderen Ende der Leitung war Maren einen Moment lang sprachlos. Richard hatte sie tatsächlich in einem so scharfen Ton zurechtgewiesen und vor allen bloßgestellt.Ihr Schluchzen verstummte abrupt. Hastig versuchte sie, sich zu rechtfertigen: „Herr Neumann, ich verstehe nicht, was Sie damit meinen. Ich wollte wirklich nur helfen.“„Helfen?“ Richard lachte kalt auf. „Du hast Dirk das beschnittene Foto gegeben und ihn ausdrücklich angewiesen, es heute bei meinem Geburtstagsbankett hervorzuholen, wenn die angesehensten Leute der ganzen Stadt versammelt sind. Und das nennst du Hilfe?“Die Gäste standen bislang schweigend abseits. Da sie etwas weiter entfernt standen, konnten sie den Inhalt des Telefonats zunächst nicht genau verstehen. Doch Richard senkte seine Stimme nun nicht mehr. Jedes seiner Worte war deutlich zu hören.Im Saal wurde es augenblicklich still.Die Blicke der Anwesenden wanderten unauffällig zu Dirk. Inzwischen hatten alle begriffen, dass Maren am anderen Ende der
Dirks Herz zog sich zusammen. Richard wollte tatsächlich selbst mit Maren sprechen.Maren hatte all die Jahre versucht, Richards Anerkennung zu gewinnen. Unter normalen Umständen hätte Dirk sich gefreut, wenn Richard bereit gewesen wäre, mit ihr zu sprechen.Doch unter diesen Umständen war offensichtlich, dass Richard sie zur Rede stellen wollte.„Papa, lass mich lieber rangehen!“Richards trüber, aber scharfer Blick richtete sich auf Dirk.„Ich habe gesagt, dass ich rangehe!“Seine knappen Worte duldeten keinen Widerspruch.Dirk wagte nicht mehr, sich ihm zu widersetzen.Richard nahm den Anruf an.Sogleich erklang Marens sanfte Stimme aus dem Telefon.„Hallo, Dirk. Wie sieht es dort aus?“Maren und Vanessa warteten zu diesem Zeitpunkt noch in dem Luxuswagen vor dem Gebäude. Sie warteten dort auf das große Schauspiel.Mit dem Foto von Felix wollten sie Victoria endgültig zu Fall bringen.Vanessa sagte aufgeregt: „Mama, Papa ist rangegangen. Hör genau hin, was er sagt! Hoff
Richard fragte: „Felix, wer ist diese Frau nun wirklich?“Felix antwortete ruhig: „Großvater, diese Dame ist die Chefjuristin eines ausländischen Partnerkonzerns. An diesem Tag verhandelten wir über eine Unternehmensübernahme im Wert von zehn Milliarden. Drei Führungskräfte unseres Unternehmens waren ebenfalls dabei. Die Person, die dieses Foto aufgenommen hat, schnitt jedoch absichtlich alle anderen aus dem Bild heraus, sodass nur die Juristin und ich darauf zu sehen waren.“Was?Unter den Gästen wurde sofort getuschelt.„Diese Frau ist die Chefjuristin eines ausländischen Unternehmens?“In diesem Moment kam Daniel herein.„Herr Schmidt, hier ist die Überwachungsaufnahme aus dem Café.“Felix sagte: „Zeigen Sie sie auf der Leinwand.“Kurz darauf wurde die Aufnahme auf die große Leinwand übertragen. Es handelte sich um das vollständige, unbearbeitete Video.Darauf war deutlich zu erkennen, dass insgesamt fünf Personen an dem Treffen teilgenommen hatten. Während des gesamten Ges
Victoria blieb wie angewurzelt stehen. Ein unerklärliches Beben ging durch ihr Herz, während sie zu dem hochgewachsenen Mann vor sich aufsah.Felix trug einen maßgeschneiderten schwarzen Anzug. Die Spuren der langen Reise hafteten ihm noch deutlich an. Doch selbst die Erschöpfung nach dem langen Flug im Privatjet konnte seiner natürlichen Noblesse und seiner gebieterischen Präsenz nichts anhaben. Allein durch seine imposante Ausstrahlung verstummte der eben noch so lebhafte Festsaal.Die Gäste, die gerade noch miteinander getuschelt und gespannt auf einen Skandal gewartet hatten, hielten den Atem an und richteten ihre Blicke unverwandt auf die beiden.Ihre Augen trafen sich. Victoria blickte in seine klaren Augen und sah darin ihr eigenes Spiegelbild.In diesem Moment hatte er nur Augen für sie.Victorias Kopf war plötzlich wie leer gefegt, und sie vergaß zu reagieren.Sandra drängte sie von der Seite: „Victoria, nun geh schon zu ihm!“Victoria trat langsam auf ihn zu.„Warum b












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