Damit Hannah mehr aß, hatten sie extra nichts gegessen – das bedeutete, dass sie alles allein aufgegessen hatte.Als Tobias sah, wie Lena sich über diese Kleinigkeit wie ein Kind freute, musste auch er lächeln.Am Nachmittag fuhr die kleine Familie zu dritt zum Supermarkt. Anfangs trug Tobias Hannah auf dem Arm, dann setzte er sie ab, damit sie selbst laufen konnte. Mit ihren kurzen Beinchen flitzte sie durch den Supermarkt, steuerte zielstrebig auf ihr Lieblings-Pfirsichkompott zu, stellte sich auf die Zehenspitzen und legte das Glas in den Einkaufswagen.Sie war voller Energie – wie ein fröhlicher Engel, der durch den Supermarkt huschte.Lena fühlte sich vom Schicksal gesegnet. Schließlich hatte sie damals, als Hannah gerade geboren im Inkubator gelegen hatte, nichts anderes gewollt, als dass sie gesund aufwachsen würde.„Papa“, Hannahs helle Stimme erklang. „Darf ich noch einen Joghurt kaufen? Der heißt so wie mein bester Freund.“Sie tat nie etwas eigenmächtig – bevor sie etw
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