„Schade, die Zeit, bis sie ins Krankenhaus gebracht wurde, war zu spät. Die Operation war sehr erfolgreich, aber das Kind konnte nicht gerettet werden.“„Wo sind die Angehörigen der Schwangeren?“„Die Angehörigen sind nicht da. Die Operation wurde von der Schwangeren selbst unterschrieben.“Nach der Anästhesie, als Mia das Gefühl hatte, dem Tod nur knapp entkommen zu sein, hörte sie die Stimmen von Ärzten und Krankenschwestern neben sich.Unbewusst legte sie ihre Finger auf ihren Bauch.Tatsächlich war das Kind, wie der Arzt gesagt hatte, bereits entfernt worden.Der ehemals leicht gewölbte Bauch war jetzt flach.Sie konnte das kleine Leben, das so lange in ihr geschlagen hatte, nicht mehr fühlen.Sie wusste, dass sie in diesem Moment eigentlich in Tränen ausbrechen sollte, aber aus irgendeinem Grund konnte sie keinen Tropfen weinen.Vielleicht hatte sie schon zu oft geweint.Als sie aufwachte, fragte der Arzt, wie sie sich fühlte. Bevor er ging, tröstete er sie noch mit ein
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