Lara entrollte sich aus dem Versteck, ihre Gelenke steif, ihre Muskeln schmerzten von der Anstrengung, reglos zu bleiben. Sie stand auf und fühlte sich im Stehen, mitten im Raum exponiert, absurd verletzlich. Die Angst, die während der Krise in Schach gehalten worden war, überflutete sie jetzt und ließ ihre Hände zittern.Calleb drehte sich um und sah sie an. Und zum ersten Mal sah Lara etwas zutiefst Beunruhigendes in seinen Augen. Es war keine Angst um sich selbst, sondern eine kalte, schwarze Wut, gerichtet auf die Bedrohung, den Eindringling, das Risiko, das auf dem lastete, was er als sein Eigentum betrachtete. Und damit auf sie.„Das hätte nie passieren dürfen“, sagte er, seine Stimme leise und gefährlich ruhig. „Das Wärmeerkennungssystem ist für Feueralarm nach Dienstschluss. Jemand hat es zur Überwachung umkonfiguriert. Jemand ist… neugierig.“„Wer?“, klang Laras Stimme zittrig.„Es ist nicht wichtig, wer. Es ist wichtig, dass das Risiko real ist. Greifbar.“ Er ging ein paar S
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