Er war nach Disney gefahren.Nur nicht mit unserem Sohn.Leo sah mir sofort an, wie mir das Gesicht entglitt. Er kletterte langsam von der Fensterbank, ging zum Kuchen und blieb davor stehen.„Mama, ich glaube, ich puste die Kerzen jetzt aus.“ Er gab sich Mühe, ruhig zu klingen. „Ich wollte sowieso nie unbedingt nach Disney.“Mein fünfjähriger Sohn blies in dem stillen Zimmer die Kerzen aus.Dann drehte er sich zu mir um.„Mama, sei bitte nicht traurig. Papa hat bestimmt etwas Wichtiges zu tun. Ich bin schon groß. Ich brauche ihn an meinem Geburtstag nicht. Isst du mit mir Kuchen?“Ich zog ihn in meine Arme.Da konnte ich die Tränen nicht länger zurückhalten.„Ja“, sagte ich leise. „Mama isst mit dir Kuchen.“Auch wenn Leo behauptete, er brauche seinen Vater nicht, hob er Alexander ein besonders großes Stück auf.Doch Alexander kam nicht zurück.Nicht einmal, bevor die Glasur zerfloss.Tief in der Nacht erlosch auch das letzte Licht in Leos Augen. Schließlich schlief er auf dem Sofa ei
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