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Mafia Short Stories & Novels

Discover a collection of enchanting Mafia short stories that explore the depths of passion. Perfect for readers seeking one-hour short stories to inspire and ignite their imagination about Mafia.
Nach dem Absturz - Mafia novels & stories
Anna Smith
„Ich brauche deine Hilfe, um einen Privatjetabsturz vorzutäuschen“, sagte ich leise. „Es ist die einzige Möglichkeit, Luca Moretti jemals zu verlassen.“ Man sagte, er hätte für mich auf den Mafiathron verzichtet. Sie nannten ihn den Mann, der Macht gegen Liebe eingetauscht hatte – den Erben, der Blut und Gold aufgab, nur um eine Kellnerin aus den Slums zu heiraten. Jahrelang ließ er die Welt an uns glauben. Er baute Imperien in meinem Namen. Er schickte mir jeden Montag Rosen. Er sagte der Presse, ich sei seine Rettung. Aber Liebe ist nicht immer gleichbedeutend mit Treue. Während ich noch an „für immer“ glaubte, baute er hinter meinem Rücken ein zweites Zuhause auf – eines voller Lachen, Spielzeug und Zwillingssöhne mit seinen Augen. In der Nacht, in der ich verschwand, brannte sein Imperium. Er zerriss Städte, bestach Regierungen, und ließ Männer lebendig begraben, nur um mich zu finden. Doch als er es endlich tat – war ich schon längst fort. Und die Frau, für die er einst gestorben wäre, liebte ihn nicht mehr genug, um am Leben zu bleiben.
Die letzte Nacht der vergessenen Schwester - Mafia novels & stories
Cocojam
In der Familie Valenti wurde man mit einem Chip geboren. Er war untrennbar mit der Bio-Uhr am Handgelenk verschmolzen – ihr digitales Zifferblatt zählte jede einzelne Sekunde herunter, die einem noch zum Leben blieb. Jeder konnte sehen, wie die Zahlen auf der Uhr meiner Zwillingsschwester heruntertickten. Und auf meiner ebenso. Alle wussten, dass sie an unserem achtzehnten Geburtstag sterben würde. Deshalb wurde Vivian zur unantastbaren Prinzessin unserer brutalen Welt. Jedes mit Diamanten bestickte Kleid gehörte ihr. Die seltensten Juwelen gehörten ihr. Selbst der letzte Rest Menschlichkeit unseres Vaters gehörte ihr – dieser winzige Funke Wärme, den er nur zeigte, wenn seine Waffe längst wieder im Holster steckte. Ich hatte einmal Mitleid mit ihr. Ihre Zeit lief unaufhaltsam ab. Aber Gott … ich beneidete sie. Sie hatte alles, was mir niemals vergönnt war: die Liebe unserer Eltern. Dann kam die Nacht ihrer achtzehnten Geburtstagsfeier. Meine Eltern hatten Angst, ich könnte eine Szene machen, dass ich den Don einer verbündeten Familie verärgern würde. Also sperrten sie mich in den Keller, feucht und kalt, während ein tödliches Fieber durch meinen Körper brannte. Ich hämmerte gegen die schwere Eichentür, meine Stimme brach dabei. „Mamma, bitte! Lass mich raus! Ich verbrenne … mein Kopf … er zerreißt…“ Draußen war die Stimme meiner Mutter hart wie Stahl. „Genug, Sienna! Heute ist der achtzehnte Geburtstag deiner Schwester – ihr letzter Tag auf dieser Welt! Hör auf mit diesem Theater! Kannst du nicht einmal still leiden, um der Ehre der Familie willen?“ „Aber ich bin wirklich krank…“ Ihre Schritte entfernten sich, wurden leiser … bis sie schließlich ganz verklangen. Dann verschlang mich die Dunkelheit. Und an meinem Handgelenk blinkte die Bio-Uhr eine kritische Warnung auf. KRITISCHE WARNUNG: Vitalwerte stimmen nicht überein. Daten des gekoppelten Chips inkompatibel. Bitte Benutzer verifizieren.
Gefangene Prinzessin - Mafia novels & stories
Lilia
Vor drei Jahren setzte ich Vincent Marcelli, den Mafia-Erben, unter Drogen. Nach jener wilden Nacht tötete er mich nicht. Stattdessen vögelte er mich, bis meine Beine nachgaben, griff meine Taille und flüsterte immer wieder dasselbe Wort: „Principessa“. Gerade als ich ihm einen Antrag machen wollte, kehrte seine erste Liebe, Isabella, zurück. Um sie bei Laune zu halten, ließ Vincent mich von einem Auto anfahren, warf die Erbstücke meiner Mutter den Streunern zum Fraß vor und steckte mich ins Gefängnis... Doch als ich schließlich gebrochen war und nach Bostenau flog, um einen anderen zu heiraten, durchkämmte Vincent ganz Neu-Arcadia, um mich zu finden.
Die verratene Donna - Mafia novels & stories
Lucky
Am Tag meiner Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung erfuhr ich, was mein Mann, der Don, für mich vorgesehen hatte. Kein Nachsorgepaket fürs Wochenbett – sondern ein Schwangerschaftsabbruch. Zuerst hielt ich es für eine Verwechslung und wollte ihn schon damit aufziehen. Da sprach Vincenzo mit ausdrucksloser Stimme. „Ich habe mich nicht vertan. Ich muss dir etwas gestehen.“ „Ich habe eine andere Frau. Sie ist ein gutes Mädchen. Sie will keinen Titel und dir auch nicht deinen Platz als Donna streitig machen.“ „Aber sie ist vor Kurzem schwanger geworden. Ich habe sie schon genug leiden lassen. Ich kann nicht zulassen, dass auch ihr ungeborenes Kind leidet. Ich muss dem Kind den Namen Moretti geben.“ Ich erstarrte auf der Untersuchungsliege. Meine Stimme zitterte unkontrolliert. „Warum lässt du dann mein Kind abtreiben?“ Er wischte mir das Ultraschallgel vom Bauch und lächelte. „Ich will nur, dass du Giulianas Kind adoptierst. Dein Kind lasse ich abtreiben, weil ich fürchte, dass du die beiden sonst ungleich behandelst.“ Er reichte mir die Einwilligungserklärung, ruhig und gefasst. „Ich verspreche dir, du wirst immer die Donna sein. Niemand wird je deinen Platz einnehmen.“ Lange hielt ich seinem Blick stand. Dann wurde ich in den OP geschoben. „Schon gut.“ „Vincenzo Moretti, das wirst du bereuen. Jeden einzelnen Tag. Für den Rest deines Lebens.“ Er wusste nicht, dass ich die einzige Frau auf der Welt war, die ihm je ein Kind hätte schenken können.
Die Lüge, die er mir sagte - Mafia novels & stories
Echo
Fünf Jahre lang war ich mit dem Erben der Familie Romano verheiratet, der größten kriminellen Familie Italiens. Jede Nacht hielt er mich in seinen Armen und flüsterte: „Gib mir einfach einen Erben, und ich gebe ihm das gesamte Romano-Imperium.“ Doch ich wurde nie schwanger, und die Enttäuschung des Don über mich wuchs mit jedem vergehenden Monat. Bis ich herausfand, dass mein Mann heimlich mein Folsäurepräparat gegen Antibabypillen ausgetauscht hatte. Ich war immer noch von Wut überwältigt, als ich einen Post von seiner Ex-Freundin sah: ein Ultraschallbild. Ihre Bildunterschrift war süß und selbstgefällig: „Zehn Wochen schwanger. Vincent sagte, er kann es kaum erwarten, das Baby zu treffen.“ Als ich die Flut an Glückwünschen sah, war meine Entscheidung gefallen. Ich fand die Kontaktdaten meines Ex-Freundes – desjenigen, der die letzten fünf Jahre damit verbracht hatte, mich zurückzugewinnen. Ich schickte ihm eine einzige Nachricht. [Gib mir einen Monat. Dann komme ich zu dir.]
Ertrunken in ihrem Schweigen - Mafia novels & stories
Cocojam
Meine Schwester war autistisch. Die Ärzte nannten es „schwere sensorische Überlastung“. Die Regel war einfach: Kein plötzlicher Lärm. Niemals. Mein ganzes Leben war auf Stille eingestellt. Ich trug nie Absätze. Ich sprach nie laut. Ich durfte nicht einmal lachen. Alles, damit sie keinen Zusammenbruch erlebte. Mein Vater Victor, der Don des Castellano-Clans, legte mir die Hand auf die Schulter. Sein Gesicht trug den Ausdruck stiller Reue. „Sera, du bist mein braves Mädchen. Deine Schwester zu schützen ist unsere Pflicht. Du bist gesund und stark. Du kannst ein kleines Opfer für sie bringen, oder?“ An jenem Tag stand ich auf der Terrasse im zweiten Stock und stieß versehentlich einen Topf mit weißen Rosen um. Das Geräusch des zerschellenden Topfes trieb meine Schwester, die unten im Garten in der Sonne lag, in einen Zusammenbruch. Zum ersten Mal sah Victor mich an wie eine Feindin. „Kannst du nicht einfach still sein?“, brüllte er. „Willst du sie in den Wahnsinn treiben?“ Meine Schwester wich entsetzt zurück, taumelte gegen einen Glastisch und stieß einen gellenden Schrei aus. Victor stürmte an mir vorbei, ein rasender Wirbel aus Zorn und Panik. Auf der Treppe rannte er mich um, als ich hinunterlief, um zu helfen. Ich verlor das Gleichgewicht und prallte mit der Brust gegen die scharfe Kante eines schmiedeeisernen Treppengeländerpfostens. Ein scharfer Schmerz durchzuckte meine Brust. Ich öffnete den Mund, um zu schreien, aber kein Laut kam heraus. Meine Familie stürzte sich um meine schreiende Schwester. Niemand warf mir auch nur einen Blick zu. Meine Lungen füllten sich mit Blut. Ich ertrank auf dem Boden. Sie alle glaubten, meine Schwester – die Autistin – brauchte den Trost der Familie. Sie dachten, ich war nur gestürzt. Dass ich warten konnte. Sie lagen falsch.
Mein lieber Don, aus der Asche wiedergeboren, ich will dich nicht - Mafia novels & stories
Shirley
Mein Mafia-Ehemann Alessio schlief mit seiner Stiefschwester Sophia. Im Auto, im Arbeitszimmer, im Badezimmer, sogar auf dem Esstisch – überall hinterließen sie Spuren ihrer Affäre. „Sophia, keine Sorge. Sobald ich meine Stellung in der Familie gefestigt habe, werde ich dir alles geben.“ „Blair… sie ist nur ein Werkzeug, um meine Position zu sichern.“ In unseren acht Ehejahren hatte er die süßesten Worte der Welt in mein Ohr geflüstert. Jetzt war seine Hingabe nichts mehr wert. Ich weinte nicht und machte keine Szene. Stattdessen traf ich eine Abmachung auf dem Schwarzmarkt. In zwei Wochen würde Blair Greco für immer aus dieser Welt verschwinden.
Prinzessin vergaß sich und Donnas Ring - Mafia novels & stories
Bagel
In der Unterwelt von Corvona gibt es eine unausgesprochene Regel. Behält ein Don drei aufeinanderfolgende Monate lang eine neue Frau an seiner Seite, muss die Donna den Siegelring – das Symbol ihrer Macht – eigenhändig ablegen und ihn vor der gesamten versammelten Familie auf den Finger der neuen Frau stecken. Als mein Mann Luca, der Don der Familie Bellini, ankündigte, er wolle Mia allein auf eine dreimonatige Geschäftsreise mitnehmen, wartete die gesamte Unterwelt von Corvona darauf, dass ich zusammenbrechen würde. Sieben Jahre lang war ich an Lucas Seite gewesen. Ich folgte ihm überallhin und weigerte mich, ihn aus den Augen zu lassen. Manchmal wachte ich mitten in der Nacht auf, nur um ihn zu berühren – ich brauchte das Gefühl seiner Gegenwart, um Ruhe finden zu können. Sie alle kannten meine Anhänglichkeit und wetteten darauf, dass ich niemals loslassen würde. Als Mia mir ihre Hand entgegenstreckte, die Stimme triefend vor gespielter Süße, vergoss ich keine einzige Träne. Ruhig zog ich den mit dem Familienwappen gravierten Siegelring ab und ließ ihn über ihren Finger gleiten. Luca lehnte lässig in dem Ledersessel am Kopfende des Tisches und schwenkte das Glas Whiskey in seiner Hand, Zufriedenheit in den kalten blauen Augen. „Elara, endlich weißt du, wo du hingehörst.“ Ich senkte den Blick auf meinen nackten Finger und sagte nichts. Was Luca nicht wusste: Vor einem Monat hatte ich meine Erinnerungen wiedererlangt, die mir sieben Jahre lang verloren gewesen waren. Ich war keine Straßenwaise – ich war die seit Jahren vermisste Prinzessin der Familie Rossi, der mächtigsten aller Familien der Alten Welt. In drei Tagen würde der bewaffnete Konvoi meines Bruders in Corvona einrollen und mich nach Hause bringen.
Er wettete auf meine Liebe und verlor alles - Mafia novels & stories
Winter
Meine beste Freundin und ich verließen unsere gemeinsame Verlobungsfeier beide – mit einem Ring am Finger. Sabrina Vale sollte Luca Marino heiraten, den Jungen, den ich zehn Jahre lang geliebt hatte. Ich sollte Adrian Calloway heiraten, den Mann, von dem jeder New Yorker Gesellschaftskolumnist felsenfest überzeugt war, dass er besessen von mir war. Als ich mit dem Trinkspruch an der Reihe war, brachte Sabrina eine alte Wette zur Sprache und grinste in die Menge. „Mal sehen, ob unsere Prinzessin ihren Verlobten schon an der kurzen Leine hält.“ Die Gäste begannen zu skandieren, Adrian solle mir die Verlobungstorte ins Gesicht schmieren. Seine Hand hielt inne. Für eine blöde Sekunde dachte ich, er würde den Teller abstellen und sich wie immer an meine Seite stellen, so wie er es mir versprochen hatte. Dann fragte Luca, ob Adrian schon unter meinem Pantoffel stehe, noch bevor die Hochzeit überhaupt begonnen hatte. Adrians Kiefer spannte sich an. Er drückte mir die Torte eigenhändig ins Gesicht. Während der ganze Saal vor Lachen tobte, verriet mir Luca, dass Adrian nur auf mich zugegangen sei, weil die drei eine Wette abgeschlossen hätten. Sabrina hakte sich bei mir unter, als wären wir noch immer beste Freundinnen. „Niemand hat dich verraten, Elena. Du machst schon wieder aus einem Scherz ein Riesendrama.“ Adrian stand vor mir und war sich vollkommen sicher, dass ich ihm verzeihen würde. „Die Hochzeit findet wie geplant statt. Welchen Beweis willst du noch?“ Sie warteten darauf, dass ich weinte, Antworten verlangte und ihnen noch eine Chance gab, mir meine eigenen Gefühle zu erklären. Stattdessen wischte ich mir die Totencreme aus den Augen und schickte meiner Mutter in Mailand eine Nachricht. „Mamma, sag der Familie, dass ich bereit bin, nach Hause zurückzukehren.“
Seine geheime Unterstützerin - Mafia novels & stories
Moore
Am Tag vor unserem Hochzeitsflug nach Meridianna tauschte Harrison Tucker, mein Verlobter seit fünf Jahren, ohne ein Wort zu sagen, mein Erste-Klasse-Ticket und die Tickets meiner Eltern gegen die von Mandy und ihren Eltern. Er sagte beiläufig: „Mandy war noch nie in Meridianna und möchte mit ihren Eltern dorthin in den Urlaub fahren, aber in der Ersten Klasse unseres Fluges sind keine Plätze frei ... Ihr fahrt mit dem Schiff. Ich habe euch die Tickets schon besorgt.“ Ich sah zu der Familie meines Verlobten hinüber, und überraschenderweise widersprach niemand Harrisons Entscheidung. In diesem Moment verlor ich endgültig jede Hoffnung. Nachdem ihr Flugzeug abgehoben hatte, stornierte ich den Hochzeitsort, das Luxushotel und die exklusiven Serviceleistungen, die ich gebucht hatte. Ich war gespannt, wie Harrison – ein Sachbearbeiter für Zollanmeldungen, der nur ein paar tausend Euro im Monat verdiente – ohne meine Hilfe für die Familie seiner „lieben Freundin“ den großzügigen Gastgeber spielen wollte.
Zu spät, Capo – deine Liebe zählt nicht - Mafia novels & stories
Bagel
Nachdem unser Baby nur drei Tage nach der Geburt gestorben war, legte ich jede Angewohnheit ab, die Julian missbilligte. Ich fragte nicht mehr, wohin er ging. Selbst wenn er die ganze Nacht fortblieb, konnte ich ruhig schlafen. Sogar als bei einer Schießerei auf offener Straße eine verirrte Kugel mein Handgelenk streifte und der Arzt mich bat, meine nächsten Angehörigen zu verständigen, sagte ich nur: „Ich habe keine Familie.“ Eine Krankenschwester erkannte mich. „Sie sind doch Frau Marchetti, oder? Herr Julians Wagenkolonne steht unten. Soll ich ihm Bescheid sagen?“ Ich senkte den Blick und bat sie, sich nicht die Mühe zu machen. Eine halbe Stunde später stieß Julian trotzdem die Tür auf. Er trug einen teuren Anzug. Seine Stimme war ein tiefes Murmeln. „Du bist verletzt. Warum hast du mich nicht angerufen?“ Ich sah auf die Verbände hinab. „Es ist nur ein Kratzer. Der Capo hat Wichtigeres zu tun.“ Meine gleichgültige Stimme schien ihn nur noch mehr zu reizen. Gerade als er etwas sagen wollte, drang das gedämpfte Gerede seiner Männer aus dem Flur herein. „Habt ihr von Mia gehört? Der Capo scheint wirklich auf sie zu stehen. Sie hat sich im Casino den Knöchel verstaucht, und er hat gleich drei kugelsichere SUVs geschickt, um den ganzen Block räumen zu lassen. Er hat sie sogar selbst hinausgetragen. Ihre Schuhe haben nicht einmal den Boden berührt.“ Julians Kiefer spannte sich an. Er warf mir einen vorsichtigen Blick zu, als würde er darauf warten, dass ich wie früher in Wut geriet und Antworten verlangte. Doch ich blieb vollkommen ruhig und lehnte reglos am Krankenhausbett. Er glaubte, ich hätte endlich aufgehört, Schwierigkeiten zu machen. Was er nicht wusste: Ich bereitete mich längst darauf vor, für immer aus seinem Leben zu verschwinden.
Die Geburt, die den Boss zerstörte - Mafia novels & stories
Bagel
Im neunten Monat, kurz vor der Entbindung, war mein Körper schwer von dem Baby, das jeden Tag kommen konnte. Doch mein Ehemann Vito Falcone, Underboss der Familie, hatte mich weggesperrt. In einem sterilen, unterirdischen Krankenzimmer injizierte er mir einen Wehenhemmer. Als ich vor Schmerzen schrie, befahl er kalt, ich solle es ertragen. Seine Schwägerin Scarlett würde nämlich gleichzeitig gebären. Ein Blutschwur mit seinem verstorbenen Bruder bestimmte, dass der erstgeborene Sohn das lukrative Westküsten-Territorium der Familie erben sollte. „Dieses Erbe gehört Scarletts Kind“, sagte er. „Nach Daemons Tod ist sie allein und mittellos. Du hast meine Liebe, Alessia, ganz und gar. Ich muss nur sicherstellen, dass sie sicher entbindet. Danach bist du dran.“ Die Medikamente waren eine ständige Folter. Ich flehte ihn an, mich ins Krankenhaus zu bringen. Da packte er mich am Hals und zwang mich, seinem eisigen Blick zu begegnen. „Genug mit dem Theater! Mir ist klar, dass es dir gut geht. Du willst nur das Erbe stehlen. Um Scarlett auszustechen, greifst du zu allem.“ Mein Gesicht erbleichte. Mein Körper verkrampfte sich, als ich verzweifelt flüsterte: „Das Baby kommt ... Das Erbe ist mir egal. Ich liebe dich, ich will nur, dass unser Kind sicher zur Welt kommt!“ Er lächelte höhnisch. „Wärest du wirklich so unschuldig und würdest du mich auch nur ein wenig lieben, hättest du Scarlett nie gezwungen, den Ehevertrag zu unterschreiben, der ihrem Kind das Erbrecht nimmt. Keine Sorge, ich komme zurück, sobald sie entbunden hat. Du trägst schließlich mein Fleisch und Blut.“ Die ganze Nacht wachte er vor Scarletts Kreißsaal. Erst beim Anblick des Neugeborenen in ihren Armen erinnerte er sich an mich. Er schickte Marco, seinen zweiten Mann, um mich freizulassen. Doch als Marco endlich anrief, zitterte seine Stimme. „Boss ... die Signora und das Baby... sie sind weg.“ In diesem Moment zerbrach Vito Falcone.
Nach Verlobter „Madre“ sagte, ließ ich los - Mafia novels & stories
Erdbeerbrötchen
Vor der Zeremonie der Verlobungsrituale verkündete mein Verlobter Vincent auf dem Frachtschiffsdeck am neuen Kai, dass meine Stiefschwester Sophia, seine erste Liebe, die an einer Herzkrankheit litt, seine rechtmäßige Ehefrau sei. Er hielt Sophia im kalten Licht des Suchscheinwerfers im Arm und lächelte zärtlich: „Nach den Regeln der Mafia zählt nur eine Frau, die von den Kernmitgliedern der Familie anerkannt wird, als Madre der Familie. Alle anderen sind bloß Geliebte.“ Unter dem Segen der Familienältesten tauschten sie schwarze Diamantketten aus, schworen sich ewige Treue und schlossen den Bund der Liebe. Ich sah still zu und vereinbarte einen Termin für einen Schwangerschaftsabbruch. Vom sechzehnten bis zum achtundzwanzigsten Lebensjahr hatte ich zwölf Jahre lang nur Vincent geliebt – doch in seinem Herzen gab es immer nur Sophia. Da dies so war, entschied ich mich loszulassen. Ich reiste zu einem geheimen Außenposten in Südamerika und hinterließ Vincent nur einen Abschluss zur Aufhebung der Verlobung sowie ein Abschiedsgeschenk. Doch ausgerechnet er, der mir gegenüber stets gleichgültig gewesen war, brach völlig zusammen – er kümmerte sich nicht einmal mehr um die Familienangelegenheiten...
Sein Bauernopfer - Mafia novels & stories
KarenW
Für die Außenwelt war ich Frau Ward – die unantastbare Königin an der Seite des Mafia-Königs von New York, Elias Ward. Doch ich wusste: Mein Mann liebte mich nicht. Sein Herz hatte immer Harper Dinah gehört, der Frau seines Neffens. Und nachdem besagter Neffe auf einmal so passend starb, holte Elias sie in unsere Villa. „Ich will mich nur besser um sie kümmern“, sagte er. Sein Verständnis von „Fürsorge“ bestand darin, einen Mann von einer Party zu werfen, weil er es gewagt hatte, mit Harper zu flirten – und darin, sie selbst zu schwängern. Elias lobte mich gern in der Öffentlichkeit, als wäre ich die perfekte Ehefrau. Und das war ich auch. Ich half beim Aufbau seines Imperiums. Ich war diejenige, die lächelte und den Schein wahrte. Ich ließ sein Casino erstrahlen, während er Harper versteckte, als wäre sie etwas Heiliges. Wegen all dieses Lobes geriet ich ins Visier eines seiner Feinde. Sie entführten mich. Schickten Elias eine Nachricht, getränkt mit Blut und Drohungen: Zieh dich zurück. Verschwinde aus New York. Oder deine hübsche Frau stirbt. Natürlich entschied sich Elias nicht dafür, sich zurückzuziehen. „Warte einfach ab“, sagte er am Telefon. „Sie werden dir nichts tun, Noa. Du bist ihr Druckmittel. Halt einfach durch, bis Harper entbunden hat. Dann hole ich dich.“ Acht Monate lang wurde ich in einem dreckigen Loch festgehalten, ausgehungert, geschlagen, erniedrigt. Der Anführer der Bande vergewaltigte mich wieder und wieder. Trotzdem kam Elias nie. Schließlich entkam ich, als sie alle betrunken waren. Ich ging nach Hause, nur um meine Zwillinge im Dienstbotenzimmer schlafen zu finden, wo sie von Resten lebten – während Elias damit beschäftigt war, eine Party für sein Neugeborenes zu veranstalten. Ich stellte ihn nicht zur Rede. Ich packte einfach meine Babys und verschwand.
Wenn Lügen die Liebe küssten - Mafia novels & stories
Seven Sevens
Mein Jugendfreund hatte mir versprochen, mich zu heiraten, sobald wir alt genug wären – doch an meinem Hochzeitstag steckte er meiner Stiefschwester, Summer Hugh, meinen Ehering an. Damals war es Victor Lowell, der gefürchtete Mafia-Erbe, der mich rettete, indem er öffentlich erklärte, er liebe mich schon seit Jahren. In den fünf Jahren, die wir verheiratet waren, erfüllte er jeden meiner Wünsche, selbst die, die ich nur beiläufig erwähnt hatte. Ich glaubte wirklich, ich sei der Mittelpunkt seiner Welt. Alles änderte sich, als ich beim Putzen seines Bücherregals auf eine streng geheime Mappe stieß. Gleich auf der ersten Seite war eine Akte über Summer mit fettgedruckten, roten Worten: „Höchste Schutzpriorität“. Darauf folgte ein Einsatzbericht, den ich nur allzu gut kannte. In jener Nacht hatte es einen Anschlag auf mein Leben gegeben. Ich hatte fast mein gesamtes Blut verloren, bevor man mich rettete. Als ich im Krankenhaus erwachte, erfuhr ich, dass ich ein Kind verloren hatte – ein Kind, von dem ich nicht einmal wusste, dass ich es in mir getragen hatte. Ich weinte bitterlich in Victors Armen, doch ich erzählte ihm nichts von dem Baby. Ich wollte nicht, dass er sich noch mehr Sorgen um mich machte. Jetzt wusste ich endlich – auch Summer war in jener Nacht angegriffen worden, und Victors Befehl hatte gelautet: „Rettet zuerst Summer.“ Meine Tränen tropften auf das Papier und ließen seine Handschrift verlaufen. „Gut“, sagte ich leise, aber fest in die Stille. „Wenn meine Ehe von Anfang an eine Lüge war, werde ich aus deinem Leben verschwinden. Für immer.“
Mafia-Ehemann – Total Verrückt! - Mafia novels & stories
Lila
An meinem Geburtstag flüsterte sein Untergebener ihm leise auf Russisch zu: „Heute Abend hat Fräulein Sara eine Überraschung für Sie vorbereitet.“ Mein Ehemann Martin Meier schnitt mir liebevoll ein Stück Kuchen ab und antwortete dann lächelnd auf Russisch: „Sie hat im Bett so einige Tricks drauf. Ich schaue gleich bei ihr vorbei.“ „Auf keinen Fall darf Lea davon erfahren. Ich will nicht, dass sie mich verlässt.“ Alle Anwesenden lächelten wissend und versprachen einmütig, Stillschweigen zu bewahren. Sie wussten alle nicht, dass ich seit meiner Kindheit mehrere Sprachen fließend beherrschte. Ich hatte auch längst das Handy entdeckt, das er im Geheimfach versteckt hielt – und darauf die schamlosen Videos, die er mit Sara Lange aufgenommen hatte. Ich hielt damit hinter dem Berg. Stattdessen nahm ich Kontakt zu ehemaligen Vertrauten der Familie Schneider auf, um mir eine völlig neue Identität zu verschaffen. In drei Tagen würde Lea Schneider für immer verschwunden sein. Damit hätte er mich endgültig verloren.
Vier letzte Geschenke für Don Falcone - Mafia novels & stories
Peachy
Ich war die oberste Consigliere der Familie Falcone. Ihr Kopf. Und heute ging ich weg—gab alle Bücher meiner legalen Geschäfte ab und kappte die letzte Verbindung. Meine Schülerin konnte es nicht verstehen. „Du bist die Zukunft dieser Familie, Aurelia. Du kannst nicht einfach gehen.“ Ich schüttelte den Kopf und lächelte bitter. Sie wussten es nicht. Ich war seit drei Jahren heimlich mit dem Don, Vittorio Falcone, verheiratet. Ich glaubte, dass mein Aussehen, mein Verstand und alles, was ich ihm gab, genug seien, um seine Liebe ganz zu gewinnen. Ein Anschlag am Hafen vor drei Monaten zeigte mir die Wahrheit. Ich bekam dreizehn Kugeln ab. Notfall. Ich brauchte den Familienarzt—was Vittorios direkten Befehl erforderte. Ich rief ihn über ein Dutzend Mal an. Als er endlich abhob, hörte ich nur eine sanfte, keuchende Stimme. „Vittorio, wir haben meinen Geburtstagskuchen noch nicht angeschnitten. Willst du meine Hand halten und ihn mit mir schneiden?“ Diese Stimme. Meine beste Freundin. Die Frau, in die Vittorio einst verliebt war. Carina Romano. Im Safehouse, geschwächt vom Blutverlust, zog ich die Kugel selbst heraus und ließ einen meiner Männer mich zur Familienklinik bringen. Kurz bevor sie mich in den Operationssaal schoben, stürmte Vittorio herein—mit Carina. Verdrehter Knöchel. Brauchte sofort einen Arzt. Mein Chirurg wurde weggezogen. Die Antibiotika kamen zu spät. Die Wunde entzündete sich. Eine Woche kämpfte ich um mein Leben. Als ich aufwachte, starrte ich auf mein Telefon. Keine einzige Nachricht. Endlich kamen die Tränen. Ich verstand. Ich war nur die Frau, die er heiraten musste, nachdem er betäubt und mit mir geschlafen hatte. Ein Skandal war abgewendet. Alles, was ihm wichtig war, war mein Wert und sein Ruf. Und ich? Die geheime Prinzessin der Familie Rossi, die alles aufgegeben hatte, um sein Imperium zu errichten. Alles umsonst. Also bereitete ich vier Abschiedsgeschenke vor. Eine Feier unserer gegenseitigen Zerstörung. Dann würde er mich nie wiedersehen.
Sie nannten es Fairness - Mafia novels & stories
Aria Salvatore
Als ich, die lang verschollene Tochter, zur Familie Costello zurückkehrte, trug ich die abgelegten Sachen meiner Adoptivschwester, und der Familienchauffeur war nur ihretwegen da. Trotzdem fühlten sie sich der Tochter gegenüber schuldig, die sie in meiner Abwesenheit großgezogen hatten. Als die Regierung das Fairness-System einführte, registrierten sie die gesamte Familie, bevor ich auch nur mit der Wimper zucken konnte. Mein Vater atmete erleichtert aus. „Mit diesem System, das absolute Gleichheit durchsetzt, wird Brittany nie wieder leiden müssen.“ Meine Mutter nahm meine Hand, und ihre Stimme ließ keinen Raum für Widerspruch. „Du bist nach Hause gekommen und hast ihr alles gestohlen, was ihr gehörte. Das ist nicht fair gegenüber Brittany.“ Mein Bruder machte sich nicht die Mühe, seine Verachtung zu verbergen. „Ich erkenne nur eine Schwester an. Du hast bereits mehr bekommen, als du verdienst. Treib’s nicht zu weit.“ Ich aß die Reste, während sie Privatköche hatte. Ich schwitzte in einer fensterlosen Abstellkammer, während sie in ihrer luxuriösen Suite schlief. Ein freudloses Lachen wollte mir beinahe entweichen. Als das System online ging, waren sie es, die zusammenbrachen.
Die Hochzeit, die er nie für abgesagt hielt - Mafia novels & stories
Katerina
Als ich Adrian und seine persönliche Assistentin Mia zum ersten Mal dabei erwischte, wie sie sich nach Mitternacht Gute-Nacht-Nachrichten schreiben, hatten wir unseren bisher einen größten Streit. Danach, als ich ihn bat, Abstand zu ihr zu halten, rückte er absichtlich noch näher an sie heran - fest entschlossen, mir meine Empfindlichkeit abzugewöhnen. Er nahm Mia mit, um Möbel für unser künftiges Zuhause auszusuchen, ließ sie neben sich im Auto sitzen, und als ich mit Fieber daniederlag, ließ er mich allein, während er mit ihr zum Anwesen seiner Familie fuhr. Jedes Mal, wenn ich sagte, was mich verletzte, trieb Adrian es noch ein Stück weiter. Schließlich hörte ich auf, ihn zu bitten. Adrian glaubte, er hätte endlich gewonnen. Auf der Einweihungsfeier für unser neues Penthouse in Tribeca legte ich den Finger auf den Fingerscanner. [Fingerabdruck nicht erkannt.] Seine Freunde lachten. „Versuch es gar nicht erst, Claire. Mias Fingerabdruck wurde vor Tagen eingespeichert.“ Dann grinste einer von ihnen. „Adrian hatte gewettet, dass du keinen Auftritt hinlegst. Er meinte, wenn du das hinkriegst, bist du endlich bereit, Frau Moretti zu werden.“ Alle warteten darauf, dass ich explodierte. Ich starrte auf das rote Lämpchen und begriff, dass Adrian genau das bekommen hatte, was er wollte. Es war mir egal geworden. „Dann speichert meinen einfach nicht ein.“ Ich drehte mich zum Aufzug um. „Sag auch die Hochzeit ab.“ Ich ging sowieso. Eine Hochzeit hatte jetzt keinen Sinn mehr.
Getrennte Wege erkämpft - Mafia novels & stories
Velvet
Ich starrte auf den Vercetti-Ehevertrag, den mein Vater über den Tisch schob. Ohne zu zögern schrieb ich den Namen meiner Halbschwester darauf – Demi – und schob ihn zurück. Mein Vater erstarrte. Dann leuchteten seine Augen vor absurder Begeisterung auf, als hätte er gerade im Lotto gewonnen. „Wie kannst du deiner Schwester eine so perfekte Chance überlassen?“ In meinem letzten Leben war meine Ehe ein Witz für alle um mich herum. Ich war die rothaarige, ungezähmte kleine Hexe, die es wagte, in Cassian Vercettis Umlaufbahn einzudringen – dem Erben und Anführer der alteingesessenen Vercetti-Verbrecherfamilie. Ich war nie perfekt und auch nie gehorsam. Er liebte wallende Göttinnenkleider. Ich trug Miniröcke und tanzte auf Tischen. Er verlangte Missionarsstellung, traditionelle, geordnete Intimität. Ich wollte oben sein, ihn reiten, mich völlig darin verlieren. Bei einer Gala lachten die Gesellschaftsdamen über meine Haare, mein Kleid, meine „Wildheit“. Ich dachte, er würde mich wenigstens zum Schein verteidigen. Das tat er nicht. „Verzeiht ihr. Sie ist nicht… richtig erzogen.“ Erzogen. Wie ein Hund. Mein gesamtes letztes Leben verbrachte ich damit, unter seinen Regeln zu ersticken. Ich verbog mich bis aufs Blut, um in die Form zu passen, die er wollte – bis zu der Nacht, als unser Haus Feuer fing. Als ich meine Augen wieder öffnete, war ich zurück an dem Moment, als ich von der arrangierten Ehe erfuhr. Ich blickte auf den Vertrag vor mir. Dieses Mal? Ich glaube, die Jungs aus dem Nachtclub passen besser zu mir. Doch in dem Moment, als Cassian erkannte, dass ich nicht die Braut war, zerschmetterte er jede Regel, nach der er je gelebt hatte.
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