Fünf Jahre späterAsher ging – aber nicht, ohne vorher sicherzugehen, dass ich wirklich alles auf dem Teller aß, jeden Bissen. Ich war längst satt. Aber er ließ mich nicht aufhören. Ich musste alles aufessen. Als die Tür endlich hinter ihm ins Schloss fiel, weinte ich bereits. Dann überkam mich das Schluchzen – heftige, krampfartige Schauer, die meinen ganzen Körper schüttelten, bis ich völlig zerbrach.Ich übergab mich.Danach saß ich nur noch da, über die Toilettenschüssel gebeugt, die Arme schlaff, die Wangen heiß – und dachte nur: Wie konnte es nur so weit kommen?Warum ich?Es war immer noch so schwer zu glauben, dass der Mann, den ich mein ganzes Leben lang liebte, der Mann, dem ich vertraute, der Mann, für den ich alles zu opfern glaubte, mich jetzt so sehr hasste. Man sah es deutlich in seinen Augen, wie sehr er mich hasste. All die Male, wenn ich Leon in den Armen hielt und daran dachte, wie wir drei uns begegneten. Wie er seinen Sohn sah. Wie er mich sah. Wie wir einande
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