Das Kaminfeuer war zu einer glimmenden, tiefroten Glut herabgesunken, die lange, goldene Schatten über die schweren Deckenbalken des Gemachs warf. Im Raum war nur noch das tiefe, gleichmäßige Atmen zweier Körper zu hören, die sich so eng ineinander verschlungen hatten, dass die Grenze zwischen ihnen vollkommen verschwommen war.Luna lag mit dem Kopf auf Aidens nackter, breiter Brust. Das sanfte Heben und Senken seines Brustkorbs unter ihrer Wange war der beruhigendste Rhythmus, den sie je gespürt hatte. Ihre Finger strichen gedankenverloren über die harten Konturen seiner Muskeln, während vereinzelte, winzige Silberfunken ihres Heiler-Quecksilbers wie Glühwürmchen über seine Haut tanzten und jede verbliebene Spur von Erschöpfung sanft wegküsten.Aiden hatte einen Arm fest um ihre Taille geschlungen, während seine andere Hand zärtlich durch ihr langes, dunkles Haar strich. Seine Bernsteinaugen waren wach, blickten in die Dunkelheit des Raumes, erfüllt von einer tiefen, fast ehrfürchtig
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