Kapitel 102Im Strategieraum herrschte Stille. Auf jedem Bildschirm stand Richard Bennett selbstbewusst hinter dem Podium. Das Foto von Damian und Evelyn blieb hinter ihm projiziert. Keiner von ihnen schaute weg. Richard lächelte über das Meer von Reportern. „Seit Monaten“, begann er, „stellt sich Mr. Damian Hayes als ein Mann dar, der Gerechtigkeit sucht.“Er hielt bewusst inne. „Aber Gerechtigkeit war nie sein Ziel.“Der Raum im Atlas blieb still. Victor murmelte leise: „Los geht's.“Richard fuhr fort: „Er hat eine verletzliche junge Frau zu seinem eigenen Vorteil manipuliert.“„Er hat sie ermutigt, ihre Familie abzulehnen, die Vernunft aufzugeben und das Gesicht einer Kampagne zu werden, die auf Lügen basiert.“Kameras blitzten. Fragen brachen aus. Richard hob einfach die Hand, um zum Schweigen zu bitten. „Ich habe geschwiegen, weil ich glaubte, Evelyn hätte Privatsphäre verdient.“Sein Gesichtsausdruck wurde zu geübter Besorgnis. „Aber nach den heutigen Ereignissen kann ich nicht
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