Freya half Katharina dabei, die Servierplatten in das große Esszimmer zu tragen. Gemeinsam deckten sie den langen Mahagonitisch sorgfältig ein, stellten Kristallgläser auf und legten das silberne Besteck mit geübten Handgriffen zurecht.Da hallten feste, schwere Schritte durch den Flur.Liam betrat den Speisesaal.Selbst ohne Sakko, die Hemdsärmel bis zu den Unterarmen hochgekrempelt, wirkte er einschüchternd und unnahbar.Ohne auch nur einen Blick auf den gedeckten Tisch zu werfen, ging er direkt auf Katharina zu.Er legte ihr sanft eine Hand auf die Schulter, beugte sich hinunter und küsste sie liebevoll auf die Stirn.„Wie geht es dir, Katharina?“, fragte er leise.Seine Stimme war von einer aufrichtigen Wärme erfüllt – einer Wärme, die bei demselben Mann, der Freya vor zwei Wochen praktisch in ein Auto gezwungen hatte, völlig fehl am Platz wirkte.„Guten Abend, Meister Liam“, erwiderte Katharina und tätschelte vertraut seinen Arm – mit der selbstverständlichen Vertrautheit eines M
Última actualización : 2026-08-08 Leer más