Das Morgenlicht hatte den Vorstadthimmel inzwischen vollständig erhellt und warf lange, blasse Schatten auf die ruhige Wohnstraße vor Lenas Apartmenthaus. Im kleinen Wohnzimmer herrschte noch immer eine angespannte Atmosphäre, erfüllt von einer unausgesprochenen Kapitulation.Nachdem sie zugestimmt hatte, auf die Geschäftsreise mitzukommen, stand Freya mitten im Raum. Ihr Gesichtsausdruck war verschlossen und unbeweglich, während Liam am offenen Eingang wartete wie ein imposanter Schatten.Lena trat zu Freya und schlang die Arme um sie. Sie hielt ihre Freundin lange und fest an sich, vergrub das Gesicht an Freyas Schulter und löste sich erst nach einigen Sekunden weit genug von ihr, um ihr in die Augen zu sehen.„Wenn irgendetwas passiert“, murmelte Lena. Ihre Stimme war ruhig und von absoluter Aufrichtigkeit erfüllt, obwohl der hochgewachsene Milliardär nur wenige Schritte entfernt stand. „Wenn du dich auch nur eine Sekunde unwohl fühlst, ruf mich an. Ich bin nur einen Anruf entfernt
Última actualización : 2026-08-31 Leer más