Die Frau versuchte, erhobenen Hauptes die Straße entlangzugehen, obwohl ihr absolut nichts mehr geblieben war, was sie ihr Eigen nennen konnte. Die Kleider, die Juwelen, das Erbe und sogar das Baby waren fort. Und obgleich der Verlust eines Kindes für die meisten Frauen wohl unerträglich schmerzhaft gewesen wäre, war Sara Reese nur dankbar dafür. Sie hatte nie Mutter werden wollen, nicht einmal, als sie noch mit Cesare Santorini zusammen gewesen war, und alles, was sie getan und wie sie sich verhalten hatte, war auf Geheiß ihres eigenen Vaters geschehen.„Hey, Süße, willst du mich nicht nachher mal besuchen kommen? Ich habe hinten ein richtig warmes Bettchen für dich ...“, rief ein finster dreinblickender Mann von der anderen Straßenseite mit reinster Häme in der Stimme.Sara Reese klammerte sich an den Arm ihres Vaters, bei dem sie sich eingehakt hatte, und starrte ihn an, doch die Blicke all dieser Menschen, die stehen blieben, um sie zu verurteilen, waren unerbittlich.„Hey, Süße,
Última atualização : 2026-08-09 Ler mais