Cesare Santorini hielt die Hand der rachsüchtigen jungen Frau fest, die mühsam versuchte, mit den schnellen, sichtlich nervösen Schritten des vornehmen und stets überaus formellen Mannes Schritt zu halten. Was stimmte nicht mit ihr? Sie war nicht Madison. Das konnte sie einfach nicht sein. Die Frau, die er nun nach und nach kennenlernte, war rachsüchtig, spöttisch und trieb ihn allmählich in den Wahnsinn. Doch es war keine gute Art von Wahnsinn. Sein Herz war erfüllt von Zweifeln, Paranoia und einer tiefen inneren Unruhe. Das waren nicht diese leichten Gefühle, die ihm die Frau, die er so sehr geliebt hatte, geschenkt hatte – selbst dann nicht, wenn sie ihn nur aus der Ferne mit ihrem süßen, schlichten Blick ansah, während sie unter all dem litt, was er ihr angetan hatte. Und nein, der Mann vermisste keineswegs, was er getan hatte. Im Gegenteil: Wenn der Preis, den er zahlen müsste, darin bestünde, dass sie nicht all das weinen musste, von dem er wusste, dass sie es erlitten hatte, wü
Last Updated : 2026-09-04 Read more