Nikolai wurde von einem plötzlichen, stechenden Schmerz in der Brust aus dem Schlaf gerissen. Als er die Augen öffnete, sah er Teddy, der sich eng an ihn gekuschelt hat, und Rosalind, die friedlich neben ihm schlief. Eigentlich hätte er glücklich sein sollen. Doch stattdessen überkam ihn eine überwältigende Unruhe, vermischt mit einem Anflug von Enttäuschung.Wenn Vivienne und ihr Kind an seiner Seite wären, wäre das nicht wahres Glück? Aber es war nicht so. Außerdem hatte Vivienne ein so furchtbares Temperament. Sie war kaum in der Lage, sich jetzt um Teddy zu kümmern.Von diesen Gedanken getrieben, stand er auf und verließ das Zimmer, als würde ihn eine unsichtbare Kraft dazu zwingen. Im Wohnzimmer herrschte völlige Stille. Nur das leise Klappern der Nanny, die in der Küche das Frühstück zubereitete, war zu hören.Nikolai erinnerte sich daran, dass Vivienne immer früh aufstand. Da das Erdgeschoss leer war, wollte er im Gästezimmer nach ihr sehen. Doch als er vor der geschlossenen Tür
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