Zum ersten Mal seit jener Nacht, in der sie ins Meer gesprungen war, fühlte sich Gianna nicht mehr ganz allein.Als der Morgen anbrach, wachte sie noch vor Sonnenaufgang auf. Für ein paar friedliche Augenblicke lag sie still unter den warmen Decken. Die Albträume waren ausgeblieben. Es hatte keinen dunklen Flur gegeben. Kein kaltes Lachen. Kein eisiges Meer. Nur Stille.Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen. Sie griff unter ihr Kopfkissen. Ihre Finger schlossen sich um den kleinen Dolch, den Massimo ihr gegeben hatte. Sie hielt ihn vorsichtig fest, fast so, als wäre er etwas Kostbares. Nicht, weil er eine Waffe war. Sondern weil er ein Beweis war. Ein Beweis dafür, dass jemand glaubte, ihr Leben sei es wert, beschützt zu werden.Sorgfältig steckte sie den Dolch in die kleine Scheide, die Rosa ihr am Morgen gebracht hatte, und befestigte ihn unter ihrem Umhang.Ein leises Klopfen ertönte an der Tür. „Herein.“Rosa trat mit einem Frühstückstablett ein. „Du siehst heute glückliche
Huling Na-update : 2026-08-02 Magbasa pa