Er beobachtete sie. Unfähig, zu gehen. Und unfähig zu verstehen, warum allein der Anblick, dass es ihr gut ging, den Sturm in seinem Herzen auf seltsame Weise zum Schweigen brachte.Die Tür schloss sich geräuschlos. Gianna bemerkte nie, dass er da gewesen war.Morgensonnenstrahlen drangen durch die hohen Fenster und wärmten den Boden neben ihrem Bett. Langsam öffnete sie die Augen und erwartete die kalten Steinmauern von Shadowmoon. Stattdessen sah sie weiche Vorhänge, die sich im Wind bewegten.Die Stille verwirrte sie. Es gab keine wütenden Stimmen. Keine Schritte, die auf sie zustürmten. Niemand, der ihren Namen rief.Sie blieb einige Minuten lang regungslos liegen, bevor sie sich vorsichtig aufsetzte. Das Zimmer war genau so, wie sie es in Erinnerung hatte. Das große Bett. Der Kamin. Der hölzerne Kleiderschrank. Die frischen Blumen, die Rosa neben das Fenster gestellt hatte. Es fühlte sich immer noch nicht real an.Ein leises Klopfen ertönte an der Tür.„Darf ich hereinkommen?“, f
Last Updated : 2026-07-28 Read more