MIA'S POVDer Schmerz war unerträglich, wie Feuer, das durch meine Adern leckte, aber irgendwie … ließ er nach. Ich konnte meinen Namen hören – panische, verzweifelte Stimmen, die nach mir riefen –, aber sie fühlten sich so weit weg an, wie Echos in der Leere.Ich war nicht mehr im Kerker.Ich war überhaupt nirgendwo.Ein sanftes Leuchten umgab mich, warm und wohlig, wie das Mondlicht in einer ruhigen Nacht. Und dann, aus diesem Schein, erschien sie.Mein Wolf.Nein, nicht nur mein Wolf.Sie war wunderschön, himmlisch. Ihre Haut war weiß wie Schnee, ihr langes, wallendes Haar in der Farbe des Vollmonds, ihre Augen wie der endlose Nachthimmel. Eine so göttliche, so kraftvolle Präsenz – das wusste ich sofort.Die Mondgöttin.Ich versuchte zu sprechen, aber meine Stimme brachte ich nicht heraus. Aber ich hatte keine Angst. Ihr Blick war voller Freundlichkeit, ihr Gesichtsausdruck heiter.„Du hast gelitten, mein Kind“, sagte sie schließlich, ihre Stimme wie eine vom Wind getragene Melodie
Última atualização : 2026-08-13 Ler mais