Kapitel VierNinas PerspektiveIch wusste nicht, wie lange ich auf dem Boden saß, den Rücken gegen die Tür gepresst, und ins Leere starrte.Minuten. Stunden. Zeit fühlte sich in diesem Zimmer nicht real an.Mein Magen war das Erste, was mich daran erinnerte, dass ich noch am Leben war.Er knurrte. Laut.„Halt den Mund“, murmelte ich und presste eine Hand darauf.Er knurrte wieder, noch lauter, als wäre er beleidigt.Ich drückte mich mit einem Stöhnen hoch. Das Zimmer war dämmrig, das einzige Licht kam von einer kleinen Lampe auf dem Nachttisch. Das Bett sah weich und warm aus, als gehörte es in eine Hotelwerbung. Der Ozean draußen flüsterte gegen die Küste.Es fühlte sich alles falsch an.Ich fing an, auf und ab zu gehen.Hin und her über den Teppich. Vom Bett zum Fenster. Vom Fenster zur Tür. Meine Gedanken sprangen unaufhörlich: der Friedhof, die Schüsse, der Sarg meiner Mutter, das harte Gesicht meines Vaters, diese drei Männer und ihre Tätowierungen, dieser dumme Klaps auf meinen
Última actualización : 2026-08-18 Leer más