MasukWarnung: Diese Geschichte enthält BDSM-Szenen, leidenschaftliche Szenen, reife Sprache und eine verbotene Liebesbeziehung. Empfohlen für Leser, die emotional intensive und sinnlich aufgeladene Liebesgeschichten mit Tiefgang mögen. ……. Mein Vater ist ein mächtiger Politiker. Seine Feinde haben meine Mutter getötet. Jetzt wollen sie mich. Um mich am Leben zu halten, engagiert er die teuerste Sicherheitsfirma der Stadt. Drei Männer tauchen vor meiner Tür auf und bringen mich in ein geheimes Strandhaus. Dante, Nikolai und Enzo Meine Bodyguards. Meine Entführer. Ich bin Medizinstudentin. Ich sollte für meine Prüfungen lernen, nicht Schusswunden nähen und mir blutige Geschichten anhören, bei denen ich unwillkürlich die Oberschenkel zusammenpresse. Ich sollte sie hassen. Ich sollte darum flehen, nach Hause gehen zu dürfen, anstatt mich nach den Männern zu sehnen, die mich zerstören könnten. Stattdessen lasse ich zu, dass sie mich gegen die Wand drücken. Ihre großen Körper engen mich ein, während die Wärme ihrer Haut auf mich übergeht und raue Hände mit den Knöpfen meiner Bluse spielen. Einer von ihnen beugt sich zu mir und knurrt in mein Ohr: „Wir wollten das schon tun, seit wir dich zum ersten Mal gesehen haben, Kätzchen.“
Lihat lebih banyakKapitel Eins
Ninas Perspektive Es regnete an dem Tag, an dem wir meine Mutter beerdigten. Kein sanfter, leiser Regen. Der Himmel öffnete sich, als wäre er wütend, und ließ kaltes Wasser auf schwarze Regenschirme, nasse Gesichter und die frische, braune Erde herabfallen, die auf ihren Sarg wartete. Kameras blitzten in der Ferne auf. Lange schwarze Autos reihten sich entlang der Straße aneinander. Überall standen Sicherheitskräfte mit dunklen Sonnenbrillen und harten Gesichtern. Mein Vater stand wie eine Statue vor dem Grab, die Kiefer angespannt, die Finger fest um seinen Regenschirm geballt. Sein schwarzer Maßanzug war an den Rändern durchnässt, aber er bewegte sich nicht. Der Gouverneur stand neben ihm, andere mächtige Männer dicht bei ihnen, die leise Gebete murmelten, die falsch und fern klangen. Ich stand ein Stück hinter ihnen unter einem Regenschirm, den einer der Assistenten für mich hielt. Mein schwarzes Kleid klebte an meiner Haut. Meine Absätze versanken im Schlamm. Die Menschen weinten. Cousins und Cousinen. Tanten. Gemeindemitglieder. Ihre Klagen stiegen mit dem Geräusch des Regens auf und erfüllten die Luft, bis mir die Brust eng wurde. Aber ich konnte nicht weinen. Meine Augen brannten, aber die Tränen blieben irgendwo hinter meinen Rippen stecken. „Das würde ihr nicht gefallen“, flüsterte ich leise vor mich hin. „Sie hat den Regen immer gehasst.“ „Nina.“ Eine Hand berührte meinen Ellenbogen. Warm. Vertraut. Ich drehte mich um und sah Josh, meinen Freund aus der Highschool. Ex-Freund, korrigierte ich mich im Kopf, aber wir hatten das Wort „Trennung“ nie wirklich ausgesprochen. Wir haben einfach … aufgehört. Er trug einen schwarzen Anzug, der seinen breiten Schultern nur zu gut passte. Seine Haare waren nass und verstrubbelt, Regentropfen liefen seinen Kiefer hinab. In seinen Augen lag Mitleid und noch etwas anderes. Etwas Scharfes. „Komm“, sagte er sanft. „Du zitterst.“ „Mir geht’s gut“, murmelte ich, obwohl meine Finger taub waren. „Ich will bleiben.“ „Du spürst nicht einmal mehr deine Füße“, sagte er. „Sieh dich an, du frierst.“ Er nahm dem Assistenten ohne zu fragen den Regenschirm ab und ließ seine Hand zu meinem Handgelenk gleiten. Seine Finger schlossen sich darum. Fest. Nicht schmerzhaft, aber auch nicht sanft. „Nur fünf Minuten“, sagte er. „Du brauchst Luft.“ Es gab keine Luft. Nur Regen und Schlamm und Parfüm und den schweren Geruch von nasser Kleidung und Trauer. Ich blickte zurück zum Grab. Der Priester sprach immer noch. Der Name meiner Mutter schwebte durch den Regen und traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich schluckte und ließ mich von Josh wegführen. Er bewegte sich schnell und schlängelte sich durch die Menge. Journalisten versuchten näher zu kommen, aber die Sicherheitskräfte drängten sie zurück. Ich hörte den Namen meines Vaters, dann meinen, dann das Wort „Attentat“, das wie ein Fluch zwischen den Mikrofonen gezischt wurde. Wir gingen an der Autokolonne vorbei und betraten das Nebengebäude des Friedhofs, ein kleines weißes Gebäude mit abblätternder Farbe und einer Metalltür. Es war mir noch nie aufgefallen. Josh öffnete die Tür und zog mich hinein. Der Raum roch nach Staub und alten Blumen. Hoch an der Wand gab es ein einzelnes, schmales Fenster, und der Regen schlug dagegen wie Finger. Er schloss die Tür hinter uns und sperrte den Lärm aus. Die plötzliche Stille ließ meine Ohren dröhnen. Ich schlang die Arme um mich selbst. Mein Kleid war durchnässt. Meine Haare klebten an meinem Nacken. Für einen Sekunde traf mich die Realität: Meine Mutter war da draußen in dieser Kiste. Sie saß nicht in der Küche, summte oder schrieb mir eine Nachricht, um zu fragen, ob ich schon gegessen hatte. „Sie ist wirklich weg“, hauchte ich. Josh drehte sich langsam zu mir um. Seine Augen wurden weicher. „Nina“, sagte er, und dieses Mal klang mein Name so wie damals in der Highschool, wenn er ihn hinter dem Klassenzimmer an mein Ohr flüsterte. Er trat näher und nahm mein Gesicht in beide Hände. Seine Handflächen waren warm, rau vom Fitnessstudio. „Es tut mir so leid“, sagte er. „Ich weiß, wie sehr du sie geliebt hast.“ Die Worte brachen etwas in mir auf. Meine Sicht verschwamm. „Ich hätte bei ihr sein sollen“, brachte ich hervor. „Ich war im Wohnheim und habe Anatomie gelernt, und sie war …“ Meine Stimme brach. „Sie ist ganz allein in diesem Auto gestorben.“ „Du konntest es nicht wissen“, sagte er schnell. „Es war nicht deine Schuld. Dein Vater … dein Vater hätte …“ „Sprich nicht über ihn!“, fuhr ich ihn an. Er hielt inne, seufzte dann und zog mich an seine Brust. Meine Stirn stieß gegen sein Hemd. Ich roch sein Rasierwasser, denselben holzigen Duft, den er immer trug, vermischt mit Regen und Schweiß. „Es ist schon gut“, murmelte er in mein Haar. „Wein ruhig, Schatz. Wein einfach.“ Ich stand einen Moment lang starr da. Dann löste sich die erste Träne. Nur eine einzige, aber sie brannte wie Säure auf meiner Haut. Meine Finger verkrampften sich im Stoff seines Hemdes. Ein Schluchzen stieg aus meiner Brust auf, klein und hässlich. Er streichelte meinen Rücken und murmelte: „Es ist gut, ich bin da. Ich halte dich.“ Für ein paar Sekunden fühlte es sich gut an, sich an jemanden zu lehnen, nicht kerzengerade dazustehen wie mein Vater, perfekt starr für die Kameras. Ich drückte mein Gesicht fester an ihn und ließ zu, dass der Schmerz mich schüttelte. Dann spürte ich es. Seine Hände wanderten weiter nach unten. Von meinem Rücken zu meiner Taille. Von meiner Taille zur Wölbung meiner Hüften. Mein Körper fror ein. „Josh“, flüsterte ich und zog mich ein Stück zurück. „Es ist schon gut“, sagte er, seine Stimme war nun belegter. „Ich bin nur … ich bin hier.“ Er hob mein Kinn mit den Fingern an. Seine Augen waren dunkel, musterten mein Gesicht und wanderten dann hinab zu meinem Mund. Mein Herz stolperte. Er beugte sich vor und küsste mich. Der Kuss kam plötzlich. Seine Lippen prallten auf meine, hart und nass vom Regen. Darin lag nichts Sanftes. Kein Raum. Keine Luft. Mein Gehirn setzte für einen Moment aus. Dann schlugen alle Alarmglocken in meinem Körper auf einmal an. Ich drückte gegen seine Brust. „Hör auf“, murmelte ich gegen seinen Mund. „Josh, hör auf.“ Er tat es nicht. Sein Arm zog sich enger um meine Taille und drückte mich fest an sich. Die Wand grub sich in meinen Rücken. Sein Mund bewegte sich drängend über meinem, als versuche er, die Trauer aus mir herauszusaugen. „Ich habe gesagt, hör auf!“, herrschte ich ihn an und drehte den Kopf weg. Er brach den Kuss mit einem genervten Geräusch ab. Sein Atem ging schwer. Seine Pupillen waren weit aufgerissen. „Was ist?“, verlangte er zu wissen. „Ich will das nicht“, sagte ich. Meine Lippen fühlten sich geschwollen an. „Nicht jetzt. Nicht hier. Meine Mutter wird da draußen beerdigt.“ Er starrte mich an, als hätte ich ihm bereits eine Ohrfeige verpasst. „Wir sind seit drei Jahren zusammen“, sagte er langsam. „Drei Jahre, Nina.“ „Und?“, konterte ich und schlang die Arme um mich. „Und du sagst immer wieder, dass du warten willst“, sagte er, und seine Stimme wurde lauter. „Immer nur warten. Immer nur ‚nicht jetzt‘. Wann wird es denn endlich ‚jetzt‘ sein?“ Meine Brust krampfte sich zusammen. „Warum sprechen wir heute überhaupt darüber?“ „Weil ich ein Mann bin“, sagte er und zeigte mit dem Daumen auf seine Brust. Dann glitt seine Hand weiter nach unten, zur Vorderseite seiner Hose, in einer ordinären Geste, bei der sich mir der Magen umdrehte. „Ich bin ein Mann mit Bedürfnissen, Nina. Ich kann nicht einfach ständig nur herumstehen, für Fotos lächeln und so tun, als würde ich nichts fühlen.“ Wut flammte durch meine Trauer auf, heiß und scharf. „Ich beerdige gerade meine Mutter“, sagte ich. Jedes Wort kam abgehackt heraus. „Ich kann nicht atmen. Ich kann nicht denken. Und du redest über deine Bedürfnisse?“ Er lachte einmal kurz auf. Kalt. „Na klar. Es geht ja immer nur um dich, oder?“ „Was ist eigentlich falsch mit dir?“, flüsterte ich. Er trat wieder einen Schritt näher, die Augen verengt. „Weißt du, manchmal glaube ich, dass es dir gefällt, mich zu quälen. Immer knutschen, necken und sich dann zurückziehen. ‚Ich will warten.‘ ‚Ich bin noch nicht bereit.‘“ „Weil ich noch nicht bereit bin!“, wiederholte ich. „Und du hast gesagt, dass du das respektierst …“ „Ich habe es versucht!“, fiel er mir ins Wort. „Drei Jahre, Nina. Drei Jahre lang Dates in Hotels, nächtliche Anrufe und dass ich alleine nach Hause gehe. Denkst du etwa, ich bin ein Roboter?“ Er griff wieder nach mir, seine Finger packten mein Handgelenk. „Lass mich los“, sagte ich und versuchte, mich loszureißen. „Komm schon“, sagte er und beugte sich vor. „Lass mich dafür sorgen, dass du dich wenigstens besser fühlst. Du bist angespannt, ich kann dir beim Entspannen helfen.“ „Josh, nein!“, herrschte ich ihn an. Aber er senkte bereits den Kopf und zielte wieder auf meinen Mund. Ich wandte mein Gesicht ab. Seine Lippen landeten stattdessen auf meiner Wange und glitten in Richtung meines Ohrs. Seine freie Hand wanderte an meiner Seite hoch, seine Finger rafften den feuchten Stoff meines Kleides. Mir lief es kalt über den Rücken. „Hör auf damit!“ Ich riss an meinem Arm, aber sein Griff wurde nur noch fester und hinterließ Abdrücke. „Du verstehst das nicht“, sagte er rau, sein heißer Atem an meinem Ohr. „Ich warte und warte, und du denkst, ich wäre nicht menschlich. Bin ich aber. Ich bin aus Fleisch und Blut. Ich habe es satt, etwas vorzuspielen.“ „Du hast es versprochen“, sagte ich, während die Wut meine Worte zittern ließ. „Du hast versprochen, dass du mit mir wartest.“ Er schnaubte. „Ja, und sieh mal, wohin mich das gebracht hat.“ Er zog sich gerade so weit zurück, dass er mich ansehen konnte; seine Augen wirkten wild. „Deshalb gehe ich fremd“, platzte es aus ihm heraus. „Deshalb ficke ich andere Mädchen, Nina. Weil du ständig deine Beine verschließt, dein Herz verschließt und mich am langen Arm verhungern lässt.“ Die Worte trafen mich wie ein Schlag in die Magengrube. Für einen Sekunde drehte sich der Raum. „Du … was?“, meine Stimme klang ganz klein. Sein Kiefer spannte sich an. „Du hast mich schon verstanden.“ Meine Hand bewegte sich, bevor mein Gehirn sie stoppen konnte. Die Ohrfeige hallte in dem kleinen Raum wider. Ein scharfes, separates Geräusch, das die schwere Luft durchschnitt. Sein Kopf schnellte zur Seite. Ein roter Handabdruck zeichnete sich auf seiner Wange ab. Er stand da und atmete schwer. Der Regen schlug gegen das Fenster, laut und schnell, als würde er für mich klatschen. Langsam drehte er sein Gesicht wieder zu mir. Seine Augen waren jetzt dunkler. Hart. Der Junge, den ich einmal gekannt hatte, war weg. Das hier war jemand anderes. „Du hast mich geschlagen“, sagte er mit tiefer Stimme. „Das hast du verdient“, schoss ich zurück, obwohl meine Hand zitterte. „Glaubst du etwa, du kannst mich betrügen und dann hierherkommen, auf die Beerdigung meiner Mutter, um zu versuchen, meine Trauer auszunutzen und zu bekommen, was du willst?“ Er machte einen Schritt nach vorne. Ich wich zurück, bis meine Schultern gegen die Wand stießen. „Josh, tu das nicht“, warnte ich ihn. Seine Hand hob sich, die Finger ballten sich fest zusammen, als wolle er mich schlagen – doch bevor er mich erreichen konnte, hörten wir das laute Geräusch von Schüssen und Aufruhr.Kapitel 250Ninas SichtEnzos Hände ruhten schwer auf meiner Taille, und sein warmer Atem strich noch immer flatternd über meine Schulter, doch in der Sekunde schlug sein Tonfall von reiner Leidenschaft in scharfe, durchdachte Strategie um.„Platziere einfach das Aufnahmegerät an ihm“, sagte Enzo, und seine dunklen Augen fixierten meine mit furchterregender Klarheit. „Wir kommen nah genug heran, um ihn zu verwanzen, lassen den Empfänger all die schmutzigen Wahrheiten mitschneiden, die er heute Abend ausplaudert, und reißen sein Imperium von innen heraus nieder.“Da wir auf der Flucht gewesen waren, hatte ich keine umfassende Garderobe im Gepäck gehabt, die für eine High-Society-Veranstaltung dieser Größenordnung geeignet gewesen wäre. Doch der unendliche, einfallsreiche Enzo Falcone hatte das längst geregelt. Ein kurzer Anruf beim privaten Concierge des Hotels hatte eine dramatische Lieferung direkt an unsere Tür gebracht – einen eleganten, schweren Kleidersack aus der exklusivsten Bo
Kapitel 249Ninas SichtDas aggressive Hämmern an der Tür hallte erneut durch die Suite und zerschmetterte den dunklen, sinnlichen Nebel des Raumes wie ein Hammer, der Glas zertrümmerte.Enzo reagierte mit tödlicher Geschwindigkeit.Innerhalb eines Sekundenbruchteils verschwand der zärtliche, atemlose Mann, der sich eben noch über mich gebeugt hatte. An seine Stelle trat der gefährliche, äußerst wachsame Anführer des Syndikats.Sofort schirmte er meinen Körper mit seinem breiten Körper ab. Seine Hand griff instinktiv nach dem Hosenbund, als wollte er nach einer Waffe greifen, bevor ihm einfiel, dass wir uns in unserem Hotelzimmer befanden.Ich rutschte hastig auf der Steppdecke zurück. Meine Wangen brannten heißer als Feuer, als ich nach dem heruntergefallenen weißen Handtuch griff und es wieder fest um meinen feuchten, öligen Körper wickelte.„Bleib hinter mir“, knurrte Enzo mit tiefer Stimme. Seine dunklen Augen waren fest auf den Flur gerichtet, der zur Eingangstür führte.Wir zoge
Kapitel 248Enzos SichtMeine Lungen schienen vollständig ihre Arbeit einzustellen.Die Luft in der Suite wurde dick, schwer und heiß. Jeder klare Gedanke erstickte in meinem Kopf, bis nichts mehr übrig war außer dem Anblick der Frau, die unter mir lag.Nina war völlig außer Atem. Ihr Rücken hatte sich von der Steppdecke gehoben, ihre Wirbelsäule bildete einen zarten, geschwungenen Bogen, durch den ihre weiche Haut direkt meine harte Brust berührte.Das flauschige Handtuch war nutzlos bis zu ihrer Taille hinuntergerutscht und gab ihre Brust vollständig im warmen, goldenen Licht der Lampe frei.Ihre Haut glänzte vom süßen Mandelöl. Ihr Atem kam in kurzen, hastigen Zügen, die ihre Brust in einem Rhythmus heben und senken ließen, der mein Blut in den Ohren rauschen ließ.Ich starrte sie voller Staunen an.Ich hatte in meinem Leben gefährliche Dinge gesehen. Schöne Dinge. Mächtige Dinge. Doch nichts hatte mich jemals so sehr in die Knie gezwungen wie dieser Anblick.Sie wirkte unwirklich.
Kapitel 247Ninas SichtIch wusste nicht, was über mich gekommen war.Die Hitze, die durch mein Blut strömte, war längst kein leichtes Flackern mehr. Sie war zu einem lodernden Feuer geworden, das jede einzelne Mauer meiner Selbstbeherrschung niederbrannte, die ich in den vergangenen Stunden mühsam aufgebaut hatte. Mein Verstand hatte seine Arbeit vollständig eingestellt. An seine Stelle war ein instinktives, verzweifeltes Verlangen nach dem Mann getreten, der sich über mich beugte.Langsam und ganz bewusst bewegte ich mich unter seinem Gewicht. Auf der glatten Steppdecke drehte ich meinen Körper, bis ich auf dem Rücken lag und direkt in seine dunklen, sturmumtosten Augen blickte.Unsere Lippen waren gefährlich nah beieinander. Jedes Mal, wenn ich einatmete, sog ich die warme, unregelmäßige Luft ein, die seine Lungen verließ.Enzo wich nicht zurück.Stattdessen schlossen sich seine Augen langsam. Seine Brust hob und senkte sich schwer, als er sich noch einen winzigen Zentimeter weiter











