Sebastians Perspektive„Sebastian“, sagte sie und faltete die Hände vor sich.„Hallo, Mama“, antwortete ich freundlich und zog die Decke über meine Beine. „Freut mich auch, dich zu sehen. Ein herrlicher Morgen, nicht wahr?“„Sebastian“, wiederholte sie, diesmal mit schärferer Stimme. „Ich kann das so nicht weiter mit dir machen“, sagte sie und ballte die Finger zu Fäusten. „Du bist kein Teenager mehr, und ich werde nicht jeden Morgen hier stehen, während du die Menschen beschimpfst, die versuchen, sich um dich zu kümmern.“„Du hast recht“, antwortete ich und zwang mir ein Lächeln ab, das sich selbst auf meinem eigenen Gesicht unangenehm anfühlte. „Ich bin kein Teenager. Ich bin ein behindertes, übergroßes Mann-Baby, das jemanden braucht, der ihm den Hintern abwischt, ihn anzieht und ihn daran erinnert, sein Gemüse zu essen. Es tut mir leid, dass ich meinen Platz vergessen habe.“„Wage es ja nicht, so über dich selbst zu sprechen“, sagte sie, wobei ihre Stimme leicht zitterte.„Warum n
Última actualización : 2026-10-26 Leer más