MEINE JUNGFRÄULICHKEIT VERKAUFT AN DEN HERRN DER MAFIA
Ich hieß Alaya, und ich war nichts weiter als ein Mädchen wie viele andere, geboren in den Gassen eines Viertels, in dem die Armut dich von Geburt an vergiftet. Meine Mutter war krank. Sie hatte nur mich … und ihre Schulden.
An jenem Abend kamen sie. Sie klopften an die Tür. Drei Männer in Schwarz. Kein Wort. Nur ein Umschlag … und ein eiskalter Satz:
— »Du bist doch noch Jungfrau, oder? Der Chef zahlt teuer dafür.«
Ich hatte keine Wahl.
Er hieß Santino Ricci. Kalt. Magnetisch. Gefährlich. Das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien Italiens. Er sah mich an, wie man eine kostbare Ware ansieht. Dann sagte er:
— »Du wirst meine Frau. Egal, was du fühlst.«
Und ich unterschrieb mein Urteil.
Diese Hochzeit war keine Verbindung … sondern ein goldener Käfig. Ich lernte, inmitten von Schlangen zu überleben. Ich sah Tote. Ich sah Blut. Ich hörte die Schreie von Mädchen, die, genau wie ich, verkauft worden waren.
Aber was sie nicht bedacht hatten … war, dass die kleine, zerbrochene Jungfrau am Ende zurückbeißen würde.