Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas
Sie wurde ohne das heilige Mondsichelmal geboren und lebte als Schatten in ihrem eigenen Haus. Er ist der gnadenlose Alpha, der plant, ihre Schwester zu benutzen, zu schwängern und dann zu beseitigen. Doch in einem verbotenen Moment erwacht das unmögliche Band zwischen der unsichtbaren Dienerin und dem Monster, das niemand zu lieben wagt. Eine Nacht voller roher, verzweifelter Leidenschaft entfesselt eine Kraft, die das Rudel zerreißen könnte. Nun muss Mila wählen: ihre geliebte Schwester schützen oder sich dem brutalen Alpha hingeben, der sie mit einem einzigen Blick in Flammen setzt. Ein Duell auf gefrorenem Eis wird entscheiden, ob ihre Liebe überlebt oder in Blut ertrinkt.
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Chapter: Kapitel 3 Die Nacht vor dem Duell war endlos. Mila saß auf dem schmalen Bett im Turmzimmer, die Knie an die Brust gezogen, die Arme fest darum geschlungen. Eine einzelne Kerze flackerte auf dem Tischchen, warf zitternde Schatten an die Steinwände. Jeder Windstoß durch die schmalen Schlitze ließ die Flamme tanzen, als wollte sie sie verhöhnen. Draußen heulte der Wind um die Türme des Packhauses, trug das ferne Knurren der Wölfe mit sich, die in den Wäldern patrouillierten. Das Rudel wartete. Das Rudel roch Blut. Mila hatte versucht, nicht zu denken. Hatte versucht, die Bilder aus ihrem Kopf zu verbannen: Lins bleiches Gesicht im Saal, Viktors kaltes Lächeln, Lucas goldene Augen, die sie ansahen, als wäre sie das Einzige auf der Welt, was zählte. Aber die Gedanken kamen trotzdem. Immer wieder. Und mit ihnen kam die Hitze. Diese verdammte, brennende Hitze zwischen ihren Beinen, die seit dem Kuss in der Waffenkammer nicht mehr verschwand. Sie presste die Schenkel zusammen. Nutzlos. Ihr Körper
Dernière mise à jour: 2026-02-27
Chapter: Kapitel 2 Der Morgen brach an wie ein Messer, das langsam durch graue Wolken schnitt. IIm Packhaus von Silbermond herrschte bereits fieberhafte Betriebsamkeit. Dienerinnen huschten mit Tabletts voller frischer Blumen und silbernem Geschirr durch die Gänge. Wachen in schwarzen Uniformen patrouillierten mit steinernen Mienen. Der Geruch von brennendem Weihrauch und frisch geschlachtetem Wild hing schwer in der Luft. Alles bereitete sich auf die Zeremonie vor. Drei Tage. Nur noch drei Tage, bis Luca Lin offiziell zu seiner Gefährtin wählen würde. Bis das Rudel jubeln und tanzen würde. Bis das Blut eines neuen Erben die Zukunft des Clans besiegeln sollte. Mila lag zusammengekauert auf ihrer Pritsche im Keller, die dünne Decke bis zum Kinn hochgezogen. Sie hatte nicht geschlafen. Jeder Atemzug fühlte sich an wie ein Verrat. Jeder Herzschlag erinnerte sie an die Berührung von Lucas Lippen. An das Wort, das er geflüstert hatte. Gefährtin. Es hallte in ihrem Schädel wider wie ein Fluch. Sie press
Dernière mise à jour: 2026-02-27
Chapter: Kapitel 1 In den kalten Schatten des alten Packhauses von Silbermond wuchs Mila auf, unsichtbar wie der Nebel, der sich morgens über die Wälder legte. Sie war die Bastardtochter des Alphas, geboren ohne das heilige Mondsichelmal, das jedes echte Rudelmitglied auf der linken Schulter trug. Dieses Mal, ein silberner Halbmond, der im Mondlicht leuchtete, war das Zeichen der Auserwählten, der Würdigen. Mila besaß es nicht. Deshalb war sie nichts. Eine Dienerin in ihrem eigenen Zuhause, geduldet nur, weil ihr Vater, der tyrannische Alpha Viktor, sie nicht ganz aus dem Rudel verbannen wollte. Oder vielleicht, weil es ihm Freude bereitete, sie leiden zu sehen. Ihre Halbschwester Lin war das genaue Gegenteil. Lin trug das Mal stolz und strahlend auf ihrer makellosen Haut. Ihr Haar fiel in goldenen Wellen über ihren Rücken, ihre Augen leuchteten wie Saphire im Sonnenlicht, und ihre Bewegungen waren von einer natürlichen Anmut, die das gesamte Rudel in Ehrfurcht versetzte. Lin war die zukünftige Luna
Dernière mise à jour: 2026-02-27