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Kapitel 32

Author: WILDA BRIGGS
last update publish date: 2026-05-29 15:15:27

Der Winter hatte Silbermond fest im Griff. Dicke Schneeflocken fielen unaufhörlich und bedeckten die Wälder mit einer schweren weißen Decke die alles dämpfte. Der See war zugefroren und das Eis glitzerte gefährlich unter dem bleichen Mondlicht. Das goldene Licht der Male leuchtete schwach durch die Fenster des Packhauses und spendete Wärme in der beißenden Kälte. Mila saß in ihrem Gemach und wiegte den kleinen Elarion in den Armen. Der Junge war erst wenige Monate alt doch seine Augen zeigten
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  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 32

    Der Winter hatte Silbermond fest im Griff. Dicke Schneeflocken fielen unaufhörlich und bedeckten die Wälder mit einer schweren weißen Decke die alles dämpfte. Der See war zugefroren und das Eis glitzerte gefährlich unter dem bleichen Mondlicht. Das goldene Licht der Male leuchtete schwach durch die Fenster des Packhauses und spendete Wärme in der beißenden Kälte. Mila saß in ihrem Gemach und wiegte den kleinen Elarion in den Armen. Der Junge war erst wenige Monate alt doch seine Augen zeigten bereits ein tiefes Verständnis. Das goldene Mal auf seiner kleinen Brust pulsierte sanft im Rhythmus ihres eigenen. Luca stand am Fenster und starrte in die Dunkelheit. Seine Schultern waren angespannt. Die Narben auf seinem Körper erinnerten ihn ständig an die Kämpfe die sie überstanden hatten. „Etwas stimmt nicht“ murmelte er ohne sich umzudrehen. Seine Stimme war tief und rau. „Das Band fühlt sich falsch an. Als würde eine alte Kälte zurückkehren.“ Mila legte Elarion vorsichtig in die Wiege

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 31

    Der Winter kehrte nach Silbermond zurück doch diesmal brachte er keine beißende Kälte die das Rudel lähmte. Stattdessen lag eine sanfte Schneedecke über den Wäldern und verwandelte die Landschaft in ein stilles weißes Wunder. Goldene Blumen trotzten der Kälte und leuchteten unter dem Schnee hervor als wollten sie die Welt daran erinnern dass das Licht niemals erlöschen konnte. Das Packhaus war erfüllt von Wärme und Leben. Neue Familien hatten sich niedergelassen und die Gänge hallten von Lachen und Gesprächen wider. Mila spürte jeden Tag wie das Rudel heilte und wuchs. Die alten Wunden der Hierarchie und des Verrats verblassten langsam aber sie verschwanden nie ganz. Sie dienten als Erinnerung an den Weg den sie alle gegangen waren. Luca stand am Ufer des Sees und blickte über das gefrorene Wasser. Sein Atem bildete weiße Wolken in der kalten Luft. Die Narben auf seiner Brust und seinen Armen waren zu bleibenden Zeichen geworden die von den Duellen und den Kämpfen gegen die Dunkelhe

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 30

    Der Herbst färbte die Wälder von Silbermond in tiefes Rot und Gold. Die Blätter fielen sanft zu Boden und bedeckten die Pfade mit einem Teppich der Veränderung. Der See spiegelte den farbenprächtigen Himmel wider und das goldene Licht der Male mischte sich mit dem natürlichen Leuchten der Natur. Das Rudel von Silbermond hatte eine neue Stabilität gefunden. Hütten wurden erweitert um die vielen Neuankömmlinge aufzunehmen die das Licht suchten. Kinder spielten frei zwischen den Bäumen und ließen kleine goldene Funken tanzen die Blumen zum Blühen brachten auch außerhalb der Jahreszeit. Mila ging durch das Rudelgebiet und spürte eine tiefe Zufriedenheit die sie früher nie für möglich gehalten hätte. Die einst unsichtbare Bastardin war zur verehrten Gefährtin geworden deren Präsenz das gesamte Rudel stärkte. Luca stand auf einer Anhöhe und überwachte die Bauarbeiten an einer neuen Versammlungshalle. Sein Körper war noch immer von Narben gezeichnet die von den Kämpfen auf dem Eis und in d

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 29

    Der Sommer hatte Silbermond erreicht und brachte mit ihm eine Wärme die die letzten Reste des Winters vertrieb. Die Bäume standen in vollem Grün und der See reflektierte den blauen Himmel wie ein Spiegel der Hoffnung. Goldene Blumen bedeckten die Ufer und ihre Blüten öffneten sich jeden Morgen weiter als wollten sie das Licht in die Welt hinaussingen. Das Rudel blühte auf. Die alten Steinmauern des Packhauses waren mit neuen Symbolen geschmückt die von den Kindern gemalt wurden. Krieger die einst nur für Duelle lebten halfen jetzt beim Bauen von Hütten für die Neuankömmlinge die das Licht suchten. Mila spürte eine tiefe Zufriedenheit die sie nie gekannt hatte. Die unsichtbare Bastardin war zur Seele des Rudels geworden. Luca trainierte mit einer Gruppe junger Wölfe im Hof. Seine Bewegungen waren präzise und kraftvoll doch er lehrte sie jetzt nicht mehr nur den Kampf sondern auch die Kontrolle des Lichts. Ein junger Beta ließ einen goldenen Schild entstehen der eine Übungswaffe ablen

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 28

    Die warmen Tage des Frühlings hatten die Wälder von Silbermond in ein lebendiges Grün getaucht. Schnee lag nur noch in schattigen Senken und der See glitzerte frei von Eis. Goldene Blumen wuchsen entlang der Ufer und ihre Blüten leuchteten sanft auch in der Nacht. Das Rudel hatte sich an die neue Normalität gewöhnt. Krieger trainierten nicht mehr nur für Blutvergießen sondern für Schutz und Verbindung. Kinder liefen mit leuchtenden Händen durch die Gänge und malten Symbole der Hoffnung auf die alten Steinwände. Mila spürte die Veränderung in jedem Atemzug. Das Packhaus fühlte sich nicht mehr wie ein Ort der Hierarchie und Demütigung an sondern wie ein Zuhause das wuchs und atmete.Luca stand früh am Morgen auf dem Balkon und blickte über das Tal. Seine muskulöse Gestalt war entspannt doch seine Augen scannten die Baumlinien mit der alten Wachsamkeit des Alphas. Das Band in seiner Brust pulsierte ruhig und verband ihn mit Mila die noch im Bett lag. Er trug ein einfaches Hemd das die Na

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    Die Sonne stand hoch über den Wäldern von Silbermond und tauchte das schmelzende Eis des Sees in ein warmes goldenes Licht das sich mit dem Leuchten der neuen Male mischte. Wochen waren vergangen seit der Versammlung im Tal zwischen den Bergen. Das Rudel hatte sich verändert. Nicht über Nacht und nicht ohne Rückschläge doch die Veränderung war spürbar in jedem Atemzug in jedem Gespräch und in jedem Blick der nicht mehr gesenkt wurde. Mila ging durch die Gänge des Packhauses mit erhobenem Kopf. Diener die sie einst ignoriert oder gedemütigt hatten nickten ihr jetzt respektvoll zu. Einige wagten sogar ein Lächeln. Die unsichtbare Bastardin war zur Gefährtin des Alphas geworden und ihre Präsenz erfüllte die alten Mauern mit einer neuen Wärme. Luca stand im Hof und überwachte das Training der jungen Wölfe. Er trug kein schweres Fell mehr sondern ein leichtes Hemd das seine Narben frei ließ. Die Duelle auf dem Eis gehörten der Vergangenheit an doch die Körper der Krieger mussten stark bl

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