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Novels by doris.o.okolo

ICH BIN KAYLA

ICH BIN KAYLA

Kayla hatte in Derek alles gefunden, was sie sich je gewünscht hatte. Der reiche Milliardärserbe hatte sich in eine arme Kellnerin aus einer zwielichtigen Bar verliebt, den Unmut seiner Eltern ignoriert und war mit ihr durchgebrannt, um sie zu heiraten. Kayla glaubte, ihre Liebe sei stark genug, um jede Krise zu überstehen. Doch als Dereks Familie unter Druck geriet, reichte ihr einst so aufmerksamer und liebevoller Ehemann auf grausamste Weise die Scheidung ein – ohne Rücksicht darauf, dass sie sein Kind erwartete. Als Kayla erfuhr, wie einflussreich Dereks Familie war, war sie sich sicher, dass seine Mutter ihr das Kind wegnehmen würde, sollte sie von ihrer Schwangerschaft erfahren. Aus Angst tauchte Kayla unter und unterzog sich einer kleinen Gesichtsrekonstruktion, um nicht mehr erkannt zu werden, falls die Gesetzeshüter versuchen sollten, sie aufzuspüren. Sechs Jahre später holt sie ihre Vergangenheit ein, als sie als unabhängige Personalmanagerin in das Land der Gesetzeshüter geschickt wird. Derek fühlt sich erneut zu ihr hingezogen, aber er hat keine Ahnung, wer sie ist.
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Chapter: KAPITEL EINHUNDERTZNUENZEHN
„Sandra, bitte bring dieser reizenden jungen Dame ein schönes, kräftiges Frühstück“, ordnete Lillian gelassen an und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück.Sandra betrat den Speisesaal und blieb mitten im Schritt stehen, als ihr Blick auf Dora fiel und sich ihr Gesicht vor schierem Erstaunen veränderte. „Ich könnte schwören, dass sie Kimberly zum Verwechseln ähnlich sieht, oder sogar Helen“, flüsterte Sandra mit einem liebevollen, verwirrten Lächeln. „Was möchtest du heute Morgen zum Frühstück haben, meine Süße?“, fragte Sandra, die von dem kleinen Mädchen bereits völlig verzaubert war.„Le petit déjeuner“, antwortete Dora ruhig in lockerem Französisch.„Entschuldigung … was?“, fragte Sandra und blinzelte verwirrt.„Ein großes, traditionelles französisches Frühstück“, erklärte Dora höflich.Sandra blickte hilflos zwischen Dora, Lady Data und Lillian hin und her und flehte sie stumm um Übersetzungshilfe an.„Entschuldigung, was genau ist das?“, fragte Sandra schließlich, als niemand am Tis
Last Updated: 2026-09-30
Chapter: KAPITEL EINHUNDERTACHTZEHN
Der Rückflug nach Connecticut war eine der besten und friedlichsten Reisen, die Derek in seinem ganzen Leben erlebt hatte. Er war als gebrochener, frisch geschiedener Mann nach Paris geflogen, beladen mit Reue, doch nun kehrte er als erfüllter Familienvater nach Hause zurück. Dora verbrachte einen großen Teil des langen Transatlantikflugs damit, ihn mit lebhaften, angeregten Gesprächen zu unterhalten, wann immer sie nicht gerade an der Schulter ihrer Mutter eingeschlafen war.„Ich hoffe wirklich, dass du mich nicht so bald langweilig findest, Daddy“, fragte Dora ernsthaft, unmittelbar nachdem er ein müdes Gähnen unterdrückt hatte, und benutzte den neuen Titel zum ersten Mal mit einer geradezu selbstverständlichen Leichtigkeit.„Ich? Dich langweilig finden? Nicht in einer Million Jahren, meine Kleine“, widersprach Derek sofort mit einem warmen Lächeln und streckte die Hand aus, um ihr sanft durch das Haar zu wuscheln.„Gut, denn ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet, meinen Vater
Last Updated: 2026-09-29
Chapter: KAPITEL EINHUNDERTSIEBZEHN
„Hey, Cherry, ich möchte dich mit jemand ganz Besonderem bekannt machen“, sagte Laura sanft, als sie Dora auf dem sonnenbeschienenen Balkon traf und bemerkte, dass das kleine Mädchen noch immer sichtlich aufgebracht war und ihren anhaltenden Ärger mit sich herumtrug. „Es tut mir wirklich leid, dass ich vorhin so defensiv reagiert habe, aber ich möchte wirklich, dass du ihn ganz offiziell kennenlernst.“„Ich weiß schon, wer er ist“, sagte Dora ruhig, den Blick trotzig auf den Betonboden gerichtet, während sie sich weigerte, den Kopf zu heben. „Er ist dein ehemaliger großer Chef aus den Staaten, über den alle im Büro geflüstert haben und gesagt haben, dass ich genauso aussehe wie er.“Laura stockte der Atem. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, ließ sie sich sofort auf die Knie auf die kühlen Fliesen sinken, damit sie ihrer Tochter direkt in die bedrückten Augen sehen konnte. „Das ist Monate her, meine Kleine … wie um alles in der Welt kannst du dich noch daran erinnern?“„Ich habe die
Last Updated: 2026-09-29
Chapter: KAPITEL EINHUNDERTSECHZEHN
Derek wartete einige quälend lange Tage voller Unruhe in seiner luxuriösen Hotelsuite, starrte auf die Uhr und fragte sich immer wieder, was das Schicksal für ihn bereithielt. Allein die Tatsache, dass Laura tatsächlich vor einigen Tagen gekommen war, um ihn zu sehen, bedeutete technisch gesehen, dass sie ihren Teil der Abmachung im Namen von Manage Corps erfüllt hatte, wodurch ihm praktisch keinerlei geschäftlicher Druck oder Verhandlungsspielraum mehr blieb. Sie hatte weder eine Adresse noch eine Telefonnummer oder einen Zeitrahmen hinterlassen, und inzwischen waren ganze zwei Tage vergangen, seit sie sein Zimmer verlassen und ihm beiläufig angeboten hatte, über seine Bitte nachzudenken.Am nächsten Tag – dem dritten Wartetag – war er ein einziges Nervenbündel. Rastlos lief er auf und ab. Ursprünglich hatte er sich geschworen, Paris nicht ohne sie an seiner Seite zu verlassen, doch die harte Realität sah so aus, dass er seinen verzweifelten Gefühlen völlig die Kontrolle überlassen h
Last Updated: 2026-09-29
Chapter: KAPITEL EINHUNDERTFUNFZEHN
„In einem Punkt hast du allerdings vollkommen recht – du hast wirklich alles vermasselt. Und ehrlich gesagt glaube ich nach wie vor, dass es für uns beide am vernünftigsten wäre, wenn wir uns im Guten trennen“, sagte Laura mit ruhiger Stimme. „Aber zuerst habe ich eine dringende Frage an dich. Du hast dich bei unserem letzten persönlichen Gespräch kategorisch geweigert, auch nur ein einziges Wort von dem zu glauben, was ich dir gesagt habe … warum um alles in der Welt glaubst du mir jetzt?“Derek stieß ein schweres, niedergeschlagenes Schnauben aus, und seine dunklen Augen verdunkelten sich augenblicklich vor tiefer, erdrückender Traurigkeit. „Wenn Menschen mit einer zutiefst unangenehmen, lebensverändernden Wahrheit konfrontiert werden, besteht unsere allererste biologische Reaktion darin, sie mit jeder Faser unseres Seins zu leugnen. Und genau das habe ich getan“, gestand er mit einem zittrigen Seufzen. „Aber ich konnte deine Worte nicht einfach unter den Teppich kehren. Ich habe qu
Last Updated: 2026-09-29
Chapter: KAPITEL EINHUNDERTVIERZEHN
„Ich höre, du suchst schon wieder nach mir.“Derek hörte ihre Stimme in dem Moment, als er den eingehenden Anruf auf seinem Handy voller Hoffnung entgegennahm. Die mysteriöse Anruferin hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, eine grundlegende Begrüßung auszusprechen oder sich vorzustellen. Wenn überhaupt, klang ihr scharfer, knapp angebundener Ton zutiefst verärgert, doch Derek erkannte sofort ihren ganz eigenen Klang. Seit dem Moment, in dem sein Flugzeug in Paris gelandet war, hatte er sich danach gesehnt, diese Stimme jede einzelne wache Sekunde zu hören. Er war völlig überrascht gewesen, als Monsieur Henri ihn kurz zuvor angerufen hatte, um in aller Eile einen Deal auszuhandeln – das milliardenschwere Gerichtsverfahren vollständig fallen zu lassen, wenn Derek im Gegenzug Lauras privaten Aufenthaltsort erhielt – und zu seinem grenzenlosen Glück hatte Derek ohne eine Sekunde zu zögern zugestimmt.„Laura … ich schwöre bei Gott, ich würde die ganze Welt niederbrennen, nur um dich zu
Last Updated: 2026-09-29
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