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KAPITEL EINHUNDERTZNUENZEHN

مؤلف: The Nightingale
last update تاريخ النشر: 2026-09-30 07:11:56

„Sandra, bitte bring dieser reizenden jungen Dame ein schönes, kräftiges Frühstück“, ordnete Lillian gelassen an und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück.

Sandra betrat den Speisesaal und blieb mitten im Schritt stehen, als ihr Blick auf Dora fiel und sich ihr Gesicht vor schierem Erstaunen veränderte. „Ich könnte schwören, dass sie Kimberly zum Verwechseln ähnlich sieht, oder sogar Helen“, flüsterte Sandra mit einem liebevollen, verwirrten Lächeln. „Was möchtest du heute Morgen zum Frühstück habe
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  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTZNUENZEHN

    „Sandra, bitte bring dieser reizenden jungen Dame ein schönes, kräftiges Frühstück“, ordnete Lillian gelassen an und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück.Sandra betrat den Speisesaal und blieb mitten im Schritt stehen, als ihr Blick auf Dora fiel und sich ihr Gesicht vor schierem Erstaunen veränderte. „Ich könnte schwören, dass sie Kimberly zum Verwechseln ähnlich sieht, oder sogar Helen“, flüsterte Sandra mit einem liebevollen, verwirrten Lächeln. „Was möchtest du heute Morgen zum Frühstück haben, meine Süße?“, fragte Sandra, die von dem kleinen Mädchen bereits völlig verzaubert war.„Le petit déjeuner“, antwortete Dora ruhig in lockerem Französisch.„Entschuldigung … was?“, fragte Sandra und blinzelte verwirrt.„Ein großes, traditionelles französisches Frühstück“, erklärte Dora höflich.Sandra blickte hilflos zwischen Dora, Lady Data und Lillian hin und her und flehte sie stumm um Übersetzungshilfe an.„Entschuldigung, was genau ist das?“, fragte Sandra schließlich, als niemand am Tis

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTACHTZEHN

    Der Rückflug nach Connecticut war eine der besten und friedlichsten Reisen, die Derek in seinem ganzen Leben erlebt hatte. Er war als gebrochener, frisch geschiedener Mann nach Paris geflogen, beladen mit Reue, doch nun kehrte er als erfüllter Familienvater nach Hause zurück. Dora verbrachte einen großen Teil des langen Transatlantikflugs damit, ihn mit lebhaften, angeregten Gesprächen zu unterhalten, wann immer sie nicht gerade an der Schulter ihrer Mutter eingeschlafen war.„Ich hoffe wirklich, dass du mich nicht so bald langweilig findest, Daddy“, fragte Dora ernsthaft, unmittelbar nachdem er ein müdes Gähnen unterdrückt hatte, und benutzte den neuen Titel zum ersten Mal mit einer geradezu selbstverständlichen Leichtigkeit.„Ich? Dich langweilig finden? Nicht in einer Million Jahren, meine Kleine“, widersprach Derek sofort mit einem warmen Lächeln und streckte die Hand aus, um ihr sanft durch das Haar zu wuscheln.„Gut, denn ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet, meinen Vater

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTSIEBZEHN

    „Hey, Cherry, ich möchte dich mit jemand ganz Besonderem bekannt machen“, sagte Laura sanft, als sie Dora auf dem sonnenbeschienenen Balkon traf und bemerkte, dass das kleine Mädchen noch immer sichtlich aufgebracht war und ihren anhaltenden Ärger mit sich herumtrug. „Es tut mir wirklich leid, dass ich vorhin so defensiv reagiert habe, aber ich möchte wirklich, dass du ihn ganz offiziell kennenlernst.“„Ich weiß schon, wer er ist“, sagte Dora ruhig, den Blick trotzig auf den Betonboden gerichtet, während sie sich weigerte, den Kopf zu heben. „Er ist dein ehemaliger großer Chef aus den Staaten, über den alle im Büro geflüstert haben und gesagt haben, dass ich genauso aussehe wie er.“Laura stockte der Atem. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, ließ sie sich sofort auf die Knie auf die kühlen Fliesen sinken, damit sie ihrer Tochter direkt in die bedrückten Augen sehen konnte. „Das ist Monate her, meine Kleine … wie um alles in der Welt kannst du dich noch daran erinnern?“„Ich habe die

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTSECHZEHN

    Derek wartete einige quälend lange Tage voller Unruhe in seiner luxuriösen Hotelsuite, starrte auf die Uhr und fragte sich immer wieder, was das Schicksal für ihn bereithielt. Allein die Tatsache, dass Laura tatsächlich vor einigen Tagen gekommen war, um ihn zu sehen, bedeutete technisch gesehen, dass sie ihren Teil der Abmachung im Namen von Manage Corps erfüllt hatte, wodurch ihm praktisch keinerlei geschäftlicher Druck oder Verhandlungsspielraum mehr blieb. Sie hatte weder eine Adresse noch eine Telefonnummer oder einen Zeitrahmen hinterlassen, und inzwischen waren ganze zwei Tage vergangen, seit sie sein Zimmer verlassen und ihm beiläufig angeboten hatte, über seine Bitte nachzudenken.Am nächsten Tag – dem dritten Wartetag – war er ein einziges Nervenbündel. Rastlos lief er auf und ab. Ursprünglich hatte er sich geschworen, Paris nicht ohne sie an seiner Seite zu verlassen, doch die harte Realität sah so aus, dass er seinen verzweifelten Gefühlen völlig die Kontrolle überlassen h

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTFUNFZEHN

    „In einem Punkt hast du allerdings vollkommen recht – du hast wirklich alles vermasselt. Und ehrlich gesagt glaube ich nach wie vor, dass es für uns beide am vernünftigsten wäre, wenn wir uns im Guten trennen“, sagte Laura mit ruhiger Stimme. „Aber zuerst habe ich eine dringende Frage an dich. Du hast dich bei unserem letzten persönlichen Gespräch kategorisch geweigert, auch nur ein einziges Wort von dem zu glauben, was ich dir gesagt habe … warum um alles in der Welt glaubst du mir jetzt?“Derek stieß ein schweres, niedergeschlagenes Schnauben aus, und seine dunklen Augen verdunkelten sich augenblicklich vor tiefer, erdrückender Traurigkeit. „Wenn Menschen mit einer zutiefst unangenehmen, lebensverändernden Wahrheit konfrontiert werden, besteht unsere allererste biologische Reaktion darin, sie mit jeder Faser unseres Seins zu leugnen. Und genau das habe ich getan“, gestand er mit einem zittrigen Seufzen. „Aber ich konnte deine Worte nicht einfach unter den Teppich kehren. Ich habe qu

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTVIERZEHN

    „Ich höre, du suchst schon wieder nach mir.“Derek hörte ihre Stimme in dem Moment, als er den eingehenden Anruf auf seinem Handy voller Hoffnung entgegennahm. Die mysteriöse Anruferin hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, eine grundlegende Begrüßung auszusprechen oder sich vorzustellen. Wenn überhaupt, klang ihr scharfer, knapp angebundener Ton zutiefst verärgert, doch Derek erkannte sofort ihren ganz eigenen Klang. Seit dem Moment, in dem sein Flugzeug in Paris gelandet war, hatte er sich danach gesehnt, diese Stimme jede einzelne wache Sekunde zu hören. Er war völlig überrascht gewesen, als Monsieur Henri ihn kurz zuvor angerufen hatte, um in aller Eile einen Deal auszuhandeln – das milliardenschwere Gerichtsverfahren vollständig fallen zu lassen, wenn Derek im Gegenzug Lauras privaten Aufenthaltsort erhielt – und zu seinem grenzenlosen Glück hatte Derek ohne eine Sekunde zu zögern zugestimmt.„Laura … ich schwöre bei Gott, ich würde die ganze Welt niederbrennen, nur um dich zu

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL VIER

    Laura lief unruhig im Gemeinschaftsbüro von Manage Corp auf und ab. Margot, die Personalverantwortliche für Versetzungen, war noch nicht zur Arbeit erschienen. Laura machte sich nicht die Mühe, sich wie vorgesehen bei ihrer direkten Vorgesetzten zu beschweren. Irgendetwas sagte ihr, dass Margot die

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL DREI

    Laura Hamsworth starrte auf den Reisepass in ihrer Hand hinab – das letzte Dokument, das sie noch mit ihrer früheren Identität verband.Kayla.Ihr Leben als Kayla war von Einsamkeit und Entbehrungen geprägt gewesen. Als Waise hatte sie gelernt, sich durch drei Pflegefamilien zu kämpfen und den Miss

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL ZWEI

    „Ich habe eine Überraschung für dich im Jet“, sagte Data Lawman mit singender Stimme zu ihrem Sohn, als sie gemeinsam die Wohnung verließen. Jetzt, da die angebliche Hochstaplerin verschwunden war, wirkte sie deutlich unbeschwerter.Mrs. Lawman sah für ihre achtundvierzig Jahre bemerkenswert jung a

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINS

    „Ich will die Scheidung, Kayla.“Kayla starrte in das kalte, regungslose Gesicht ihres Mannes.Irgendetwas stimmte nicht. Das konnte nicht derselbe Mann sein, der ihr noch gestern Nacht seine Liebe gestanden hatte. Ihr Körper erinnerte sich noch an jede Berührung, jede Umarmung, jede leidenschaftli

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