
Die zweite Chance des Milliardärs
Vor zwei Jahren verlor der Milliardär und CEO Adrian Sterling bei einem tragischen Unfall sein Gedächtnis und vergaß die einzige Frau, die er je wirklich geliebt hatte: seine Frau Evelyn Hart. Seitdem behandelt er sie wie eine Goldgräberin, während die Frau, die ihren Platz in seinen Erinnerungen eingenommen hat, geduldig darauf wartet, Mrs. Sterling zu werden.
Als Evelyns jüngerer Bruder beschuldigt wird, Adrians Schwester getötet zu haben, gerät ihre ohnehin schon angeschlagene Ehe an den Rand des Abgrunds. Während Evelyn darum kämpft, ihren Bruder vor dem Gefängnis zu bewahren und die Wahrheit hinter einem tödlichen Lagerhausunfall aufzudecken, stößt sie auf Geheimnisse, die weit über Mord hinausgehen: Geheimnisse, die mit dem Tod ihrer Eltern, dem Unfall von Adrians Großvater und einer Verschwörung zusammenhängen, die mächtig genug ist, ganze Familien zu zerstören.
Doch als Adrian erkennt, dass alles, was er über Evelyn glaubt, eine Lüge sein könnte, wird er sich an die Frau erinnern, die er einst liebte, bevor er sie für immer verliert? Oder kommt die Wahrheit zu spät, um die Frau zu retten, die er vergessen hat?
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Chapter: KAPITEL 200ADRIANS POVDas erste, das ich über Glück lernte, war, dass es unglaublich laut sein konnte, wenn meine Familie beteiligt war. „Lucas, wenn du diesen Kuchen vor Fotos anfasst, werde ich dich persönlich werfen," warnte Maya, stehend zwischen ihrem Mann und dem enormen Schokoladenkuchen auf dem Esstisch.Lucas sah beleidigt aus. „Du heirattest mich, wissend, dass ich ein Mann von einfachen Bedürfnissen war, und jetzt verweigerst du mir den Zugang zu Essen auf einer Familienfeier. Ehrlich, Maya, ich denke, wir sollten unsere Kompatibilität besprechen."„Du aßt die Hälfte des Kuchens, bevor die Gäste ankamen."„Ich überprüfte die Qualität."„Mit einer Gabel?"„Ich nehme die Qualitätskontrolle ernst."Ich stand neben der Küchentür und sah ihnen zu, wie sie argumentierten, während Evelyn so hart lachte, dass sie ihren Bauch halten musste. Ich beschloss, dass wenn die Ehe jemals langweilig werden würde, würde ich einfach Lucas und Maya hereinbringen und warten, bis sie anfangen würden, über
Last Updated: 2026-10-29
Chapter: KAPITEL 199ADRIANS POVEvelyn sah mich an, als hätte sie gerade die einfachste Frage der Welt gestellt. „Wenn du unsere Geschichte nochmal anfangen könntest, würdest du etwas ändern?"Ich sah sie an, dann auf den Garten um uns herum, hoffend, dass die Bäume etwas Hilfe anbieten könnten. Das taten sie nicht. Meine Frau wartete geduldig, was unglücklich war, weil Geduld schwierige Fragen nie leichter beantwortet hatte. „Fragst du mich, ehrlich zu antworten," sagte ich, „oder fragst du mich, dir eine Antwort zu geben, die mich nicht für den Rest unserer Ehe in Schwierigkeiten bringt?"Sie lachte. „Die sollten das gleiche sein, Adrian."„Das ist eine sehr ehrgeizige Erwartung."„Ich meine es ernst."„Ich weiß."Ich drehte mich zu ihr um, nahm die Weichheit ihres Gesichtsausdrucks in mich auf. „Deshalb versuche ich, nichts Dummes zu sagen."Sie rückte näher, ihre Schulter berührte meine. „Du kannst etwas Dummes sagen. Du tust es die ganze Zeit."Ich starrte sie an. „Ich habe einen verletzlichen Momen
Last Updated: 2026-10-28
Chapter: KAPITEL 198ADRIANS POVLucas kam in den Garten mit einem Korb, zwei Flaschen Saft und genug Essen an, um zu suggerieren, dass wir uns auf eine Naturkatastrophe vorbereiten, anstatt einen Familienbesuch. Ich beobachtete, wie er alles auf die Bank unter Theodores Lieblingsbaum legte. „Was ist das alles?"„Vorräte."„Wofür?"Lucas sah mich an, als würde ich seine Intelligenz persönlich beleidigen. „Adrian, wir verbringen Zeit draußen. Die Leute bekommen Hunger."„Wir sind eine Stunde hier."„Das ist das, das die Leute sagen, bevor sie ohnmächtig werden."Evelyn lachte neben mir, eine Hand leicht gegen ihren Bauch gelegt. „Lass ihn das Essen bringen. Wenigstens hat jemand in dieser Familie etwas vorbereitet."Ich drehte mich zu ihr um. „Ich habe den Besuch vorbereitet."„Du hast den Garten gefunden."„Ich arrangierte die Transportmittel."„Du rietest deinen Fahrer an."„Ich stellte sicher, dass alle sicher ankamen."Sie lächelte süßlich. „Und Lucas brachte Sandwiches."Ich starrte sie an. „Ich begin
Last Updated: 2026-10-27
Chapter: KAPITEL 197ADRIANS POVIch hatte drei Dinge gelernt, seit ich entdeckte, dass Evelyn schwanger war. Erstens konnte meine Frau mich mit einem einzelnen Satz zum Weinen bringen. Zweitens hatte sich Lucas irgendwie selbst zum Lieblingsomkel des Babys ernannt, bevor das Baby die Fähigkeit entwickelt hatte, Gesichter zu erkennen. Drittens war das Wählen von Kinderzimmermöbeln offenbar eine Entscheidung, die die Beteiligung jeder Person erforderte, die ich je getroffen hatte.„Ich verstehe nicht, warum das Baby sechs verschiedene Decken braucht," sagte ich und starrte auf den wachsenden Stapel auf dem Bett. Evelyn saß mit gekreuzten Beinen daneben und untersuchte eine kleine gelbe Decke mit einem Gesichtsausdruck vollständiger Konzentration. „Weil sie niedlich sind."„Sie sind Decken."„Adrian, wenn du alles nennst, das ich für dieses Baby kaufe, unnötig, werde ich anfangen, Dinge zu kaufen, ohne dir das zu sagen."Ich warf einen Blick auf die Einkaufstüten, die im Raum verstreut waren. „Ist das nicht
Last Updated: 2026-10-26
Chapter: KAPITEL 196ADRIANS POVIch sah auf die kleine Schachtel in meiner Hand, dann auf Evelyn. Sie sah die Schachtel an. Dann mich. Keiner von uns sagte etwas für mehrere Sekunden. Schließlich atmete sie aus. „Du warst nicht dazu bestimmt, das noch zu finden."Ich schluckte. „Noch?"Ihre Augen wurden groß. „Das kam falsch heraus."„Evelyn."„Ich weiß."„Du hast mir etwas verborgen, du hast es zugegeben, und jetzt finde ich eine Schachtel mit meinem Namen darauf in deinem Schreibtisch."„Ja."„Du verstehst, warum meine Phantasie gerade versucht, mich umzubringen."„Das tue ich."„Was ist es?"Sie trat einen Schritt vor mir, dann blieb sie stehen. „Ich wollte es dir erzählen."„Wann?"„Bald."„Wie bald?"Sie zögerte. „Heute."Ich starrte sie an. „Heute?"„Ja."„Also habe ich deine Überraschung ruiniert."Ihr Gesichtsausdruck wurde weicher. „Du hast nichts ruiniert."„Ich habe die Schachtel geöffnet."„Du hast sie nicht geöffnet."Ich schaute hinunter. Meine Finger waren immer noch um den Deckel. „Du has
Last Updated: 2026-10-25
Chapter: KAPITEL 195ADRIANS POVIch hatte CEOs vernommen, Anwälte, Vorstandsmitglieder, und einmal, leider, einen Mann, der versucht hatte, drei Milliarden Dollar von der Sterling Group zu stehlen. Keiner von ihnen war so schwierig wie Lucas. Zumindest sahen Kriminelle normalerweise nervös aus. Lucas sah beleidigt aus.„Du machst das viel dramatischer, als es sein muss," sagte er und lehnte sich zurück in den Stuhl, als wäre ich derjenige, der unvernünftig war. „Du sagtest mir, Evelyn kaufe mir ein Pferd."„Ich sagte, es könnte ein Pferd geben."„Es gibt kein Pferd."„Du weißt das nicht."„Ich fragte Evelyn."„Und?"„Sie sah mich an, als wäre ich verrückt."Lucas nickte nachdenklich. „Das beweist nichts."Ich starrte ihn an. „Lucas, was genau verbirgst du?"Er öffnete seinen Mund. Schloss ihn. Dann seufzte er. „Ich weiß es wirklich nicht."Das brachte mich zum Stoppen. „Du weißt es nicht?"„Nein. Ich weiß, dass es eine Überraschung gibt. Ich weiß, dass Maya es weiß. Emma weiß es. Daniel weiß etwas. Du we
Last Updated: 2026-10-24

Der Zuchtvertrag des Milliardärs
An ihrem Hochzeitstag glaubte Aurora Quinn, den Mann zu heiraten, den sie liebte. Minuten später überreichte ihr Damien Moretti einen Vertrag und erklärte ihr, dass ihre Ehe nur einem Zweck diente: einen Erben für die mächtige Familie Moretti zu zeugen.
Während ihrer Schwangerschaft entdeckt Aurora geheime Akten, die beweisen, dass sie nie aus Damiens Wunsch ausgewählt worden war. Jahre vor ihrer Hochzeit war sie untersucht, bewertet und als die perfekte Frau für die Geburt des nächsten Moretti-Erben auserkoren worden. In dem Moment, als sie Damien sagen hörte, dass ihre Rolle mit der Geburt des Kindes beendet sei, verschwand Aurora spurlos.
Fünf Jahre später kehrt sie als gefeierte Ärztin mit einem unehelichen Sohn zurück und einem Leben, das nicht länger den Morettis gehört. Doch Damien ist nicht länger bereit, sie gehen zu lassen. Die Frau, die er nie wollte, ist zu der einen Frau geworden, die er nicht vergessen kann, und der Sohn, von dessen Existenz er nichts wusste, steht nun im Zentrum eines gefährlichen Erbstreits.
Wird Damien eine zweite Chance erhalten, wenn die Wahrheit über Auroras Auswahl endlich ans Licht kommt, oder wird die Frau, die er einst nur als Gebärmaschine behandelte, ihn den Verlust für immer bereuen lassen?
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Chapter: EPILOGIm Bauernhaus kehrte endlich Ruhe ein. Nicht völlige Stille. Nur diese sanfte Ruhe, die auf einen Tag voller Lachen und Liebe folgt.Papierdekorationen tanzten noch leise in der Abendbrise. Halbvolle Becher standen vergessen auf den Tischen, und ein einsamer Luftballon schwebte träge über dem Hof, als wäre er noch nicht bereit, das Fest zu beenden.Unser Sohn watschelte über das Gras und trug ein hölzernes Spielzeugpferd verkehrt herum. Alle paar Schritte blieb er stehen, um sich selbst Beifall zu spenden.Damien lachte neben mir. „… Er feiert das Laufen.“„Er feiert das Atmen.“„Das Selbstvertrauen hat er definitiv von deinem Großvater.“„Ich wollte eigentlich dir die Schuld geben.“„Ich übernehme eine Teilschuld.“Wir saßen zusammen auf der alten Verandaschaukel. Keine Handys. Keine Termine. Keine Besucher. Nur wir.Plötzlich stolperte unser kleiner Junge über absolut nichts. Ich schnappte erschrocken nach Luft. Noch bevor ich aufstehen konnte, drückte er sich wieder hoch, sah sich
Last Updated: 2026-08-10
Chapter: KAPITEL 116AURORAS SICHTIch wachte auf, weil winzige Füße durch den Flur flitzten. Nicht gingen. Flitzten. Was meistens eines bedeutete.„Mama!“Eine winzige Stimme drang ins Schlafzimmer, noch bevor der winzige Mensch, der dazugehörte, auftauchte.Unser Sohn stolperte zur Tür herein – mit nur einer Socke an, die Arme nach mir ausgestreckt und einem Grinsen im Gesicht, so breit wie nie zuvor. Ich lachte und nahm ihn auf den Arm.„Guten Morgen, Geburtstagskind.“Er tätschelte stolz meine Wangen. „Kuchen.“Ich blinzelte. „… Du bist gerade erst aufgewacht.“„Kuchen.“Ich sah zu Damien hinüber. „Er weiß, was wichtig ist.“Damien zog lachend ein Hemd über. „Das hat er definitiv von Antonio.“Fast wie auf Kommando rief Küchenchef Antonio von unten herauf: „Niemand geht an den Kuchen!“Opa rief sofort zurück: „Hab ich doch gar nicht!“Antonio ließ sich nicht beirren: „Du hast aber daran gedacht.“„Das habe ich allerdings.“Damien trug unseren Sohn auf den Schultern nach unten. Der kleine Verräter jubel
Last Updated: 2026-08-10
Chapter: KAPITEL 115DAMIENS SICHTIch war nicht nervös, als ich Verträge in Milliardenhöhe unterzeichnete. Doch als ich im Schlafzimmer des Bauernhauses stand und versuchte, mein Hemd zuzuknöpfen, schienen meine Hände plötzlich vergessen zu haben, wie Finger funktionieren.Marco beobachtete mich still. „… Brauchst du Hilfe?“„Ich habe mich schon früher selbst angezogen.“„Du kämpfst jetzt schon seit drei Minuten mit diesem Knopf.“„Irgendwann werde ich gewinnen.“Marco seufzte, trat einen Schritt vor und schloss ihn in zwei Sekunden. „So.“Ich sah an mir herab. „… Ich tue einfach so, als hätte ich das auch geschafft.“„Ich weiß.“Julian platzte ohne anzuklopfen ins Zimmer. „Oh, gut. Du bist noch da.“Ich runzelte die Stirn. „… Wo sollte ich sonst sein?“„Ich weiß nicht. Kalte Füße?“„Ich habe keine kalten Füße.“Julian blickte theatralisch nach unten. „Du trägst Socken.“„Ich meinte emotional.“„Ich weiß, was du meintest.“ Er grinste. „Wollte nur sichergehen.“Unten herrschte scheinbar das totale Chaos. J
Last Updated: 2026-08-10
Chapter: KAPITEL 114AURORAS SICHTSchon vor dem Frühstück lag etwas in der Luft. Nichts Gefährliches. Nur … irgendwie verdächtig; alle vermieden meinen Blick.Ich sah zu Oma hinüber. „Was hat Opa kaputt gemacht?“Oma blinzelte unschuldig. „… Nichts.“Opa nickte viel zu hastig. „Absolut gar nichts.“Julian ging mit Blumen in der Hand an mir vorbei. Ich runzelte die Stirn. „… Warum hast du Rosen in der Hand?“Er erstarrte. „Oh. Die hier? Das sind … Gemüse.“Ich starrte ihn an. „Rotes Gemüse?“Er blickte auf den Strauß hinab. „… Sehr gesundes.“Sophia verpasste ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. „Du hattest nur eine einzige Aufgabe.“„Ich bin in Panik geraten.“„Du bist wegen Blumen in Panik geraten?“„Sie wirken so urteilend.“Marco nahm Julian den Strauß leise ab. „Ich kümmere mich darum.“Julian seufzte erleichtert. „Danke. Du hast die Landwirtschaft gerettet.“Ich kniff die Augen zusammen. „Was ist hier los?“Niemand antwortete. Das machte es nur noch schlimmer.Nach dem Mittagessen tauchte Damien plöt
Last Updated: 2026-08-10
Chapter: KAPITEL 113DAMIENS SICHTNiemand hatte mich gewarnt, dass ein einziges Familienessen lauter sein könnte als eine Aktionärsversammlung. Schon um fünf Uhr war das Bauernhaus erfüllt von Stimmen, Schritten, Gelächter und dem Geschrei von jemandem, weil Opa anscheinend schon wieder Essen stibitzt hatte.„Ich habe es nicht gestohlen.“Oma verschränkte die Arme. „Warum fehlt dann mein Hähnchen?“Opa sah aufrichtig nachdenklich aus. „… Gute Frage.“Julian zeigte mit einer dramatischen Geste auf ihn. „Ich habe ihn gesehen.“„Er lügt.“„Ich bin begabt.“„Du hast Hunger.“Küchenchef Antonio marschierte mit drei riesigen Tabletts in die Küche. „Niemand geht an das Dessert.“Opa versteckte langsam einen Löffel hinter seinem Rücken. „Das hatte ich auch gar nicht vor.“Antonio kniff die Augen zusammen. „Du hast Schokolade auf dem Hemd.“Opa sah an sich herab. „… Beweise werden völlig überbewertet.“Alle brachen in Gelächter aus. Aurora lehnte sich an meine Schulter; sie hielt das Baby im Arm. „Ich glaube, die
Last Updated: 2026-08-09
Chapter: KAPITEL 112AURORAS SICHTDer Esstisch wirkte an diesem Morgen seltsam ernst. Statt Babyfläschchen und Omas Pfannkuchen war er übersät mit Laptops, dicken Aktenordnern und so viel Papierkram, dass mir schon beim Anblick der Kopf wehtat.Ich blinzelte Damien zu. „… Gründen wir noch eine Firma?“Er lachte. „Nein. Ich schließe ein Kapitel ab.“Marco rückte einen der Ordner zurecht. „Die Vorstandssitzung beginnt in zehn Minuten.“Julian spähte über Damiens Schulter. „So viele Unterlagen. Da würde ich lieber gegen einen Bären kämpfen.“Opa nickte. „Der Bär wirkt wenigstens ehrlich.“Sophia kam mit Kaffee herein. „Ich habe Koffein mitgebracht.“ Sie sah Damien an. „Das wirst du brauchen.“Damien lächelte dankbar. „Das tue ich jetzt schon.“Unser Baby gab ein winziges, schläfriges Geräusch von sich; es lag in der Wiege neben mir. Oma beugte sich sofort darüber. „Na, na. Wir besprechen hier langweilige Dinge für Erwachsene. Da musst du nicht zuhören.“Julian flüsterte dem Baby theatralisch zu: „Glaub mir.
Last Updated: 2026-08-09